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Teltow-Fläming Großbeeren kämpft um den großen Coup
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15:34 14.06.2019
Der TC Rot-Weiß Großbeeren befindet sich seit Langem auf einem sportlichen Höhenflug. Quelle: privat
Großbeeren

An die Anfangszeit, als sie das Team aus der roten Asche des TC Rot-Weiß Großbeeren stampften, kann sich Benjamin Bröder noch gut erinnern. „Wir haben damals ganz unten angefangen. Wir waren von Anfang an eine ambitionierte Mannschaft, aber es konnte natürlich niemand ahnen, dass es mal so hoch hinaus gehen würde“, sagt der Führungsspieler und Coach des Herren 40-Teams, das sich seitdem in einem stetigen Steigflug befindet. Nach der Gründung schaffte das Ensemble Aufstieg um Aufstieg, im vergangenen Sommer gelang sogar der Sprung als Berlin-Brandburgischer Meister in die zweigleisige Ostliga – die zweithöchste Spielklasse. Im Duell mit dem BSC aus Schmargendorf, könnte sich der TC auf der heimischen Anlage am Sonnabend die Ostdeutsche Meisterschaft sichern und im Herbst im Relegationsduell um einen freien Platz in der Regionalliga kämpfen, der höchsten nationalen Spielklasse.

Zu den Gegnern würde dann auch der TC SCC Berlin gehören, ein Schwergewicht, das in diesem Jahr mit einem international schillernden Team antrat: Für den Club aus Charlottenburg-Wilmersdorf griffen in dieser Spielzeit die früheren Weltstars Nicolas Kiefer, Arnaud Clement, Thomas Enqvist und Magnus Larsson zum Racket. „Klar träumt man davon, dass wir mal gegen diese Mannschaft spielen und wir auch noch ein Heimspiel haben“, sagt Bröder, der maßgeblich am Höhenflug mitgewerkelt hat. „Er war der Hauptinitiator dieses kleinen Wunders, er hat viele der Spieler nach Großbeeren geholt“, sagt Vereinschef Teja Grzeskowiak. „Uns ist der Club wirklich ans Herz gewachsen“, sagt der 43 Jahre alte Bröder, der als Jugendlicher mehrfach Berliner Meister wurde, zur nationalen Spitze gehörte, später mit dem TC Lichtenrade in der zweiten Bundesliga spielte und im vergangenen Jahr die international besetzten ITF Senior Open Turnier in Berlin Friedrichshagen gewann.

Viele der damaligen Weggefährten im Süden Berlins wie Robin Schönherr spielen inzwischen beim TC, der zwischen Bülowpyramide und Wasserskianlage seine Heimstatt hat. „Es wäre wirklich unglaublich, wenn wir den nächsten Coup landen könnten“, sagt Bröder.

Von Lars Sittig

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