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Sportbuzzer Für Fabian Liebig bringt WM-Gold Schwung fürs nächste Jahr
Sportbuzzer Für Fabian Liebig bringt WM-Gold Schwung fürs nächste Jahr
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17:12 30.09.2018
Fabian Liebig gewann mit Rebecca Langrehr bei den Weltmeisterschaften der Modernen Fünfkämpfer Gold in der Mixed-Staffel. Quelle: foto: Francisco Estrada/DPA
Potsdam

Diesen Erfolg hat Fabian Liebig vom OSC Potsdam gebraucht. Völlig überraschend hatte er Mitte September bei den Weltmeisterschaften der Modernen Fünfkämpfer in Mexiko-City mit Rebecca Langrehr aus Berlin Gold in der Mixed-Staffel gewonnen. „Dabei war ich ursprünglich gar nicht für den WM-Start in der Mixed-Staffel vorgesehen. Aber ich habe dann die Chance genutzt“, erzählt der 24-Jährige noch immer ein wenig aufgekratzt, als wäre es erst gestern gewesen. „Ich hatte schon ein wenig mit mir gehadert, weil es in der Saison nicht so richtig lief. Aber dieser Erfolg entschädigt für vieles“, berichtet Liebig voller Euphorie.

Bei der Mixed-Staffel werden die üblichen Distanzen halbiert, statt 200 werden zum Beispiel von jedem Teammitglied 100 Meter geschwommen, beim Fechten teilen sich beide die Anzahl der Kämpfe, beim Reiten gibt es sogar eine Wechselbox, das heißt, wenn der eine durch den Parcours ist, legt der andere los. Liebig, der bei der WM in der Männer-Staffel mit Matthias Sandten (Troisdorf) Platz elf belegte, findet den Wettbewerb interessant. Überhaupt biete seine Sportart viel Abwechslung.

Höhentraining hat sich bewährt

Seit 2006 betreibt der aus Berlin stammende Liebig Modernen Fünfkampf. „Ich wollte auf die Sportschule nach Potsdam, eigentlich zu den Triathleten. Aber dann lief mir Fünfkampftrainerin Claudia Adermann über den Weg und lotste mich zu den Fünfkämpfern“, erzählt Liebig, der den Schritt nicht bereut hat. Bereits vor drei Jahren holte er bei den Junioren-WM Bronze im Team. „Das war auch in Mexiko-City, daher hat mich das schon angespornt, wieder dort zu starten. Wir hatten eine gute Vorbereitung mit Höhentrainingslagern zum Beispiel in den Pyrenäen. So kam ich in der Höhe von Mexiko-City gut zurecht“, nennt Liebig einen Grund für seinen erfolgreichen Auftritt.

Starke Konkurrenz im eigenen Verein

Nun will er den Schwung mitnehmen in das nächste Jahr und schaut bereits Richtung Olympische Sommerspiele 2020 in Tokio. „Da gibt es bei den Männern nur zwei Startplätze für Deutschland. Das wird ganz schwer“, sagt Liebig, der allein in Potsdam mit den WM-Startern Patrick und Marvin Dogue sowie Christian Zillekens drei ganz starke Konkurrenten im Verein hat. „Wir sind eine gute Truppe“, meint Liebig, der sich bei der Landespolizei zum Kommissar ausbilden lässt und 2019 seinen Bachelor-Abschluss schaffen will. Bis Ende Oktober steht nun erst einmal ein Praktikum bei der Kripo an. Dass er schnell laufen und schießen kann, beweist der Fünfkämpfer beim Laser-Run.

Von Peter Stein

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