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Potsdam Julius Dierberg ist Spieler der Saison
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10:22 05.06.2014
Julius Dierberg warf 143 Saisontore. Quelle: Juluis Frick
Potsdam

Das Ziel seines Gewinns kennt Julius Dierberg schon jetzt. "Wenn die trainingsfreie Zeit ist, dann werde ich mit dem Auto nach Klaistow fahren, das bietet sich ja an", sagt der 22-Jährige, der von den Fans des Handball-Drittligisten VfL Potsdam zum Spieler der Saison gewählt wurde.

Der Preis: Ein Spargelessen für zwei Personen auf dem Spargelhof in Klaistow. Und Hinfahren wird er mit seinem zweiten Preis, den er bereits für den Titel "Spieler der Hinrunde" bekommen hat. Für ein Wochenende erhält er von VfL-Mobilitätspartner Autovermietung Potsdam einen Wagen.

Schlüsselmoment: Julius Dierberg (l.) erhält von Guido Heinrich von der Autovermietung Potsdam seinen Preis. Quelle: Bernd Gartenschläger

Doch einlösen kann er den Preis erst jetzt, schließlich hat der Linksaußen erst seit dem 14. März einen Führerschein. "Die Theorie hatte ich schon länger, aber durch die Trainingszeiten hat sich der praktische Teil etwas gezogen", sagt der 1,88 Meter große Rechtshänder.

Das Auto benötigt der Berliner erst, seit er für den VfL aufläuft. Als er bis vor der Saison noch für die SG OSC-Schöneberg-Friedenau aktiv war, konnte er alle Wege mit der Bahn bestreiten. "Gerade wenn wir von langen Auswärtsfahrten nach Potsdam kommen, war es mit der Bahn bislang umständlich", sagt Dierberg, der statt über einer Stunde jetzt nur noch 35 Minuten für den Weg von Berlin nach Potsdam braucht.

Wobei er momentan oft noch auf das Auto seines fünf Jahre älteren Bruder Marius umsteigen muss, ein eigenes hat er noch nicht. "Es ist der Plan, dass ich mir vielleicht mal eine Gurke anschaffe, Hauptsache die fährt von Berlin nach Potsdam und wieder zurück", sagt Dierberg pragmatisch, für den die Saison einen überraschenden Verlauf nahm. Nach der Verletzung von Linksaußen Florian Schugardt spielte sich der Neuzugang in die Stammformation und behielt diesen Platz, denn nach seiner Genesung rückte Schugardt an den Kreis. Und Dierberg zahlte das Vertrauen von Trainer Jens Deffke mit starken Leistungen zurück. Auf Anhieb mauserte er sich zum Top-Torschützen (143 Treffer) des VfL und zum sicheren Siebenmeter-Werfer (43). "Mir wurde gesagt, dass ich einen attraktiven, frechen Handball spiele", spekuliert er darüber, woher seine Popularität bei den VfL-Fans kommt. "Es ist natürlich super, dass sie mich gewählt haben und es hat mich auch überrascht. Ich denke, es ist eine Bestätigung für eine ganz ansehnliche Leistung in dieser Saison."

Damit hat er sich schnell in die VfL-Gemeinschaft gespielt. "In der Woche ist es eine Art Ersatzfamilie, wenn man sieht, dass jeder versucht, jedem zu helfen", erklärt Dierberg. Doch nach dem Saisonabschluss am 13. Juni in Perleberg gegen den Hamburger SV ist Trainingspause. "Über den Urlaub entscheide ich ganz spontan, es ist noch nichts geplant, vielleicht mal ein paar Tage an die Ostsee - und dann natürlich mit dem Auto."

Von Stephan Henke

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