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SC Potsdam Vier Matchbälle abgewehrt, trotzdem 2:3 verloren
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22:31 11.04.2019
Potsdams Trainer Guillermo Naranjo Hernandez (M.) hatte sein Team gestern bestens eingestellt. Quelle: foto: verein
Schwerin

Die Volleyballerinnen des SC Potsdam sind zwar als Außenseiter in ihr erstes Playoff-Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft gestartet, aber sie waren am Donnerstag beim Rekordmeister Schweriner SC ein ebenbürtiger Gegner. Nach zwei Stunden und sieben Minuten endete der Volleyball-Krimi vor 1798 Zuschauern allerdings ohne Happy-End. Mit 2:3 (25:21, 22:25, 25:23, 19:25, 15:17) unterlag der SCP denkbar knapp und liegt nun in der Halbfinalserie „Best of Five“ mit 0:1 zurück.

„Wow, was für ein super Spiel unserer Mannschaft“, war SCP-Teammanager Eugen Benzel nach dem tollen Match noch voller Euphorie. „Das macht Lust auf das zweite Duell.“ Das findet am Samstag (16.10 Uhr) in der Potsdamer MBS-Arena statt.

Anne Hölzig und Eva Hodanova stark

Der Halbfinalneuling begann mit Marta Drpa, Anne Hölzig, Eva Hodanova, Nia Grant, Natalie Wilczek, Lexi Dannemiller und Libera Aleksandra Jegdic. Die Gäste waren sofort da, konnten im ersten Satz auch dank starker Aufschläge von Anne Hölzig und Lexi Dannemiller über 10:7 bis auf 17:9 davonziehen. Das beeindruckte den Titelverteidiger sichtlich, während die Schützlinge von Trainer Guillermo Naranjo Hernandez nun Selbstvertrauen hatten. Die Schwerinerinnen hatten sich auf Topscorerin Marta Drpa gut eingestellt, da sprangen die Außenangreiferin Anne Hölzig (17 Punkte) und Eva Hodanova (24 Punkte) stark zur Seite. Mit dem 25:21 versenkte Kapitän Anne Hölzig auch den ersten Satzball.

Hart umkämpfte Ballwechsel

Im zweiten Satz lagen die Havelstädterinnen bereits 10:14 zurück, ehe sie sich wieder herankämpften. Beim 20:18 schien sogar der nächste Satzgewinn möglich, aber die Schwerinerinnen kamen noch mal zurück. Mit 22:25 musste der SCP den Satzausgleich quittieren.

In Durchgang drei blieb jeder Ballwechsel weiter hart umkämpft. Beide Teams versuchten, Fehler zu vermeiden. Aber die Potsdamerinnen legten gut vor, führten 8:2 und 14:9, nachdem sie abermals einen langen Ballwechsel für sich entschieden. Nach einer strittigen Schiri-Entscheidung, die dann zu Gunsten der Gastgeberinnen ausfiel, waren diese beim 20:18 wieder bis auf zwei Punkte dran. Hölzig und Co. behielten jedoch die Nerven und Lexi Dannemiller gelang der schnelle Punkt zum 25:23.

Dramatischer Tiebreak

Verrückt begann der vierte Satz. Beim 0:4 nahm Hernandez eine Auszeit. Bis 0:6 lag sein Team schon zurück, kämpfte sich aber bis auf 5:6 wieder heran. Nun nahm der SSC eine Auszeit. Bis zum 15:16 blieben die Potsdamerinnen dran, dann schaffte der Favorit sechs Punkte in Folge und den Satzausgleich (25:19).

Wieder einmal musste der Tiebreak zwischen beiden Teams entscheiden. Und wieder hatten die Schwerinerinnen wie schon beim Pokalhalbfinale im Dezember das glücklichere Ende für sich. Denn die tapfer Paroli bietenden Potsdamerinnen wehrten vier Matchbälle ab, erst im fünften Anlauf setzte sich der SSC mit 17:15 durch.

Von Peter Stein

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