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Sport in Brandenburg Nachwuchs vom 1. Brandenburger Kampfsportverein gewinnt neun Medaillen
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16:17 27.05.2019
Die Nachwuchs-Karatekas des 1. BKSV mit ihren Trainern Marvin Mauer und Ingo Lorenz (v.l.) in Beelitz. Quelle: Privat
Beelitz

Der 1. Brandenburger Kampfsportverein reiste mit acht Nachwuchs-Karatekas zum 2. Ranglistenturnier nach Beelitz. Mit insgesamt drei Gold-, drei Silber- und drei Bronze-Medaillen wurde das fast Machbare eingefahren.

Bissan Bakjali überrascht mit dem Gewinn einer Goldmedaille

Als erstes mussten die Kinder im Bereich Kata (Kampf gegen einen imaginären Gegner) ihre Leistungen unter Beweis stellen. Zum ersten Mal bei einem Wettkampf startete die neunjährige Bissan Bakjali. Sie vermochte es auf die Minute ihre beste Leistung abzurufen und überraschte die Trainer mit einer Goldmedaille. Nach einer langen Wettkampfpause hieß es für Samane Lalali, ihr Können zu zeigen. Sie war sehr gut, konnte sich aber gegen starke und wesentlich höher graduierte Wettkämpferinnen nicht durchsetzen und landete auf dem undankbaren 4. Platz.

Stella Vogel holt im Stechen Silber

Bei den Mädchen kam es zwischen den Vereinskollegen Mira Kühn und Stella Vogel zu einem Stechen um Platz zwei und drei, da sie beide in dem gleichen Pool starteten. Stella gelang es Silber zu holen und Mira sicherte sich Bronze und zeigte eine gute Leistungssteigerung gegenüber dem ersten Ranglistenturnier.

Noah Machauer sorgt mit zweitem Platz für Überraschung

Bei den Jungs gab es den größten Kata-Pool. In diesem standen sich allein vier BKSV-Kämpfer gegenüber und sie sicherten sich alle eine Medaille, so dass auf dem Treppchen nur BKSV- Leute standen. Auf Platz eins landete erwartungsgemäß Kempes Poenaru. Für eine Überraschung sorgte Noah Machauer. Er zeigte eine erhebliche Leistungssteigerung, was mit der Silbermedaille belohnt wurde. Den 3. Platz teilten sich Jamie Frauböse und Steven Goldman.

BKSV-Teams zeigen Katas in höchster Synchronität

Dann kam es zum Wettkampf der Kata-Teams. Diese Variante ist sehr anspruchsvoll, da drei Wettkämpfer in höchster Synchronität agieren müssen. Fast perfekt zeigten das Noah Machauer, Steven Goldman und Kempes Poenaru, welche sich über die Goldmedaille freuen konnten. Auf Platz zwei kam das gemischte Team mit Jamie Frauböse, Stella Vogel und Mira Kühn. Das drittplatzierte Team, wesentlich höher graduiert, hatte keine Chance.

Gold im Zweikampf für Kempes Poenaru

Im Bereich Kumite (Kampf gegen einen Gegner) starteten Kempes Poenaru und Steven Goldman. Kempes holte auch hier zwar auch erwartungsgemäß die Goldmedaille, blieb aber hinter seinen gewohnten Leistungen zurück. Steven gelang es, sich den 3. Platz zu sichern, setzte aber nicht das im Training erlernte konsequent um und verbaute sich so selbst den Weg zur Silbermedaille. Trotzdem waren die Trainer Bodo Pippel, Marvin Mauer und Ingo Lorenz mit den Leistungen zufrieden.

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