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VfL Potsdam VfL Potsdam: Abwechslung vor Jahresausklang
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18:43 13.12.2016
Die Drittliga-Handballer des VfL Potsdam (schwarze Trikots) beim gemeinsamen Gruppenbild mit der südkoreanischen Mannschaft. Quelle: Sylvia Göres
Potsdam

Hinter den Handballern des VfL Potsdam liegen ereignisreiche Tage. Nachdem das Team von Trainer Jens Deffke am Sonntag die Siegesserie von bis dato Tabellenführer TSV Altenholz (zwölf Erfolge hintereinander) beendete, stand am Montagabend ein Testspiel der besonderen Art auf dem Programm. In der heimischen MBS-Arena trafen die Adler auf die Nationalmannschaft Südkoreas. „Das war natürlich eine tolle Möglichkeit, die sich uns da geboten hat“, sagt Jens Deffke. Seine Mannschaft musste sich am Ende mit 26:27 (12:14) geschlagen geben – das Ergebnis war aber zweitrangig.

Akteure aus der zweiten Reihen erhalten Spielpraxis

„Es war sehr interessant zu sehen, wie unterschiedlich das Handball-Spiel in verschiedenen Kulturen ausgelegt sein kann“, sagte der VfL-Coach, der als Trainer erstmals auf eine Nationalmannschaft traf, mit Blick auf die Spielweise der Südkoreaner. „Die asiatischen Spieler sind ja von Natur aus kleiner als Europäer, das wirkt sich auch auf ihr Spiel aus, das sehr schnell ist.“

Auf Seiten der Potsdamer bekamen mit dem A-Jugendlichen Levi Schwark, Kai-Niklas Einenkel, Philipp Hempel und Phil-Lukas Winter derweil Akteure große Spielanteile, die im Ligaalltag bislang nur wenig Einsatzzeiten hatten. „Das war eine gute Möglichkeit für die Spieler, sich zu zeigen. Das bringt uns in bestimmten Situationen auch für die Zukunft etwas“, berichtet Deffke nach einem aus seiner Sicht rundum gelungenen Testvergleich.

Jens Deffke erwartet „hitzige Atmosphäre“

Den Schwung vom Sieg gegen Altenholz und der Partie gegen den Gast aus Asien, der im Rahmen des dreitägigen Trainingslagers auf dem Gelände des Luftschiffhafens und im Kongresshotel Potsdam am Templiner See in der Landeshauptstadt war, wollen die Potsdamer mit in die letzte Begegnung des Jahres nehmen. Am Sonnabend (17 Uhr) gastiert der VfL Potsdam (Tabellenplatz fünf) beim SV Anhalt Bernburg. „Dort erwartet uns eine hitzige Atmosphäre, mit einem tollen Publikum. Wir wollen, wie bisher im ganzen Saisonverlauf, wieder als Einheit auftreten, gehen aber sicher nicht als Favorit in die Partie. Das ist eine sehr starke Mannschaft“, sagt Jens Deffke.

Der aktuell auf Rang sechs liegende Gastgeber aus Sachsen-Anhalt hatte im vergangenen Sommer einen Umbruch, inklusive Trainerwechsel zu kompensieren. Mit Steffen Cieszynski, Kilian Kraft und Gabor Pulay verfügen die Bernburger über erfahrene Kräfte, auf die es für den VfL am Sonnabend zu achten gilt. Mit 368 Treffern stellen die Anhaltiner die viertbeste Abwehr der Liga. Für die Angriffsreihe der Adler, die in den vergangenen fünf Spielen immer über dreißig Treffer warf, gilt es an die jüngsten Auftritte anzuknüpfen.

Von Mirko Jablonowski

Handballer Yannick Schindel von Handball-Drittligist VfL Potsdam und Philipp Galandi von Judo-Bundesligist UJKC Potsdam kehren nach jeweils zehnmonatiger Verletzungspause wieder zurück in ihre Mannschaften. Für beide winkt am Wochenende das Comeback – und das jeweils gegen die Spitzenmannschaft der Liga.

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Nun hat es auch die Handballer des Drittligisten VfL Potsdam erwischt. Die Mannschaft von Trainer Jens Deffke kassierte ihre erste Saisonniederlage und unterlag in Bernburg mit 23:30.

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Nach zwei Siegen zum Auftakt reist das Team von Jens Deffke am Samstag (17 Uhr) zum SV Anhalt Bernburg. „Wir haben 4:0 Punkte, das ist ein Start, den wir uns so gewünscht haben und auf den wir hingearbeitet haben“, sagt der Trainer. Gegen die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt könnte ein Langzeitverletzter sein Comeback nach zehn Monaten Pause geben.

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