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Teltow-Fläming Beim SC Trebbin liegen Freud und Leid eng beieinander
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21:19 07.04.2019
Silvio Kahle hielt die Brandenburgligahandballer des SC Trebbin mit drei verwandelten Siebenmetern in der zweiten Halbzeit lange im Spiel. Quelle: Frank Neßler
Trebbin

Einen großen Erfolg feierte am ersten Aprilsamstag die zweite Männermannschaft des SC Trebbin: In der Handball-Kreisliga gewann die SC-Reserve ihr letztes Saisonspiel gegen die HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf III deutlich mit 27:17 und feierte somit die Vize-Meisterschaft.

Die Brandenburgliga-Sieben des SC hatte im Anschluss die Chance, mit einem Erfolg gegen den SV Jahn Bad Freienwalde auf einen Nichtabstiegsplatz zu klettern – allerdings mussten sich die Clauertstädter am Ende eines großen Kampfes mit 32:35 geschlagen geben.

Nervöser Auftakt von beiden Seiten

In der Anfangsphase durften sich die Trebbiner Brandenburgliga-Handballer bei Torhüter Stephan Schmidt bedanken, der den Gästen aus der Kurstadt Bad Freienwalde einige überhastete Torabschlüsse abkaufte. Beiden Teams war die Nervosität anzumerken, nach zehn Minuten stand es 5:5-Unentschieden vor etwa 150 Zuschauern im Sportkomplex.

Nach einem ersten Zwei-Tore-Vorsprung für den SC schlichen sich Unkonzentriertheiten ins Trebbiner Aufbauspiel, die den Gästen wieder die Führung ermöglichten. Mit der Einwechslung einer frischen Rückraumreihe, aus der zum Ende der ersten Hälfte insbesondere Maik Wettengel und Robert Düsel (je vier Tore) die Lücken in der Jahn-Abwehr nutzten, setzten sich die Hausherren wieder ab. Kurz vor dem Ende der ersten Hälfte betrug der Vorsprung drei Tore (17:14). Aufgrund von hektischen Abschlüssen in einer doppelten Unterzahlsituation glichen die Gäste jedoch bis zum Pausenpfiff wieder auf 17:17 aus. „In der Anfangsphase haben wir den gegnerischen Kreisläufer nicht in den Griff bekommen“, erklärte Maik Wettengel die vielen Gegentore, „dann sind wir etwas passiver geblieben und haben kein Mittel gegen die Würfe aus der zweiten Reihe gefunden.“

Torreiche Partie trotz ausgelassenen Chancen

Insbesondere Jahn-Rückraumspieler Oliver Viert, derzeit auf Platz vier der Torschützenliste (Schnitt: 7 Tore pro Partie) und am Samstag mit neun Treffern Toptorschütze, nutzte in der zweiten Hälfte den Raum, den ihm die passive SC-Abwehrreihe bot, clever aus. Hielt zunächst SC-Torhüter Schmidt mit einem gehaltenen Siebenmeter die Führung noch in den Reihen der Hausherren, setzten sich bald die Gäste in einer hektischen Partie auf 25:23 ab.

Beide Mannschaften ließen in der weiter torreichen Partie einige Chancen liegen – nach weiteren Glanzleistungen ihres Torhüters Schmidt ließ die Gastgebersieben mehrmals die Möglichkeit, in Führung zu gehen, ungenutzt. Drei Treffer in Folge des aufmerksamen Bad Freienwalders Raik Höhne beendeten die Trebbiner Euphorie und ließen das Momentum wieder in Richtung der Gäste ausschlagen. Mit drei verwandelten Siebenmetern hielt Silvio Kahle, gemeinsam mit Leon Rühlmann (je 5 Tore) Toptorschütze der SC-Männer, seine Mannschaft bei einem Tor Rückstand im Spiel (57. Minute). Weitere Ballverluste aus Trebbiner Seite führten jedoch die Entscheidung für die in der Schlussphase sehr konsequent agierenden Gäste herbei, die das Spiel mit 35:32 verdient gewannen. „Wir sind zu hektisch geworden“, sah Wettengel die Leistung seiner Mannschaft selbstkritisch, „das war viel zu aufgeregt.“ Die Siegesserie der Clauertstädter ist gerissen. Sie verpassten durch die Niederlage den Sprung auf Tabellenplatz zehn.

Für SC-Kreisligasieben erfüllt sich ein Traum

Für die Kreisliga-Mannschaft erfüllte sich hingegen der Traum vom zweiten Platz. Nach einer durchwachsenen Anfangsphase, in der die Gäste aus Teltow vorn lagen, übernahm die SC-Reserve die Initiative und hatte schon beim 12:8-Halbzeitstand einen Vorsprung inne. Angeführt vom Toptorschützen Felix Henschke (8 Tore) bauten die Trebbiner diesen Vorsprung kontinuierlich bis zum 27:17-Endstand aus und durften am Ende ihre erste Vizemeisterschaft feiern.

Von Fabian Stolin

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