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Teltow-Fläming Rekorde an der Tagesordnung
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17:12 12.03.2014
Die letzte Startklappe für den LLG-Vereinsvorsitzenden Thomas Lenk bei der Luckenwalder Crosslaufserie. Quelle: Frank Neßler
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Luckenwalde

Sicherlich ist der große Andrang auch dem an allen vier Sonntagen herrlichen Wetter zu verdanken. Aber auch den vielen Vereinsorganisatoren etwa der Berliner Vereine, des SV Linde Schönewalde, Potsdam, Mahlow, Mellensee, Jüterbog, Trebbin, die immer wieder ihre Leute zu den Läufen zusammentrommelten und meldeten. Auffällig auch, dass neben den vielen Einzelläufern auch zwei örtliche Fitnessstudios mit Sportenthusiasten regelmäßig präsent waren. Und das sicherlich nicht nur, um für sich Reklame zu laufen.

Bei der Abschlussfeier am Sonntagnachmittag wartete wieder ein von Eltern hervorragend vorbereitetes Kuchenbuffet und mehr auf die Sportler und deren Anhang, um sich während der vielen Ehrungen in der Luckenwalder Jahnhalle eine Mahlzeit zu gönnen. Einige Gesamtpokalsiege waren bereits vor dem letzten Start vergeben. Überragende Sieger aller vier Läufe waren Lena-Sophie Grulich und Michael Alber. Auch George Deboy und Konrad Kieselberger siegten mit Optimalpunktzahl. Die packendsten Zweikämpfe lieferten sich wohl Jeremy Zigelski vom LC Jüterbog und Konrad Kieselberger wie auch Luca Schweigert und Emanuel Schmücker auf der Kurzstrecke.

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Gesamtpokalsieger 2014

Gesamtpokalsieger 2014

Lange Strecke:
George Deboy/Zeppelin Team OSC Potsdam

Mittelstrecke:
männliche Jugend: Michael Alber/LG Süd Berlin
Frauen: Silvia Schierz/SSV Jüterbog
Männer ab 60: Ekkehard Sandau/Nuthetal-Potsdam

Kurzstrecke 12 bis 15 Jahre:
männlich: Konrad Kieselberger/SV Mahlow
weiblich: Lena-Sophie Grulich/SV Linde Schönewalde

Kurzstrecke 8 bis 11 Jahre:
männlich: Emmanuel Schmücker/SC Trebbin
weiblich: Ronja Neumann/SSV Jüterbog und Anna-Lena Klonnek/Linde Schönewalde

Es gab am letzten Tag viele Anstrengungen, um in der Gesamtwertung ganz vorn zu landen. Die Luckenwalderinnen Birgit Hesse (Mrs. Sporty) und Daniela Funke (Team de Luk) präsentieren sich im Erwachsenenbereich als Altersklassensiegerin wie der LLGler Frank Kelch. Altersklassensiege verzeichneten auch einige LLG-Nachwuchstalente wie Julius Bennin und Rebekka Haschker. Bedenkt man, dass gerade im Kinder- und Jugendbereich an manchen Wochenenden sogar Doppelveranstaltungen in Form von etwa Landesmeisterschaften stattfanden, kann man den Einsatz aller nicht hoch genug schätzen.

Interview

Thomas Lenk (48) zeichnet seit Jahren als Cheforganisator der Luckenwalder Crosslaufserie verantwortlich. Er gibt den Posten ab. Ein Nachfolger muss ran, doch der ist noch nicht gefunden.

MAZ: Die Sonne lacht, das Wetter stimmt, die Teilnehmer kamen in Scharen. Wenn es am schönsten ist soll man Abschied nehmen. Wie fällt Ihr Fazit der 32. Luckenwalder Crosslaufserie aus?
Thomas Lenk: Es war hervorragend. Über 1000 Sportlerinnen und Sportler haben wir in diesem Jahr begrüßt. Jeder Einzelne der vier Läufe an den zurückliegenden Wochenenden hatte mehr als 250 Teilnehmer. Ein absoluter Rekord. Es hat alles gepasst. Viele freiwillige Helfer haben die Organisation unterstützt. Alle haben an einem Strang gezogen. Viele Verantwortlichkeiten konnte ich schon weiterleiten.

Apropos Verantwortlichkeiten: Die Zukunft der Luckenwalder Crosslaufserie hängt am seidenen Faden. Was gibt es Neues zur Fortsetzung der Tradition?
Lenk: Die Zukunft der Crosslaufserie hängt weiter am seidenen Faden. In diesem Jahr wird ein neuer Vorstand der LLG Luckenwalde gewählt, dem werde ich nicht mehr angehören. Da ich jetzt in Cottbus wohne, ziehe ich mich komplett aus Luckenwalde zurück. Der neue Vereinsvorstand wird über die Zukunft der Laufveranstaltungen entscheiden. Es wäre natürlich traurig, wenn die Crosslaufserie wegfallen würde. Da ich im nächsten Jahr kein Vereinsvorsitzender mehr bin, werde ich nicht mehr die Hauptverantwortung übernehmen. Als helfende Hand stehe ich sehr gern zur Verfügung.

Das heißt, die Zukunft der Crosslaufserie ist zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig offen. Die Chancen, das sie weiter lebt, sind aber ganz gut, oder?
Lenk: Aktuell stehen sie gut, ja.

Volkslaufwart in Brandenburg bleiben Sie aber?
Lenk: Ja, ich wurde erst im Januar für weitere vier Jahre wiedergewählt. Übrigens heißt es nicht mehr Volkslaufwart, sondern Vizepräsident Laufen. Nicht nur der Name ist neu, es gab auch eine Umstrukturierung im Verband. Das Präsidium ist verkleinert worden und soll dadurch handlungsfähiger werden. Für meine Arbeit hat sich aber nicht viel geändert.

Interview: Frank Neßler

sla

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