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VfL Potsdam Jungadler stürmen durch Bundesliga-Quali
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14:54 16.06.2014
Die Jungadler feiern die souveräne Bundesliga-Qualifikation. Quelle: Verein
Potsdam

Beim Entscheidungsturnier am Wochenende in Berlin schlugen die Jungadler im Modus Jeder-gegen-Jeden den HC Empor Rostock (31:22), LHC Cottbus (38:16), TuS Esingen (27:20) und HSV Handball (24:17). „Das ist wirklich eine sehr souveräne Qualifikation gewesen. Vier Spiele, vier Siege, ein Schützenfest gegen Cottbus – das war schon Qualität, was die Jungs auf die Platte gebracht haben“, sagte Trainer Axel Bornemann.

Schon ein Platz unter den ersten drei Teams hätte für die zweite Bundesliga-Qualifikation in Folge gereicht. Diesen Rang hatte die Mannschaft schon nach dem ersten Spieltag am Samstag fast sicher. Vor allem im zweiten Spiel gegen den Brandenburg-Rivalen LHC Cottbus spielten das junge Team, das zeitweise mit Spielern von Kooperationspartner Füchse Berlin ergänzt wurde, groß auf und demontierte den Konkurrenten aus Lausitz, der von Ex-VfL-Coach Peter Melzer trainiert wird. Von Beginn an waren die Schützlinge von Bornemann hochkonzentriert, kaum ein Angriff der Cottbuser fand den Weg durch die starke Abwehr des VfL. Wenn doch ein Wurf durchkam, hielt ihn Jungadler-Schlussmann Paul Twarz, der bis vor einem Jahr noch in Cottbus spielte. „Er kennt die Wurfbilder, hat über 50 Prozent der Bälle gehalten, das war sehr stark“, so Bornemann.

Eine ähnlich starke Leistung brachte den Potsdamer schließlich auch den Turniersieg. Das Duell mit dem bis dato ebenfalls noch ungeschlagenen Nachwuchs des HSV Handball musste über den ersten Platz entscheiden. Nachdem das Team zwischenzeitlich 9:12 zurücklag, habe sich die Mannschaft in der Halbzeitpause auf die alten Stärken besonnen, sagte der Trainer der Jungadler.

Ein überragendes Wochenende erwischte dabei Yannik Münchberger, der in den vier Turnierspielen 30 Tore warf. Mit seiner Übersicht und der Erfahrung aus der vergangenen A-Jugend-Bundesligasaison und neun Drittliga-Einsätzen bei den Männern dominierte der Rückraumspieler das Geschehen bei den Jungadlern. „Spielerisch ist er der Kopf der Mannschaft und reißt die anderen mit. Aber das ist auch das, was wir von ihm erwarten“, so Bornemann
Neben den erfahrenen Kräften um Münchberger, die schon in der vergangenen Saison in der Bundesliga zum Einsatz kamen, überzeugte auch der ein Jahr jüngere 1997er-Jahrgang. „Das ist eine sehr kollektive Mannschaftsleistung gewesen. Wir waren eine sehr verschworene und geschlossene Gemeinschaft“, bilanzierte Bornemann.

Damit setzte das Team genau das um, was sie zuvor in einem Trainingslager mit einem Mentaltrainer erarbeitet hatten: „Als Team zum Erfolg, Jugend-Bundesliga die 2.“, hatten sie sich auf ein Plakat in der Kabine geschrieben – und umgesetzt.

Von Stephan Henke

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