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Sport in Brandenburg Die 10 größten Sportverbände Brandenburgs
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17:59 11.12.2014
Der Brandenburgische Volleyball-Verband hat 7785 Mitglieder Quelle: Bernd Gartenschläger

FUßBALL-LANDESVERBAND BRANDENBURG
Mitglieder: 100.100
Gegründet: am 28. Juli 1990.
Präsident: seit 1990 Siegfried Kirschen (71), Ex-Fifa-Schiedsrichter aus Bad Saarow. „Im ersten Jahr unserer Strukturreform von 17 auf 8 Fußballkreise zeigt sich bereits, dass sich das bewährt. Von den meisten gibt es positive Reaktionen. Bei der Umsetzung des DFB-Masterplanes sind wir im Dialog mit den Vereinen. Immerhin sind knapp 800 im Spielbetrieb.“
Struktur: Verbandsleistungszentren inklusive Sportschule befinden sich in Cottbus und Frankfurt (Oder) (männlich) sowie Potsdam (weiblich). Der FLB gliedert sich in die Kreise Ostbrandenburg, Havelland, Dahme/Fläming, Niederlausitz, Prignitz/Ruppin, Oberhavel/Barnim, Südbrandenburg und Uckermark. Höchste Spielklasse ist die Brandenburg-Liga.
Aushängeschilder: Der FC Energie Cottbus spielt als Ex-Bundesligist in der 3. Liga. Frauen von Turbine Potsdam sind mehrfach deutscher Meister.

MÄRKISCHER TURNER-BUND
Mitglieder: 20.864
Gegründet: Dezember 1990.
Präsidentin: seit 11. Oktober 2014 Birgit Faber (52), geschäftsführender Vorstand TSV Falkensee. „Mit dem neu gewählten Präsidium wollen wir den Verband reformieren und attraktiver machen. Der Freizeit- und Gesundheitssport ist ein Schwerpunkt.“
Struktur: Der MTB ist der Fachverband für Turnen, Freizeit-, Gesundheits- und Spitzensport. Territorial ist der MTB in die Turnbezirke Lausitz, Oderland/Uckermark, Potsdam-Mittelmark und Prignitz gegliedert. Es gibt 6 Landesstützpunkte.
Aushängeschilder: Bundesstützpunkt Turnen (männlich) in Cottbus. Für Erfolge stehen Vizeweltmeister Philipp Boy sowie sein neunfaches deutsches Meisterteam vom SC Cottbus, der mehrfache Weltmeister im Rhönradturnen, Robert Maaser (Strausberg), die Weltmeister-Fanfarenzüge aus Potsdam und Strausberg sowie die Tänzer von „RokkaZ“ Potsdam.

BEHINDERTEN SPORTVERBAND
Mitglieder: 16.900
Gegründet: am 1. Januar 1991.
Präsident: seit 8. September 2013 Hans-Jörg Michels (53), Rechtsanwalt aus Neuruppin: „Wir haben Mitgliederzulauf. Der Fokus liegt auf der Nachwuchsentwicklung. Die Inklusion wird in den Sportvereinen praktiziert.“
Struktur: Die Behindertensportler sind in 170 Vereinen organisiert, dabei werden 25 Sportarten ausgeübt. Die mitgliederstärksten Sportarten sind Fußball, Leichtathletik, Schwimmen, Reiten, Bogenschießen, Tanzen und Rollstuhltanz. Auch im Rollstuhlbasketball, Sitzvolleyball, Radsport und Wassersport sind die Mitglieder aktiv.
Aushängeschilder: Paralympische Bundesstützpunkte gibt es für die Leichtathletik in Cottbus und für Schwimmen in Potsdam. Top-Athleten sind die Leichtathletik-Paralympicssiegerin Martina Willing, die Radsport-Weltmeisterinnen Kerstin Brachtendorf und Jana Majunke, Schwimm-Weltrekordler Torben Schmidtke.

HANDBALL-VERBAND BRANDENBURG
Mitglieder: 11.627
Gegründet: September 1990.
Präsident: seit 2005 Olaf Ermling (51), Müllrose, Dezernent an der Europa-Universität Frankfurt (Oder). „Leider ist die Zahl der Mitglieder rückläufig. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Sicherung des Spielbetriebes.“
Struktur: Das Land ist in fünf Spielbezirke aufgeteilt. A: die Kreise Havelland, Ostprignitz-Ruppin und Prignitz; B: Barmin, Oberhavel, Uckermark; C: Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming sowie Brandenburg und Potsdam; D: Dahme-Spreewald, Märkisch-Oderland, Oder-Spree und Frankfurt (Oder); E: Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz, Spree-Neiße und Cottbus.
Aushängeschilder: Jahrelang war es der Frankfurter HC (Frauen), 2004 deutscher Meister, 2013 Insolvenz, aktuell spielt der FHC in der 3.Liga wie der MTV Altlandsberg. Bei den Männern spielt der 1. VfL Potsdam in der 3.Liga, Potsdam (m) und Frankfurt (w) sind Bundesstützpunkte.

