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Teltow-Fläming Finale Entscheidung im Trebbiner Sportkomplex
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16:43 25.04.2019
Meistertrainer Sven Keck wird am Sonnabend anlässlich des letzten Heimspiels der Trebbiner Brandenburgliga-Handballer würdig verabschiedet. Quelle: Frank Neßler
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Trebbin

Zu ihrem letzten Heimspiel der Saison treten am Samstagabend (Anwurf: 18.30 Uhr im Sportkomplex) die Trebbiner Handballmänner an. Zu Gast in der Clauertstadt ist die zweite Vertretung des LHC Cottbus.

Ein Erfolg ist für Heimmannschaft immens wichtig

Damit es nicht das vorerst letzte Heimspiel in der Brandenburgliga für die gastgebenden Trebbiner bleibt, wäre ein Erfolg gegen den Tabellenneunten immens wichtig. Doch nicht nur die sportliche Ausgangssituation dürfte einen Besuch wert sein, schließlich werden nach der letzten Heimpartie der Saison der Trebbiner Meistertrainer Sven Keck und die scheidenden Handballer, so unter anderem Matthias Frank (er wechselt als Torhüter zum Ludwigsfelder HC), verabschiedet.

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Bei einem Erfolg gegen die Lausitzer Oberliga-Reserve und einer gleichzeitigen Niederlage des Konkurrenten aus Bad Liebenwerda würden die Trebbiner Handballer erstmals seit Saisonbeginn wieder auf den zehnten Rang und damit einen Nichtabstiegsplatz klettern.

Starke Rückrunde der Trebbiner Handballmänner

Insbesondere in der Rückrunde, in der die Clauertstädter in keinem einzigen Spiel enttäuschten und vier Siege einfahren konnten, stellten die SC-Männer ihre Ligatauglichkeit unter Beweis. Das Hinspiel in Cottbus Mitte Dezember ging allerdings mit 29:43 deutlich verloren. Vor eigenem Publikum und hoffentlich wieder großer Kulisse werden die Trebbiner jedoch alles daran setzen, die Spielzeit in der Brandenburgliga mit einem Erfolg zu beenden.

Aufgrund fehlender Brandenburger Absteiger aus der Ostsee-Spree-Oberliga wird wahrscheinlich nur der Tabellenletzte der Brandenburgliga den Weg in die Verbandsliga antreten müssen. Bei Punktgleichheit mit den Mannschaften des HC Bad Liebenwerda oder vom Grünheider SV II und auch in einem möglichen Dreiervergleich würden die SC-Handballer wegen der direkten Vergleiche nicht als schlechtestes Team dastehen. Lediglich zwei Trebbiner Niederlagen gegen Cottbus und im Saisonabschlussspiel bei der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst sowie ein Punktgewinn der Mannschaft aus Bad Liebenwerda (gegen Ahrensdorf oder die TSG Lübbenau) würden den Abstieg der Clauertstädter bedeuten.

Aktionen prägen letzten Heimspieltag der Saison in Trebbin

Neben den angekündigten Verabschiedungen und einem gemeinsamen Saisonausklang mit den Fans bei Getränken und Verpflegung wird es auch eine Spendenaktion geben: Am Stand der DKMS (ehemals Deutsche Knochenmarkspendendatei) können sich die Besucher im Trebbiner Sportkomplex am Samstagabend als Stammzellenspender registrieren lassen und mit wenig Aufwand die Lebenschancen von Blutkrebs-Patienten erhöhen.

Von Fabian Stollin

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