Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Sport in Brandenburg Der Rudersport bestimmt seit Jahrzehnten das Leben von Ingo Fattroth
Sportbuzzer Lokalsport Sport in Brandenburg Der Rudersport bestimmt seit Jahrzehnten das Leben von Ingo Fattroth
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:35 31.05.2019
Ingo Fattroth ist seit zehn Jahren Nachwuchs-Trainer beim RCHB. Quelle: Marcus Alert
Brandenburg/H

Bei den Wettkämpfen der deutschen Einer-Rangliste im Rudern in Hamburg, sitzt Ingo Fattroth zwar in keinem Boot, aber der Brandenburger hat trotzdem eine wichtige Rolle. Denn er betreut seinen Schützling Sarah Wibberenz.

Sarah Wibberenz will bei der Weltmeisterschaft in Tokyo Ende Juli dabei sein

Die Ruderin des Ruder-Clubs Havel Brandenburg (RCHB) hat durchaus noch die Chance sich für die Ende Juli stattfindende Junioren-Weltmeisterschaft in Tokyo zu qualifizieren. „Der Lohn für viele Stunden als Trainer sind eben Weltmeisterschaften oder Olympische Spiele, an denen die eigenen Athleten teilnehmen“, verrät der 60-Jährige.

Ingo Fattroth mit 16 Jahren DDR-Vizemeister im Doppelzweier

Ingo Fattroth selbst kam mit zehn Jahren zum RC Plaue und wurde 16-jährig immerhin DDR-Vizemeister im Doppelzweier. Frühzeitig schlug er die Trainerlaufbahn ein, war aber auch einige Jahre, wie zuvor sein Vater, Vorsitzender des Ruder-Clubs Plaue.

Seit zehn Jahren Juniorentrainer beim Ruder-Club Havel Brandenburg

Seit mittlerweile zehn Jahren ist er aber nun Junioren-Trainer beim Ruder-Club Havel Brandenburg. Den Feierabend verbringt er in der Regel im Begleitboot, die Wochenenden und auch den größten Teil des Jahresurlaubs bei Regatten und diversen Trainingslagern.

Mit Sarah Wibberenz schon frühmorgens zum Training auf die Havel

In den letzten Wochen ging es mit Sarah Wibberenz, die gerade ihre Abiturprüfungen hinter sich gebracht hat, sogar zusätzlich um 6.30 Uhr zu einer Trainingseinheit auf die Havel, vor der Arbeit von Ingo Fattroth. Denn nur so kommt Sarah Wibberenz letztlich auf die notwendigen Trainingskilometer, damit ihr in Hamburg vielleicht eine kleine Überraschung gelingt.

Dank Ingo Fattroth ist Fini Sturm Weltmeisterin

Auch Fini Sturm ging durch seine Hände. Ingo Fattroth hat sie zur U23-Weltmeisterin gemacht und großen Anteil daran, dass sie im Jahr 2016 im Leichtgewicht-Doppelzweier an den Olympischen Spielen im brasilianischen Rio de Janeiro teilnehmen konnte.

Für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro reicht der Urlaub nicht

Letztlich ohne ihn. „Dafür reichte mein Urlaub leider nicht“, so Ingo Fatttroth. Fini Sturm trainiert mittlerweile am Bundesleistungsstützpunkt in Berlin und rudert immer noch in der deutschen Spitze mit.

Trainerarbeit bestimmt das Leben von Ingo Fattroth

„Die Trainerarbeit bestimmt seit vielen Jahren mein Leben“, gibt Ingo Fattroth unumwunden zu, der im richtigen Leben als Waschanlagen-Service-Monteur tätig ist. Sein Hobby zum Beruf zu machen war für ihn nie ein Thema.

Fattroth gibt viel Herzblut für den Rudersport

Der Brandenburger verfügt mittlerweile trotzdem, aufgrund einer Vielzahl von Schulungen an vielen Wochenenden, über die A-Trainer-Lizenz. Mehr geht nicht. Seine Stärken sind Zielstrebigkeit, Energie und vor allem Herzblut für den Rudersport.

Von Marcus Alert

Je dreimal Gold, Silber und Bronze holten sich die Nachwuchs-Karateka des 1. Brandenburger Kampfsportvereins beim 2. Ranglistenturnier in Beelitz. Dabei überraschten zwei der acht kleinen Kämpfer ihre Trainer im Kampf gegen einen imaginären Gegner.

27.05.2019

Bei den Europameisterschaften im Gewichtheben hat Jon Luke Mau vom TSV Blau-Weiß Schwedt eine Medaille abgeräumt. Laut seines Trainers sei sogar noch mehr drin gewesen.

08.04.2019

Die Aufstiegsfeier musste verschoben werden: der Spitzenreiter der Handball-Brandenburgliga SV 63 Brandenburg verlor gegen die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst auswärts mit 31:33 (13:13) und kassierte damit die erste Saisonniederlage überhaupt. Bereits im Vorfeld mussten einige Brandenburger Spieler die Fahrt zur HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst absagen, dann verletzte sich Torhüter Andy Witowski auch noch schwer.

07.04.2019