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Potsdam SV Bardenitz mit Chance auf die 2. Bundesliga
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00:36 13.04.2018
Die Bardenitzer (blau) am vorletzten Spieltag am heimischen Tisch mit ihren Freunden der SG Rot-Weiß Netzen III.
Die Bardenitzer (blau) am vorletzten Spieltag am heimischen Tisch mit ihren Freunden der SG Rot-Weiß Netzen III. Quelle: Jörgen Heller
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Bardenitz

Die Billardspieler des SV Bardenitz haben eine achtbare Leistung hingelegt. Vor vier Jahren noch in der Kreisliga angesiedelt, haben sie sich nun in der Kegelbillard-Regionalliga Westbrandenburg den Staffelsieg gesichert. Untermauert haben die Fläminger ihren Titel noch einmal mit zwei am Wochenende errungenen Heimsiegen. Nun besteht sogar die Chance auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Dazu müssen sie in der Relegationsrunde bereits an diesem Sonntag noch einmal ihr ganzes Können aufbieten.

Zum vorletzten Spieltag kam die befreundete SG Rot-Weiß Netzen III ins Fläming-Dörfchen Bardenitz. Und hier konnten nach mehreren Stunden die Hausherren mit 1450:1375 ihren nächsten Sieg in der Regionalliga für sich verbuchen. „Unser Sieg fiel aber nicht so deutlich aus, wie wir ihn uns vorher vorgestellt haben“, sagte SV-Spieler Tim Jorkschat. Er war am Samstag mit 259 Holz bester Bardenitzer.

Während im Anschluss der Erfolg des vorletzten Spieltages gebührend mit der Konkurrenz aus Netzen gefeiert wurde, nahm man noch am gleichen Abend den Finalgegner unter die Lupe. „Wir sind dann noch nach Tiefenbrunnen gefahren. Dort nächtigte unser nächster Gegner BV 1963 Pritzerbe. Mit den Jungs haben wir dort noch zwei Stunden gebowlt, bevor wir uns am nächsten Morgen mit ihnen an die Tische begaben“, schilderte Jorkschat.

Mit geschlossener Mannschaftsleistung zum Finalsieg

Am Sonntag um 10 Uhr kam es in Bardenitz dann zum Saisonfinale der Staffel Westbrandenburg. Primus Bardenitz empfing zum Spitzenspiel den Tabellenzweiten Pritzerbe. Der Ausgang dieses Aufeinandertreffens hätte zwar keine Veränderungen mehr gebracht. Hier ging es aber um jede Menge Prestige. Die Bardenitzer Jorkschat, Hans-Jürgen Weisbrod, Sven Lange, Kevin Krüger, Christian Krahlisch, Jörg Piesker und Jorkschat sorgten für eine geschlossene Mannschaftsleistung, so dass es ein klarer 1548:1450-Erfolg für sie wurde und der souveräne Staffelsieg bejubelt werden konnte.

„Einen punktverlustfreien Staffelsieg, wie wir ihn hingelegt haben, hat es in der Regionalliga schon lange nicht mehr gegeben“, sagte Jorkschat stolz. Zu dieser Leistung beigetragen hat laut Jorkschat auch der junge Billardspieler Martin Krahlisch aus der Bardenitzer Zweiten, der während der Saison als Ersatzspieler dreimal zum Einsatz kam.

Nun geht es für den frischgebackenen Staffelsieger am Sonntag gleich zum Relegationsturnier nach Neu Zauche im Spreewald. Dort kämpfen die vier Regionaliga-Staffelsieger aus dem Land Brandenburg BSV Sophienstädt, SV Motor Cottbus-Saspow, BSV 1959 Hörlitz und SV Bardenitz sowie die beiden Regionaliga-Meister aus Sachsen ASSV Horka und CWSV Ascota um den begehrten Startplatz in der 2. Bundesliga.

Jorkschat und seine Teamkollegen wissen, dass auf sie im Spreewald richtig starke Gegner warten. „Wir müssen dort einen richtig guten Tag erwischen. Das Potenzial haben wir aber“, so Jorkschat. Bevor am Sonntagfrüh die Relegationsrunde beginnt, nimmt Bardenitz noch am Samstag zur Vorbereitung an einem Turnier beim BC Bochow teil.

Die zweite Mannschaft des SV Bardenitz hat ihre Spielzeit schon beendet. In der Kreisliga Teltow-Fläming traten für Bardenitz II der bereits erwähnte Martin Krahlisch, Andre Henkel, Ralf Tietz und Regine Krahlisch an. Im Saisonfinale, am Freitag beim BC Frischauf Bochow I, mussten sich die Fläminger Billardkegler beim Tabellen-Nachbarn mit 758:797 geschlagen geben. Somit beenden sie ihre Spielzeit auf dem sechsten Platz.


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Von Jörgen Heller