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Prignitz So engagiert sich Anke Arndt seit Jahren ehrenamtlich beim SFV Nordprignitz
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22:21 29.03.2019
Jeden Mittwoch gibt Anke Arndt vom SFV Nordprignitz ihrer Sportgruppe für anderthalb Stunden den Rhythmus vor. Quelle: Stefan Peglow
Pröttlin

Wenn Anke Arndt Mittwoch abends ihre Sportgruppe anleitet, ist die Turnhalle in Groß Warnow stets gut gefüllt. „Zwischen 30 und 40 Leute kommen eigentlich immer, mitunter sogar mehr“, freut sich die Übungsleiterin über die seit Jahren ungebrochen positive Resonanz. Das sportliche Angebot ihres Vereins richtet sich an alle, die sich fit halten wollen. „Bei mir machen wir zu Musik überwiegend Gymnastik“, erzählt Arndt. Dabei lässt sie in ihre Übungen Elemente aus der Rückenschule ebenso einfließen wie tänzerische Bewegungen. „Ich könnte auch Zumba“, lacht Arndt, „damit halte ich mich aber zurück, weil das vom Geschwindigkeitsgrad her für viele nicht zu schaffen ist.“ Gerade die Männer ihrer gemischten Sportgruppe würden sonst nicht mehr mitmachen, weiß Arndt.

Die Mitglieder ihrer Gruppe sind zwischen 55 und 80 Jahre alt. Da müsse sie jedem etwas bieten – vor allem Abwechslung: „Ich lege großen Wert darauf, verschiedene Dinge zu nutzen. Wir turnen daher nicht nur auf der Matte, oder bewegen uns am Ball, sondern auch mal mit dem Seil. Manchmal spielen wir auch Federball, das dient zur Auflockerung und trainiert die Koordination.“ Kurzum, Anke Arndt hält ihre Schützlinge fit. „Ich bin jetzt 64 und möchte das noch machen, bis ich 80 bin“, versichert sie. Ihr Vorbild sei die Leiterin einer Partnersportgruppe im schleswig-holsteinischen Boostedt. „Waltraud Heers ist 81 Jahre alt. und leitet immer noch zwei Gruppen. Wenn es mir möglich ist, wäre das auch mein Ziel.“

„Wir machten unsere Gymnastik damals in den Gaststätten der Umgebung“

2020 möchte Arndt daher ihre Übungsleiterlizenz für weitere fünf Jahre verlängern. Immerhin erhalte der Sport- und Förderverein (SFV) Nordprignitz dafür auch Fördergelder. „Es ist schön, dass der Kreissportbund die Weiterbildungen und Lizenzverlängerungen in unserer Region durchführt. Das erspart allen lange Anfahrten, Zeit und Geld“, lobt die Pröttlinerin. Im kommenden Jahr möchte sie in Altersrente gehen. Die habe sie sich als Krankenschwester wohl verdient. 1977 wurde sie in Berge Gemeindeschwester. „Ja, ich war mal eine Agnes, wie das zu DDR-Zeiten hieß. Allerdings war ich damals nur mit dem Fahrrad unterwegs.“

Immer noch arbeitet sie als Schwester in der Praxis ihres Mannes Eberhard, der sich vor Jahrzehnten als Allgemeinmediziner und Hausarzt in Pröttlin niederließ. Viele in der Region kennen „Anke“ daher schon lange. „Zur Leitung einer Sportgruppe bin ich gekommen, weil man mich irgendwann fragte, ob ich das machen würde. So habe ich schon 1987 angefangen, mit den Frauen Sport zu treiben. Da gab es unseren Verein noch nicht. Und auch keine Sporthalle. Die wurde erst 1993 gebaut. Wir machten unsere Gymnastik damals in den Gaststätten der Umgebung. Angefangen haben wir in Pinnow“, erinnert sich Arndt und verrät: „Eigentlich komme ich ja vom Judo, das ich bis zum 17. Lebensjahr leistungsmäßig betrieben habe.“

Seit vielen Jahren ist sie Vorsitzende des SFV Nordprignitz. 170 Mitglieder zählt der Verein. „Bei uns gibt es eine Volleyballgruppe, Kinderturnen, Tischtennis aber auch Fußballer und eine Zumba-Gruppe. Und das Gesellige kommt nie zu kurz. Ob gemeinsames Spargelessen oder Radtouren. Wir sind viel im Kreis unterwegs und wollen das auch weiterhin sein“, versichert Arndt. Sie wolle aber auch noch viel Zeit mit ihren Enkelkindern verbringen und jeden Montag Tennis spielen gehen. Vor einigen Jahren bestritt sie in dieser Sportart noch regelmäßig Punktspiele.

Von Stefan Peglow

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