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Sportbuzzer Neujahrsspringen: Vergangenheit macht DSV-Adlern Mut
Sportbuzzer Neujahrsspringen: Vergangenheit macht DSV-Adlern Mut
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07:27 31.12.2019
Markus Eisenbichler war im vergangenen Jahr Gesamt-Zweiter der Vierschanzentournee. Quelle: Daniel Karmann/dpa
Garmisch-Partenkirchen

Silvester hat bei den Skispringern einen ganz besonderen Platz im Kalender. Zwischen Qualifikation und Wettkampf werden in Garmisch-Partenkirchen nicht nur Vorsätze für das neue Jahr gefasst, sondern auch Ziele in ganz naher Zukunft ins Visier genommen.

Auf den so sehr ersehnten Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee durften die Adler des Deutschen Skiverbandes (DSV) zum Jahreswechsel zuletzt fast immer hoffen. Auch nach dem Neujahrsspringen (14.00 Uhr/ZDF und Eurosport) 2020?

SEVERIN FREUND: Mit einem furiosen Sieg in Oberstdorf startete der Niederbayer 2015/2016 in die Tournee - und weckte Hoffnungen auf den erste Gesamtsieg seit Sven Hannawald 2002. Diese bestand zwar auch nach Rang drei in Garmisch. Die große Stärke des späteren Siegers Peter Prevc (Slowenien) war aber schon bei der zweiten Tournee-Station deutlich sichtbar.

RICHARD FREITAG: Im Gelben Trikot zum Schattenberg und dort ein hervorragender Start mit Platz zwei: Für Richard Freitag lief die Tournee 2017/2018 stark an. Auch in Garmisch wurde er hinter dem späteren Vierfachsieger Kamil Stoch aus Polen Zweiter. Die Träume endeten erst in Innsbruck, als Freitag stürzte.

MARKUS EISENBICHLER: "Sieg oder Sarg" beschrieb der impulsive Markus Eisenbichler einst sein Motto. Mit Rang zwei in Oberstdorf und Rang zwei in Garmisch legte er bei der Tournee 2018/2019 den Grundstein für einen möglichen Gesamtsieg. Das Problem: Der Japaner Ryoyu Kobayashi gewann nicht nur die ersten beiden Springen, sondern auch die letzten beiden. Für Eisenbichler reichte es zu Gesamtplatz zwei.

KARL GEIGER: Der beste deutsche Skispringer zum Jahresende 2019 hat nun auch die Chance, um den Tournee-Gesamtsieg mitzukämpfen. Umgerechnet etwa fünf Meter fehlen ihm auf Titelverteidiger Kobayashi, der in Oberstdorf schon wieder gewonnen hat.

dpa

In der Basketball-Bundesliga liefen am Montagabend erstmals zwei Spieler auf, die mit einem kleinen Mikrofon am Trikot ausgestattet waren.

Der Bamberger Elias Harris und Bayerns Vladimir Lucic waren mit der aus der NBA bekannten "Wired"-Technik auf dem Parkett unterwegs, so dass die Zuschauer später hören konnten, was die beiden Profis während des Spiels gesagt hatten.

31.12.2019

Nach ihren historischen Siegen bei der Darts-WM wird Fallon Sherrock im kommenden Jahr häufiger direkte Duelle mit ihren männlichen Rivalen auf der Profi-Tour bekommen. 

Die 25 Jahre alte Engländerin bestreitet 2020 die komplette World Series, wie der Weltverband PDC am Rande der WM in London mitteilte. Sherrock wird damit neben ihrem ohnehin schon geplanten Auftritt in New York auch in Kopenhagen und Hamilton (Neuseeland) an den Start gehen. Auch in Australien und Deutschland wird es Stationen der World Series geben.

31.12.2019

Michael van Gerwen steht erneut im Endspiel der Darts-WM in London. Der Titelträger setzte sich in einem intensiven Match gegen Nathan Aspinall durch. Gerwyn Price hat den erhofften Schritt in das Finale dagegen erpasst. Der Waliser unterlag dem routinierten Peter Wright in neun Sätzen.

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