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Sport in Brandenburg Die Handballer vom SV 63 Brandenburg kassieren erste Saisonniederlage
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15:25 07.04.2019
Andy Witowski verletzte sich am Sonnabend schwer am Knie. Eine Diagnose steht noch aus. Quelle: Marcus Alert
Ahrensdorf/Schenkenhorst

Jetzt hat es auch die Handball-Männer des SV 63 Brandenburg-West erwischt. Der Brandenburgliga-Spitzenreiter kassierte beim 31:33 (13:12) gegen die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst die erste Saisonniederlage. „Es kam heute gegen einen hochmotivierten Gastgeber einfach alles zusammen“, so Trainer Sven Schößler. Neben dem Ausfall mehrerer Spieler im Vorfeld, verletzte sich auch noch Torhüter Andy Witowski schwer. Im schlimmsten Fall hat er sich die Kreuzbänder gerissen. „Und auch die Schiedsrichter waren heute nicht auf unserer Seite“, so Schößler. Das belegt schon die Statistik. Denn der Gastgeber kassierte nur eine Zeitstrafe, während der SV 63 gleich neun Zwei-Minuten-Strafen erhielt. Die eigentlich schon fest eingeplante Aufstiegsfeier fiel daher ins Wasser.

Verletzt oder krank: Witt, Mandler, Benkendorf und Stenzel

Christoph Witt sagte kurzfristig wegen einer Erkältung ab, Tom Mandler erlitt am Freitag einen Arbeitsunfall und Jurij Benkendorf zog sich beim Abschlusstraining eine Gehirnerschütterung zu, nachdem er einen Ball an den Kopf bekommen hatte. Nick Stenzel stand wegen einer Erkrankung sowieso schon nicht mehr im Kader und Steven Nhantumbo war aufgrund einer Schulterverletzung nicht voll einsatzfähig. Trotzdem sahen die Zuschauer über die gesamten 60 Minuten ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Brandenburger zur Pause noch mit 13:12 in Führung lagen. Beim 23:20 sah alles nach dem erhofften Auswärtssieg aus.

Verletzung von Andy Witowski wirft SV 63 aus der Bahn

Doch die Verletzung von Andy WitowskiPascal Hindorf stand nach längerer Verletzung erstmals wieder im Kader - und die fast ständige Unterzahl warf den SV 63 etwas aus der Bahn. Coach Schößler fehlten aufgrund des dünnen Kaders letztlich auch die Alternativen, um der Begegnung noch eine entscheidende Wendung zu geben. „Wir hatten aber auch genügend Chancen, um das Spiel für uns zu entscheiden“, so Schößler. Dabei hatte man hier und da Pech, aber einige Male war auch Unvermögen mit dabei. „Das können wir auch besser“, so Sven Schößler.

Gegen SC Trebbin soll Aufstieg in die Ostsee-Spree-Liga perfekt gemacht werden

Nach dem Spiel trösteten sich die Brandenburger damit, nun in der eigenen Halle den Aufstieg in die Ostsee-Spree-Liga feiern zu können. Dann empfängt man um 18 Uhr das Tabellenschlusslicht SC Trebbin. Dabei ist der SV 63 deutlich in der Favoritenrolle.

Von Marcus Alert

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