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VfL Potsdam VfL-Trainer Jens Deffke zieht Bilanz
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20:07 13.05.2014
Jens Deffke Quelle: Julius Frick
Potsdam

MAZ: Herr Deffke, wie anstrengend war Ihre erste VfL-Saison?
Jens Deffke: Sie verging rasend schnell. Ich glaube, für die Spieler war es körperlich sehr anstrengend und sie sind vom Kopf her vielleicht auch ein bisschen müde. Jetzt hat man Zeit, sich zu regenerieren und Kraft zu tanken.

Nicht zuletzt durch die vielen Verletzungen war die Saison anstrengend. Wie zufrieden sind Sie unter diesen Umständen?
Deffke: Ich finde, wir haben eine starke Saison gespielt, in der wir uns in der Rückrunde auch technisch verbessert haben. Wir haben vor der Saison gesagt, dass wir uns im Laufe der Zeit stabilisieren werden und das ist auch eingetreten. Wir haben den Pokal verteidigt und es waren ganz starke Spiele dabei, wie beispielsweise in Springe, wo wir trotz der Ausfälle von Jan Piske und Stephan Mellack gewonnen haben. Ich glaube, das haben nach dem Umbruch vor der Saison nur ganz Wenige dem Team zugetraut.

Wo gibt es Verbesserungsbedarf?
Deffke: Im Team gibt es noch verschiedene Punkte, an denen jeder Einzelne noch Potenzial hat. Wenn es nicht so wäre, dann wäre es auch schlecht. Sonst würden einige bei Top-Clubs in der 2. Liga spielen oder es gäbe eine Stagnation. Das ist eben nicht so, die Entwicklung geht weiter voran.

Sie haben die wenigsten Tore der Liga kassiert. Ist Ihnen die Defensive wichtiger als die Offensive?
Deffke: Wir haben schon unsere Schwerpunkte auf die Abwehr gelegt, ganz klar. Das ist unsere Idee vom Handball: aus einer starken Abwehr heraus schnell nach vorne spielen. Ein kleiner Kader kann nicht 60 Minuten nur rennen. Da muss man die Taktik, die man im Kopf hat, auch an die Mannschaft anpassen.

Viel größer wird der Kader allerdings auch nicht werden.
Deffke: Ein bisschen, Bengt Bornhorn wird zurückkommen. Yannick Schindel ist jetzt fest bei uns und wir haben Philipp Reuter verpflichtet. Der ein oder andere aus der A-Jugend wird auch dazustoßen.

Wird dann vermehrt das Offensivspiel trainiert? Nur der Tabellenletzte MTV Altlandsberg hat weniger Tore geworfen als der VfL.
Deffke: Rein statistisch stimmt das natürlich. In der Offensive fällt es vielleicht mehr auf, dass das Spielsystem für viele der Spieler komplett neu gewesen ist. Diese Anpassung hat etwas länger gedauert als in der Abwehr. Wir haben Schwierigkeiten gehabt, aber wir haben trotz alledem 34 Punkte geholt - genau so viele wie in der vergangenen Saison.

Es gab ein paar Spiele, in denen das Team eine Führung nicht über die Zeit bringen konnte. Hat manchmal die Erfahrung gefehlt?
Deffke: Lehrgeld zahlt man natürlich von Zeit zu Zeit. Das wird jungen Mannschaften wie meiner immer wieder so gehen. Dafür macht sie andere Fehler nicht, die erfahrene Mannschaften machen.

Sind weitere Transfers geplant?
Deffke: Vielleicht bietet sich noch ein Spieler an. Dann werden wir schauen, ob es sportlich und menschlich passt. Aber wir suchen keinen. Wir wollen mit derMannschaft den nächsten Schritt gehen.

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