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Bereit für Tokio: Formbarometer des deutschen Teams

Bereit für Tokio: Formbarometer des deutschen Teams

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14:45 15.07.2021
Die Rennkanuten um den dreimaligen Olympiasieger Sebastian Brendel zählen zu den Medaillen-Garanten.
Die Rennkanuten um den dreimaligen Olympiasieger Sebastian Brendel zählen zu den Medaillen-Garanten. Quelle: Zsolt Szigetvary/MTI/dpa
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Tokio

Mehr als 430 Athletinnen und Athleten schickt der Deutsche Olympische Sportbund zu den Sommerspielen nach Tokio. In Rio de Janeiro eroberte das deutsche Team vor fünf Jahren 42 Medaillen, davon 17 goldene. Wie sind die Aussichten in den 33 Sportarten diesmal?

Badminton: In den Einzeln dürften Yvonne Li und Kai Schäfer mit den Spitzenplätzen nichts zu tun haben. Bessere Chancen dürfte das Mixed-Doppel mit Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich als Weltranglisten-15. haben. Gut in Form war zuletzt das Herrendoppel mit Lamsfuß und Marvin Seidel. Immerhin stand das Duo vor zwei Monaten im EM-Endspiel, musste aufgrund eines positiven Corona-Tests von Lamsfuß jedoch passen. In der Weltrangliste ist das Duo auf Platz 19.

Baseball/Softball: keine deutschen Teams dabei

Basketball: Bundestrainer Henrik Rödl ist zuversichtlich. Nach der Qualifikation gehen die deutschen Basketballer mit einer großen Portion Selbstvertrauen ins Olympia-Turnier. Auch ohne NBA-Star Dennis Schröder, der wegen ungeklärter Versicherungsfragen wohl nicht mitspielt, erscheint ein Weiterkommen in der schwierigen Gruppe mit Italien, Australien und Nigeria möglich. 2008 schieden Dirk Nowitzki und Co. in der Vorrunde aus. In der neuen Disziplin 3x3-Basketball ist kein deutsches Team vertreten, auch die Frauen sind nicht dabei.

Beachvolleyball: 2012 und 2016 gab es jeweils Gold für deutsche Beachvolleyballer. Olympiasiegerin Laura Ludwig ist in Tokio wieder mit dabei, diesmal mit ihrer neuen Partnerin Margareta Kozuch. Zudem gehen Karla Borger und Julia Sude sowie die Vizeweltmeister Julius Thole und Clemens Wickler an den Start. Die Vorbereitung für Olympia aber lief für alle drei deutschen Duos ziemlich durchwachsen, sie zählen daher nicht zum engsten Favoritenkreis.

Bogenschießen: Nach dem Silber-Coup von Lisa Unruh in Rio, der ersten deutschen Olympia-Medaille überhaupt, sind die Deutschen in der Weltspitze angekommen. In Japan werden sie bei vier von fünf Entscheidungen vertreten sein. Eine Medaille ist das Ziel. Nur die Männer, die gerade zwei Weltcupsiege verbuchten, verpassten das Team-Ticket knapp.

Boxen: Die Olympia-Qualifikation in Paris Mitte Juni war zugleich der letzte Härtetest. Dort beeindruckt Nadine Apetz, die als erste deutsche Boxerin an Sommerspielen teilnehmen wird, mit einem zweiten Platz. In Tokio werden zudem Hamsat Shadalov und Ammar Riad Abduljabbar für Deutschland starten. Bereits Ende Juni reisten die Athleten mit ihren Trainern nach Japan, um sich dort in einem Trainingscamp mit anderen Nationen final vorzubereiten.

Fechten:Nach dem Tiefpunkt von Rio, als das vierköpfige Mini-Team keine Medaille erobern konnte, sind die Aussichten auch diesmal ungewiss. Vorab gab es kaum internationale Wettbewerbe, so fehlt der Vergleich. Säbelfechter Max Hartung ist als Athletensprecher einer der Köpfe des deutschen Teams und eine Medaillenhoffnung. Insgesamt sind neun Fechter nominiert, zwei davon als Ersatz für die Teams.