LANDESVERBAND PFERDESPORT BERLIN-BRANDENBURG
Mitglieder: 10.985
Gegründet: 10. November 1990.
Präsident: seit 2012 Peter Krause (53), Rechtsanwalt und Steuerberater aus Münchehofe (Dahme-Spreewald): „Nachdem unsere Sportart in der Nachwendezeit einen Boom erlebte, setzen wir jetzt auf eine stabile Entwicklung. Vor allem die Jugend wollen wir für den Pferdesport begeistern.“
Struktur: 16.000 Pferdesportler in über 460 Pferdesportvereinen und 190 Pferdebetriebe gibt es in Berlin und Brandenburg. Der Verband versteht sich als Lobbyist für die Pferdesportvereine und -betriebe. Mit etwa 40 Prozent Mitgliedern bis 18 Jahre ist der organisierte Pferdesport in Berlin-Brandenburg eine junge Organisation.
Aushängeschilder: in Neustadt/Dosse befindet sich ein Landesstützpunkt. Sebastian Warneck (Nunsdorf) ist mehrfacher deutscher Meister bei den Zweispännern. Herausragendes internationales Turnier ist das CSI in Neustadt/Dosse alljährlich im Januar.

Tischtennis, Kegeln oder Fußball - für viele beliebte Sportarten gibt es in Brandenburg eigene Verbände. Die MAZ stellt die zehn größten und ihre Präsidenten vor.

BRANDENBURGISCHER SCHÜTZENBUND
Mitglieder: 10.243
Gegründet: September 1990.
Präsident: seit 1998 Rainer Wickidal (58), Bilanzbuchhalter aus Brück (Potsdam-Mittelmark). „Das Tolle am Schützenbund ist, dass er alle Generationen vereint bis hin zu den 80-Jährigen. Wir haben Spitzensport, pflegen aber auch das Brauchtum. Aufgrund des Öffentlichkeitsdrucks ist es schwierig, jugendliche Mitglieder zu gewinnen.“
Struktur: Am Olympiastützpunkt in Frankfurt (Oder) werden Wurfscheibe und Pistole gefördert und damit 7 von 15 olympischen Schießdisziplinen. Landesstützpunkte gibt es in Wittenberge und Wittstock sowie für das Bogenschießen in Blankenfelde. Sommer-Biathlon (Laufen und Schießen) erfreut sich wachsendem Zuspruch.
Aushängeschilder: Trap-Schützin Katrin Quooß aus Wittstock (WM-Titel), Stefanie Thurmann aus Frankfurt (Oder) EM-Gold Luftpistole, Volker Valentin aus Finsterwalde (WM-Titel Vorderlader).

BRANDENBURGISCHER VOLLEYBALL-VERBAND
Mitglieder: 7 785
Gegründet: am 5. Mai 1990
Präsident: seit 2004 Martin Fritzenberg (63), wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Potsdam aus Bergholz-Rehbrücke (Potsdam-Mittelmark): „Sehr positiv hat sich der leistungsorientierte Sport entwickelt. Wir sind nicht nur in der Bundesliga, sondern auch in der 2. und 3. Liga etabliert. Sorgen macht uns der Rückgang der Mannschaften bei den Männern.“
Struktur: Es gibt 120 Vereine. Höchste Spielklasse im Land ist die Brandenburgliga. Gespielt wird ab der Landesklasse. In Potsdam gibt es auch eine Stadtliga. Außerhalb des Verbandes bestehen Kreisligen. An den Sportschulen in Potsdam und Cottbus wird der weibliche Nachwuchs gefördert.
Aushängeschilder: Die Netzhoppers KW-Bestensee (Männer) und der SC Potsdam (Frauen) spielen in der Bundesliga. Jonathan Erdmann (Potsdam) wurde Vizeweltmeister im Beachvolleyball.

TISCHTENNIS-VERBAND BRANDENBURG
Mitglieder: 7.624
Gegründet: am 25. August 1990
Präsident: seit 2009 Michael Berkner (55), Schweißfachingenieur aus Teltow. „Unser Verband ist am Wachsen.“
Struktur: Sitz der Geschäftsstelle des Verbandes ist Strausberg. Der TTVB organisiert den Einzel- und Mannschaftsspielbetrieb in den drei Landesbereichen Ost, West und Süd für derzeit 163 Vereine mit über 7000 Aktiven. Der Mannschaftsspielbetrieb reicht von den Landesklassen, über die Landesligen (eine je Landesbereich), Verbandsligen Nachwuchs bis hin zu den Verbandsligen (Brandenburgligen) der Damen und Herren. Der Einzelspielbetrieb umfasst Ranglisten- und Einzelmeisterschaften. Aktiv sind neben den Jüngsten (8 bis 10 Jahre) auch die Senioren bis über 70 Jahre.
Aushängeschilder: TSV Stahnsdorf (Herren) und TTC Finow Gewo Eberswalde (Damen) spielen in der Oberliga. Hochburgen gibt es außerdem in Prenzlau und Cottbus.

