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Teltow-Fläming Der „Kaiser von Seefeld“ auf Stippvisite in Luckenwalde
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16:49 19.05.2019
Eric Frenzel (M.) in Luckenwalde als gefragter Autogrammschreiber. Hier mit Marlen Hundrieser und Erik Scheidler vom SV Flaeming-Skate. Quelle: Frank Neßler
Luckenwalde

Der Besuch war kurz und intensiv. Zwischen Terminen in München und einem einwöchigen Trainingslager auf Mallorca weilte einer der erfolgreichsten Wintersportler Deutschlands, der Nordisch Kombinierer Eric Frenzel, mit seinem Trainer Frank Erlbeck kurz vor dem Wochenende für nicht mal 24 Stunden in Luckenwalde. Der Grund des Besuchs: Frenzel und Erlbeck waren am Freitag Ehrengäste des Jubiläumsempfangs vom Hotel „Märkischer Hof“, das vor 25 Jahren seine Türen öffnete. Die Nordisch Kombinierer des Deutschen Skiverbandes (DSV) gehören seit Jahren zu den Stammgästen der Luckenwalder Herberge. „Hier fühlten wir uns vom ersten Moment wohl“, sagte Erlbeck. Ein entscheidender Punkt für Leistungssportler.

Neue Trainingsmöglichkeiten per Zufall entdeckt

Der Zufall führte die DSV-Athleten aus den Bergen ins eher flache Brandenburger Land. „Ich hatte vor Jahren davon erfahren, dass es hier ein gut ausgebautes Streckennetz für Skater gibt“, erklärte Erlbeck, „das ergab neue Trainingsmöglichkeiten für uns.“

Die Wintersportler nutzen den Flaeming-Skate seitdem zur Vorbereitung auf die Saison. „Für uns bietet das Training in Brandenburg Abwechslung von unserem normalen Umfeld“, sagte Frenzel. Die Vorteile sind nach seinen Worten groß. „Das Terrain ist flach, wir fahren große Runden und man sieht nicht ständig das Gleiche“, erklärte der 30-Jährige. Er selbst war bereits etliche Male in Luckenwalde, um sich auf die Wintersaison vorzubereiten. „Ich weiß es gar nicht mehr so genau. Gerade in jungen Jahren war ich oft hier, bestimmt sieben oder acht Mal“, erinnerte sich Frenzel, „in Luckenwalde fühlen wir uns immer sehr gut aufgehoben.“

Eric Frenzel nach kurzer Pause wieder im Training

Nach fünf Wochen Pause hat für ihn bereits die Vorbereitung auf die neue Saison begonnen. „Derzeit steht viel Ausdauertraining zu Fuß und auf dem Rad an, um die Grundlagen zu schaffen“, sagte Frenzel, „demnächst steigen wir aber auch wieder auf Rollski ein und ab Juni wird wieder gesprungen. Richtung Herbst wird das dann weiter spezialisiert und im November beginnt dann die Weltcup-Saison.“ Konkrete Ziele hat der 30-Jährige dafür noch nicht. „Ich lasse die Saison auf mich zu kommen, das kann man nicht planen. Wenn die Form von Anfang an stimmt, hat man aber schon mal gute Voraussetzungen“, sagte Frenzel.

Er freut sich besonders auf die Weltcup-Wettbewerbe in Seefeld (Österreich). Dort wird im Januar 2020 vor tausenden begeisterten Zuschauern das sogenannte Nordic Combined Triples ausgetragen – ein Wettkampf mit neuem Modus. Freitag und Sonnabend jeweils ein Sprung und Langlauf über die Distanz von fünf beziehungsweise zehn Kilometer und am Sonntag zwei Sprünge und Finallauf über 15 Kilometer der besten 30 Teilnehmer.

Seefeld für Eric Frenzel ein gutes Pflaster

Für Frenzel, der aufgrund zahlreicher Erfolge in seiner sportlichen Laufbahn auch den Spitznamen „Kaiser von Seefeld“ trägt, ist der Wintersportort in Tirol ein gutes Pflaster. Erst Anfang dieses Jahres gewann er dort sein bisher letztes WM-Gold. „Ich freue mich aber auch auf die deutschen Weltcups in Klingenthal, Oberstdorf oder Schonach. Ich denke, es wird wieder eine tolle Saison.“ 2022 will Frenzel dann noch einmal bei den Olympischen Spielen angreifen.

Von Frank Neßler

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