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Teltow-Fläming Ludwigsfelder HC feiert Heimsieg
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10:35 01.04.2019
Heimerfolg: Der Ludwigsfelder HC hatte beim Sieg gegen Grünheide Grund zum Jubeln. Quelle: Julius Frick
Ludwigsfelde

Die Entscheidung, seinen Vertrag zu verlängern, war Steffen Knaack leicht gefallen, das Herz hatte sofort ja gesagt: „Da musste ich nicht lange überlegen. Ich möchte den Umbruch noch ein Jahr mit begleiten und bei diesem Prozess unterstützen“, sagt der 34 Jahre alte Kreisspieler des Ludwigsfelder Handball-Clubs, „es ist immer wieder schön zu erleben, dass der Handball in Ludwigsfelde so viele Menschen begeistert und die Halle bei Heimspiele stimmungsmäßig ganz vorn mit dabei ist in der Ostsee-Spree Liga.“

So wie am Sonnabendabend, als der LHC in der heimischen Stadtsporthalle den Grünheider SV niederrang. „Das Spiel war immer eng“, sagte Ludwigsfeldes Trainerin Nicole Klante, „keine Mannschaft konnte sich wirklich deutlich absetzen. Es war nicht unser bestes Spiel, aber wir haben es bis zum Ende durchgekämpft und uns dadurch die Punkte gesichert.“ In der 50. Spielminute hatte der LHC lediglich mit einem Tor Vorsprung (21:20) geführt, mit einem Endspurt aber den zwölften Sieg in dieser Spielzeit erkämpft.

Knaack hatte einen Treffer erzielt. „Handballerisch war es kein schönes Spiel, sondern eher ein Spiel aus der Kategorie Arbeitssieg“, urteilt der Rechtshänder, ein Hüne von Kreisläufer, der im Brandenburgderby gegen den GSV wieder in der vordersten Angriffslinie gekämpft hatte. Der studierte Knaack gehört seit langem zu den Identifikationsfiguren beim Oberligisten. In seinem Vereinsporträt findet sich in der Rubrik „LHC seit“ die Antwort: „eine gefühlte Ewigkeit“. Kein Wunder: Seit 2005 spielt der Ludwigsfelder in der ersten Männermannschaft des Clubs. Auch seine Jugendzeit – von einem dreijährigen Zwischenstopp bei der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst abgesehen – verbrachte der zweifache Familienvater seit 1994 beim LHC. In der kommenden Spielzeit wird er unter der Regie des zukünftigen Coaches Sven Keck spielen. „Mit dem neuen Trainer habe ich selbst noch zusammen gespielt. Er konnte in der nachfolgenden Zeit sicher viele Erfahrungen in Potsdam sammeln und wird im Verein sicherlich auch ein paar neue Impulse setzen können.“ Mit seinem Heimatclub hat Steffen Knaack auch in dieser Spielzeit noch ehrgeizige Ziele: „Wir bestreiten noch drei Spiele und wollen am Ende Vierter werden.“ Am Sonnabend tritt der LHC beim Tabellennachbarn, der SG Uni Greifswald/Loitz, an (Start: 19 Uhr). Nicole Klante: „Wir müssen uns deutlich steigern, wenn wir punkten wollen.“

Von Lars Sittig

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