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Sportbuzzer Mit der MAZ in einem Boot
Sportbuzzer Mit der MAZ in einem Boot
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11:26 07.09.2017
2015 saßen schon einmal die Leser und MAZ-Mitarbeiter im 20er-Canadier bei den Wasserspielen, Olympiasieger Kurt Kuschela (r.) lenkte damals das Boot. Quelle: foto: Christel Köster
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Potsdam

Kraft, das macht Jürgen Eschert deutlich, ist nicht der entscheidende Faktor bei der Fahrt in einem 20er-Canadier. „Die Grundvoraussetzung, um mit so einem Boot schnell zu sein, ist, dass man ein Team ist. Das muss zu 100 Prozent passen. Erst in zweiter Linie kommt es auf die Leistungsfähigkeit an“, sagt der Kanu-Olympiasieger von 1966.

Und die MAZ möchte so ein Team mit Ihnen bilden. Wir suchen zwölf Leser, die gemeinsam mit acht MAZ-Mitarbeitern in einem Boot sitzen und am Firmenrennen der Potsdamer Wasserspielen des KC Potsdam teilnehmen. Zum 21. Mal findet am 24. September einer der Höhepunkte des Potsdamer Sportkalenders statt – und Sie können mit dabei sein.

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So werden Sie Teil der MAZ-Mannschaft

Wollen Sie Teil der MAZ-Besatzung im 20er-Canadier bei den Potsdamer Wasserspielen am 24. September (ca. 16.40 Uhr) sein?

Schicken Sie uns bis zum 10. September (12 Uhr) Ihre Bewerbung per Mail an sport@maz-online.de

Notieren Sie dabei Ihren Namen, Anschrift und Telefonnummer und ihre T-Shirt-Größe. Trainingszeiten sind der 14. und 21. September, jeweils um 19 Uhr.

Bei der Veranstaltung können Sie die Kanu-Olympiasieger aus mehreren Generationen hautnah miterleben.

Franziska Weber, Katrin Wagner-Augustin, Conny Waßmuth, Sebastian Brendel, Ronny Rauhe, Jan Vandrey, Torsten Gutsche und Jürgen Eschert werden allesamt vor Ort sein, einige werden die Freizeitboote als Steuermann begleiten.

Außerdem gibt es ein „politisches Rennen“, für das sich das Team Finanzministerium (mit Finanzminister Christian Görke), das Team Staatskanzlei (mit dem Chef der Staatskanzlei Thomas Kralinski) und das Team Stadtverwaltung Potsdam (mit OB Jann Jakobs) bereits gemeldet haben.

Eschert hat für die Hobbyfahrer auch schon ein paar Tipps bereit. „Ich sage immer als Grundregel für Anfänger: Lieber mit halber Kraft fahren und sich nicht auf die Kraft konzentrieren, sondern eher auf die Technik achten“, erklärt der 75-Jährige. „Wenn ich mit roher Kraft aufs Wasser haue, dann heißt das nicht, dass ich auch Vortrieb habe. Man muss das Paddel gleichmäßig durchs Wasser bringen, damit das Boot gleitet. Denn je besser es gleitet, umso schneller ist es“, gibt Eschert Tipps für Einsteiger.

Wieder in ins Boot

Es ist nicht das erste Mal, dass die Leser mit der MAZ in ein Boot steigen. Schon 2015 nahmen zehn Leser an der Aktion teil. Damals belegte das Boot im Rennen hinter der IHK den zweiten Platz vor der Partei Die Grünen. Als Steuermann war damals der Kanu-Olympiasieger Kurt Kuschela an Bord.

Dem Steuermann kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. „Es gibt einen Schlagmann und einen Steuermann. Letzterer gibt in diesem Boot eigentlich an, was gemacht und wie gepaddelt wird. Der Schlagmann ist dann der, der die Ansage aufnehmen muss und den Schlag vorgibt. Die gesamte Mannschaft muss sich nach dem Schlagmann richten. Die Boote, in denen das am besten klappt und Harmonie herrscht, fahren meist vorneweg. Da kommt es gar nicht so sehr auf die Leistungsfähigkeit an“, erzählt Eschert, der selbst noch sehr regelmäßig fährt.

Das MAZ-Boot fährt dann gegen die übrigen Potsdamer Firmen auf der 200 Meter langen Strecke auf dem Templiner See. Knapp eine Minute dauert das Rennen. In den zwei Wochen davor gibt es noch zwei Trainingseinheiten, in denen sich die Mannschaft finden und die perfekte Abstimmung in dem 12,5 Meter langen Boot üben kann. Trainingszeiten sind der 14. und 21. September, jeweils um 19 Uhr.

Angst vor dem Kentern mit den Canadiern muss dabei keiner haben. „Früher wurden damit tonnenschwere Lasten transportiert. Damit kann man über den Atlantik bei meterhohen Wellen fahren“, versichert Eschert.

Von Stephan Henke

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