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Prignitz Blau-Weiß-Handballer überzeugen gegen Templiner Rumpftruppe erst in Halbzeit zwei
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10:20 08.04.2019
Perlebergs Spielertrainer Marcel Domagala gelangen gegen den Templiner SV Lok acht Treffer. Quelle: Stefan Peglow
Perleberg

Die Landesliga-Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg gewannen am Sonnabend ihr Heimspiel gegen die Sieben vom Templiner SV Lok mit 36:30 (17:17). Die Rolandstädter untermauerten damit ihren fünften Tabellenrang und erhöhten damit in der Tabelle ihren Vorsprung auf die Uckermärker auf drei Zähler. „Wir haben stark angefangen, so wie wir es machen wollten: In der Abwehr voll zugegriffen und vorn gut getroffen“, beschrieb Perlebergs Spielertrainer Marcel Domagala den Verlauf des ersten Viertels der Partie. Blau-Weiß lag 10:5 (17.) vorn, ließ dann aber nach. In der Abwehr wurde nicht mehr richtig zugepackt, hinzu kamen technische Fehler und Fehlabspiele. „Wir haben die Templiner halt rankommen lassen und unsere Bälle vorn verworfen, haben den Gästekeeper berühmt geworfen“, kommentierte Domagala das Geschehen bis zur Halbzeitpause.

Mirko Helmdach trifft 14-mal für Perleberg

Nach 30 Spielminuten lagen die Templiner gleichauf (17:17) mit den Hausherren. „Nach der Pause haben wir dann taktisch umgestellt, auf eine 5:1-Abwehr und dann bis zum Ende durchgezogen, wie wir es wollten“, freute sich Domagala über die in der zweiten Halbzeit gezeigte Leistungssteigerung. Vorn erfolgreich und hinten fest stehend, zogen Mirko Helmdach, mit 14 Treffern bester Werfer der Partie, und seine Teamkollegen bis zur 48. Minute auf 31:23 davon. „Unser Wurfbild war besser geworden. Wir haben mehr ausgeguckt und mehr getroffen, was den Unterschied gegen die nur zu acht angereisten Templiner ausmachte“, sagte Marcel Domagala.

Spieler-Trainer Marcel Domagala zufrieden

Die Gäste hatten mit Stefan Lestin, sieben Treffer, und Dominic Milster, sechs Tore, aber ihre torgefährlichsten Spieler dabei. „Beide haben wir in der zweiten Halbzeit nicht mehr so zugelassen, besser gedeckt“, bemerkte Perlebergs Spielertrainer. So wurde Nico Wendland mit elf Treffern der erfolgreichste Templiner Kanonier in der Perleberger Rolandhalle. Er verwandelte auch vier der acht Siebenmeter für die nie aufsteckende Lok-Truppe. In den letzten fünf Minuten, Blau-Weiß lag mit 35:27 Toren vorn, bekam die zweite Reihe der Blau-Weißen ihre Chance und damit Spielpraxis. Sie verkaufte sich ordentlich, wobei Blau-Weiß die beiden letzten Spielminuten deutlich in Unterzahl bestritt. Erst kassierte Hauke Friehs nach einem Schubser anderthalb Minuten vor Schluss eine Zwei-Minuten-Strafe, dann musste auch noch Philip-Oliver Nagel, der einen Templiner bei einer klaren Torgelegenheit in den letzten 30 Sekunden unsauber behindert hatte, mit einer Roten Karte von der Platte.

Marcel Domagala: „Ich bin aber trotzdem mit den Jungs zufrieden, so wollten wir es machen. Ich habe vor dem Spiel gesagt, wir gewinnen mit sieben Toren Unterschied, sechs sind es geworden. Das ist in Ordnung.“

Blau-Weiß Perleberg: Roman Draheim, Andreas Ebeling; Tobias Köhler (3), Gordon Wudke (4), Toralf Hampel (5), Mirko Helmdach (14), Maximilian Gärtner, Marcel Domagala (8), Jonas Schulz, Fabian Seifert, Philip-Oliver Nagel, Aaron Meseck (2) Hauke Friehs, Bastian Kell

Von Stefan Peglow

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