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VfL Potsdam Trainerwechsel beim VfL Potsdam
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14:56 21.12.2016
Jens Deffke steht bereits in der vierten Saison beim VfL Potsdam in der Verantwortung. Quelle: Julius Frick
Potsdam

Faustdicke Überraschung kurz vor Weihnachten: Handball-Drittligist VfL Potsdam und Trainer Jens Deffke gehen nach dem Ende der laufenden Saison getrennte Wege, mit Daniel Deutsch steht der Nachfolger bereits fest. „Jens hat in der schwierigen und ungewissen Zeit der Insolvenz das Team übernommen und es kontinuierlich entwickelt“, kommentiert der sportliche Leiter Alexander Haase die Personalie Deffke am Mittwoch und ergänzt: „Wir denken, dass es nach vier Jahren für den weiteren Weg nun einer Veränderung und neuen Impulsen auf dieser wichtigen Position bedarf.“

Seit 1990: Alle Trainer beim VfL Potsdam

1990/91 – 1992/93: Detlef Doering

1993/94 – 1994/95: Ewald Astrath

1995/96 – 1998/99: Ralf Kutzner

1999/2000 – 2001/02: Detlef Pfeiffer

2002/03: Ralf Kutzner

2003/04 – 2006/07: Alexander Haase (nach 13 Spieltagen der Saison 2006/07 beendet Haase seine Tätigleit aus beruflichen Gründen, Pawel Kaniowski übernimmt)

2007/08 – 2009/10: Peter Melzer

2010/11 – 2012/13: Rüdiger Bones (nach der vorzeitigen Trennung von Bones betreut Axel Bornemann das Team bis zum Saisonende)

2013/14 – 2016/17: Jens Deffke

Ab 2017/18: Daniel Deutsch

Deffke, der vor seiner Zeit an der Seitenlinie vom VfL zwei Jahre beim Oranienburger HC tätig war, sieht die Trennung sachlich. „Ich glaube, dass man die Sache ganz nüchtern betrachten sollte“, sagt der 41-Jährige. „Ich denke, wir haben zusammen eine gute Entwicklung genommen und viele Jugendspieler, wie zum Beispiel Yannik Münchberger, Paul Twarz und Caspar Jacques eingebaut. Jetzt haben wir uns darauf verständigt, zum 30. Juni getrennte Wege zu gehen. Bis dahin stehen noch 15 Spiele an, auf denen der Fokus liegen sollte – nicht auf einzelnen Personen.“

Deutsch freut sich auf neue Herausforderung

Deffkes Nachfolger Deutsch, der aktuell noch als Rückraumspieler in Potsdam aktiv ist, freut sich auf seine neue Herausforderung auf der anderen Seite der Platte. „Ich habe mich beim VfL von Anfang an sehr wohl gefühlt. Im Verein arbeiten viele qualifizierte Leute mit großem Herzblut an tollen Ideen in den Bereichen Leistungssport und Jugendförderung. Ich freue mich sehr, dass ich in einem solchen Umfeld diese Möglichkeit bekomme“, sagt der 35-Jährige, der seit Sommer 2015 bei den Adlern spielt. Vorher trug er das Trikot von Springe und dem TSV Hannover-Burgdorf, wo er Zweitliga-Erfahrung sammelte. Dass er und Deffke bis zum Saisonende weiter zusammenarbeiten, sieht Deutsch unproblematisch. „Jens hat mich von Anfang an eingebunden und mir viel Verantwortung im Spiel gegeben. Unsere Zusammenarbeit ist konstruktiv und ich freue mich darauf, mit ihm als Trainer in meine letzte Rückrunde als Spieler zu gehen.“

Deffke bleibt Handball erhalten

Jens Deffke wird dem Handball auch nach dem Ende seiner Zeit in Potsdam auf jeden Fall erhalten bleiben. „Ich liebe diesen Sport und freue mich in der Halle zu stehen.“ Bei welchem Verein das sein wird, wollte er allerdings noch nicht verraten.

Von Mirko Jablonowski

Handballer Yannick Schindel von Handball-Drittligist VfL Potsdam und Philipp Galandi von Judo-Bundesligist UJKC Potsdam kehren nach jeweils zehnmonatiger Verletzungspause wieder zurück in ihre Mannschaften. Für beide winkt am Wochenende das Comeback – und das jeweils gegen die Spitzenmannschaft der Liga.

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Nun hat es auch die Handballer des Drittligisten VfL Potsdam erwischt. Die Mannschaft von Trainer Jens Deffke kassierte ihre erste Saisonniederlage und unterlag in Bernburg mit 23:30.

13.09.2015

Nach zwei Siegen zum Auftakt reist das Team von Jens Deffke am Samstag (17 Uhr) zum SV Anhalt Bernburg. „Wir haben 4:0 Punkte, das ist ein Start, den wir uns so gewünscht haben und auf den wir hingearbeitet haben“, sagt der Trainer. Gegen die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt könnte ein Langzeitverletzter sein Comeback nach zehn Monaten Pause geben.

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