LEICHTATHLETIK-VERBAND BRANDENBURG
Mitglieder: 6.552
Gegründet: 1990
Präsident: seit 2006 Steffen Reiche (54), Pfarrer aus Bergholz-Rehbrücke: „Die Leichtathletik-WM 2009 in Berlin hat uns einen Schub gebracht, das Interesse an der anspruchsvollen Sportart wieder erhöht.“
Struktur: Es gibt 15 Landesstützpunkte. In Potsdam, wo neben Cottbus eine Sportschule für Leichtathletik existiert, sind Bundesstützpunkte für Wurf, Gehen und Stabhochsprung. Im Land bestehen 112 Vereine. Der erfolgreichste Verein ist der SC Potsdam. Im Breitensport gibt es zum Beispiel den Brandenburg-Cup für die Läufer.
Aushängeschilder: Antje Möldner-Schmidt aus Cottbus, Europameisterin über 3000 Meter Hindernis; Christopher Linke, EM-Fünfter im 20km Gehen; Hagen Pohle, Zweiter U23-EM 2013 über 20km Gehen; Henning Prüfer (alle Potsdam), U20-Vizeweltmeister im Diskuswerfen. Auch Seniorensportler sind erfolgreich.

SPORTKEGLERVERBAND BRANDENBURG
Mitglieder: 6.097
Gegründet: am 4. Juli 1990
Präsident: seit 2004 Kurt Wilke (66), Rentner aus Seedorf (Prignitz): „Unser Verband hat die erfolgreichste Jugendabteilung Deutschlands. Das lässt für die Zukunft hoffen. In allen drei Sektionen sind wir auch bei Männern und Frauen erfolgreich.“
Struktur: Der Verband betreut die drei Sektionen Bohle, Bowling und Classic (ehemals Asphaltkegeln). Im Bohle spielen auf Landesebene 88 Mannschaften, im Classic 62 und im Bowling 98. Es gibt 6 Leistungsstützpunkte (je Sparte zwei). Peter Lorenz (Premnitz) ist Bundestrainer Bowling.
Aushängeschilder: Die Männer des SV 90 Fehrbellin (Vizemeister) und des SVL Seedorf 1919 spielen in der Bohle-Bundesliga, Lok Seddin und BBC 91 Neuruppin in der 2. Liga. Sebastian Krause (Fehrbellin) wurde 2013 Europapokalsieger. Im Bowling wurden die Herren von Chemie Premnitz 2012 deutscher Meister, 2013 Vizemeister.

Sport in Brandenburg Luckenwalder SC peilt in der 1. Bundesliga Viertelfinale an - Mit "Bärchen" und Norweger zum Erfolg

Der 1.Luckenwalder SC hat den Abstand zu den Teams auf den vorderen Plätzen verkürzt. Für den positiven Verlauf der Saison sind unter anderem ein 130 Kilogramm schweres "Bärchen" und ein "Halber Norweger" zuständig. Und wenn "Bärchen" sich taktisch noch klüger verhalten würde, dann wäre bestimmt noch mehr drin. Vielleicht sogar das Viertelfinale in der 1. Bundesliga.

09.12.2014
Sport in Brandenburg Posse in der Landesklasse Brandenburg - Gelb-Rote Karte binnen 10 Sekunden

Eine Ampelkarte sorgte am vergangenen Wochenende für Aufsehen im Brandenburger Fußball. Bei der Landesklasse-Partie zwischen Hansa Wittstock und Lok Potsdam, die 2:2 endete, sah der Potsdamer Robin Kasselt in der 5. Minute der Nachspielzeit binnen 10 Sekunden die Gelb-Rote Karte. Das dürfte Rekord sein.

08.12.2014
Sport in Brandenburg Wie Fußballer bei Minusgraden trainieren sollten - Trainieren mit Mütze und Handschuhen

Der Blick auf die Wettervorhersage lässt für Brandenburgs Fußballer nichts Gutes erahnen: Bis zu minus 3 Grad sollen es abends werden. Genau zum Trainingsstart. „Bei Kälte ist die Temperaturregulation für den Organismus schwieriger“, erklärt Diplom-Sportwissenschaftler Erik Helm. Darum müssen Fußballer vorsichtig sein und mehr tun, als für gute Kleidung zu sorgen.

02.12.2014