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VfL Potsdam VfL mit Heimspiel und spektakulärem Neuzugang
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17:17 05.04.2019
Caspar Jacques (l.) – derzeit spielender Co-Trainer des 1. VfL Potsdam, wird dem Handball-Drittligisten in der kommenden Saison wieder komplett als Spieler zur Verfügung stehen. Rolando Urios (r.) wird die Adler verlassen - die Entscheidung war bereits vor einiger Zeit gefallen. Quelle: Julius Frick
Potsdam

Der 1. VfL Potsdam bestreitet am Sonntag in der 3. Liga Nord ein Heimspiel gegen den MTV Braunschweig (Start: 16 Uhr, MBS-Arena) – und hat außerdem einen spektakulären Neuzugang für die kommende Spielzeit präsentiert: Kreisläufer Norman Flödl wechselt vom Zweitligisten HC Elbflorenz Dresden, der 1,96-Meter-Mann verfügt über viel Erfahrung in der zweithöchsten deutschen Spielklasse. VfL-Linksaußen Caspar Jaques wird in der kommenden Saison außerdem wieder komplett als Spieler zurückkehren. Aktuell steht er Daniel Deutsch als spielender Co-Trainer zur Seite – hatte aber in dieser Spielzeit bereits viel Einsatzzeit erhalten und starke Leistungen abgeliefert.

Der 29-jährige, gebürtige Osterburger Flödl hatte bei seinen letzten sportlichen Stationen Dessau-Roßlauer HV, Eintracht Hildesheim, HC Empor Rostock und HC Elbflorenz in der 2. Bundesliga gespielt.

Flödl: VfL die erste Adresse

„Einen Spieler von Normans Qualitäten und Erfahrungen in Abwehr und Angriff verpflichten zu können und dann noch auf Schlüsselpositionen wie am Kreis und im Deckungszentrum, freut uns riesig. Wir sind sehr glücklich, dass wir ihm als Baustein für die Zukunft eine berufliche Perspektive über einen unserer Sponsoren bieten konnten“, beschreibt der Sportliche Leiter Alexander Haase die Neuverpflichtung, die die Füchse-Leihgabe Rolando Urios ersetzt. Auch für den gelernten Industriekaufmann, der aus der Nachwuchs-Schmiede des SC Magdeburg stammt und zunächst einen Vertrag über zwei Jahre unterzeichnet hat, war dies ausschlaggebend: „Der Einstieg ins berufliche Leben ist mir wichtig und wird mir dementsprechend beim VfL Potsdam ermöglicht. Sportlich finden Spieler in Potsdam zudem sehr gute Rahmenbedingungen vor.“ Anlass für den Wechsel von der sächsischen Landeshauptstadt in die brandenburgische war übrigens der Wunsch Flödls, nach mehreren Jahren Fernbeziehung zu seiner Freundin nach Berlin zu ziehen. „Der VfL war dann meine erste Adresse“, so der Neu-Adler.

Caspar Jacques hatte im vergangenen Jahr seine aktive Laufbahn eigentlich beendet, nach einem Bandscheibenvorfall hatte der Rücken immer wieder Probleme bereitet. Der 23 Jahre alte Sportmanagement-Student hatte das Team aber in dieser Spielzeit als spielender Co-Trainer unterstützt. In den vergangenen Monaten hatte er immer auf dem Feld gestanden, nachdem sich der Rücken stabilisiert hatte und in 19 Einsätzen 20 Treffer erzielt.

Am Sonntag empfängt der VfL (30:22 Punkte) mit dem MTV Braunschweig ein Club nach Potsdam, der um den Klassenerhalt kämpft. Bisher konnten die Niedersachsen in 26 Partien 18 Pluspunkte erkämpfen.

Von Lars Sittig

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