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Prignitz Bundesligakeglern gelingt der Rückrundenstart
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13:47 15.01.2018
Max Jannasch erspielte gegen Stavenhagen 917 Holz für die Seedorfer.
Max Jannasch erspielte gegen Stavenhagen 917 Holz für die Seedorfer. Quelle: Stefan Peglow
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Seedorf

Mit zwei 3:0-Heimsiegen starteten die Bohlekegler des SVL Seedorf in die Rückrunde der 1. Bundesliga. Am Sonnabend besiegten die Prignitzer die überraschend stark spielenden Männer von Blau-Weiß Stavenhagen mit 5469:5388 (48:30). Mit 5484:5302 (55:23) am Sonntag gegen Hansa Stralsund verbesserten sich die Seedorfer mit nun 22:14 Punkten auf Tabellenplatz vier hinter dem SV 90 Fehrbellin (29:7), ETV/Phönix Kiel (27:9) und Union Oberschöneweide (23:13).

Mit den sechs Punkten war Seedorfs Teamchef Frank Wilke zufrieden, mit der Vorstellung seines Team nur bedingt: „Gegen Stavenhagen haben wir es unnötig spannend gemacht, die drei Punkte trotzdem sicher nach Hause gespielt. Der Sieg gegen Stralsund war dann ungefährdet”, meinte Wilke, der nach der eher durchwachsenen Vorstellung des einen oder anderen noch Steigerungspotenzial bei seinem Team ausmachte. „Wir müssen weiter hart arbeiten, sind aber auf Kurs.”

Gegen Stavenhagen brachten der mit 932 Holz Tagesbestleistung schiebende Mathias Metzdorf und Hans Fulczynski (904) die Gastgeber gegen Steffen Ast (900) und Felix Grill (887) in Front. Während Frank Wilke (917) im Mittelblock seinen Gegner Dirk Streese (894) klar beherrschte, zog Rainer Pagels (900) gegen Torsten Schwarz (901) knapp den Kürzeren. 71 Holz betrug der Vorsprung des SVL vor dem letzten Durchgang. Dort kam die Seedorfer Schlussachse nur schwer in Schwung. Max Jannasch (917) steigerte sich nach anfänglichen Schwierigkeiten, musste aber Stavenhagens stark aufspielenden Sven Wiesener (920) den Vortritt lassen. Norbert Witzel (899) erwischte einen gebrauchten Tag, gewann das Duell gegen Klaus-Dieter Zaluski (886) aber klar.

Gegen die um den Klassenerhalt kämpfenden Stralsunder, die am Vortag einen Punkt in Schwerin entführten, zeigte sich Witzel von seiner besten Seite und schob sein Team mit 933 Holz Tagesbestholz vor Metzdorf (919), Fulczynski (920), Wilke (910) und Jannasch (907). Dass die laut Wilke „überforderten“ Ostseestädter nicht die Höchststrafe kassierten, hatten sie dem für Pagels ins SVL- Team gerückten Sebastian Rönning zu verdanken. Dessen 896 Holz konnten die Stralsunder Joachim Raasch (901) und Torsten Hochmann (900) im Schlussdurchgang noch überbieten.

Von Torsten Gottschalk