Fußball: DFB-Trainer Stefan Kuntz will mit seiner Mannschaft ähnlich auftrumpfen wie beim Gewinn der U21-Europameisterschaft vor einem guten Monat. Jetzt ist aber eine andere Mannschaft am Start, in der viel von den Routiniers Max Kruse, Maximilian Arnold und Nadiem Amiri abhängen dürfte. Es geht mit der Neuauflage des Finales von 2016 gleich gegen Olympiasieger Brasilien los. Nach Silber vor fünf Jahren hofft die DFB-Auswahl wieder auf einen Top-Platz.

Gewichtheben: Die Deutschen sind keine Medaillenkandidaten. Doch Überraschungen sind nicht ausgeschlossen. Die erste gab es schon: Eigentlich hatten sich nur Nico Müller und Simon Brandhuber qualifiziert, dann rutschten Lisa Marie Schweizer und Sabine Kusterer wegen Dopingsperren anderer Nationen nach. Das Quartett ist gut drauf und auf dem Weg zu persönlichen Bestleistungen. Minimalziel sind Platzierungen unter den Top Acht. Der verschärfte Anti-Doping-Kampf und härtere Restriktionen lassen auf größere Fairness hoffen.

Golf: Die vier deutschen Golferinnen und Golfer gehören nicht zu den Medaillen-Kandidaten. Bei den Damen ist eine Überraschung aber möglich: Sophia Popov (28) hatte das mit ihrem British-Open-Triumph im Vorjahr eindrucksvoll bewiesen. Caroline Masson (32) beendete ihr letztes Turnier vor den Spielen auf der amerikanischen LPGA-Tour auf einem starken fünften Rang. Nach der Absage von Martin Kaymer ruhen bei den Herren die Hoffnungen auf Maximilian Kieffer und Hurly Long. Kieffer (31) verpasste in diesem Jahr zweimal nur hauchdünn seinen ersten Sieg auf der European Tour. In Long (25) setzt der Deutsche Golf Verband in Tokio auf einen seiner talentiertesten Nachwuchs-Athleten.

Handball: Mit zwei Länderspielsiegen gegen Brasilien und den WM-Viertelfinalisten Ägypten hat die DHB-Auswahl viel Selbstvertrauen für das schwere Olympia-Turnier getankt. Bundestrainer Alfred Gislason hat zunächst das Viertelfinale als Ziel ausgegeben, von dort aus will sich das Team Schritt für Schritt der erhofften Medaille entgegenarbeiten. Die Vorrunde mit Europameister Spanien, Rekord-Weltmeister Frankreich, dem EM-Dritten Norwegen, Argentinien und Brasilien als Gegner hat es aber in sich.

Hockey: Die DHB-Herren haben bei ihrer Olympia-Generalprobe mit drei Siegen ihren Ruf als Mitfavorit bestätigt. Gegen Olympiasieger Argentinien gab es für das Team von Bundestrainer Kais al Saadi in Valencia ein 2:1 sowie gegen Spanien ein klares 6:2 und ein knappes 3:2 - jeweils nach überzeugenden Auftritten. Auch die deutschen Damen wollen in Tokio um die Medaillen mitspielen. Beim letzten Härtetest zeigte die Auswahl von Trainer Xavier Reckinger ebenfalls in Valencia gegen Spanien (0:1/3:1) und Argentinien (2:2/2:2) aufsteigende Form.

Judo: Die Weltmeisterschaften in Budapest Anfang Juni haben Hoffnung für die Olympischen Spiele gemacht: Weltmeisterin Anna-Maria Wagner (bis 78 Kilogramm) und die WM-Dritte Theresa Stoll (57 Kilogramm) dürften auch in Tokio die größten Medaillen-Hoffnungen sein. Bei den Männern gilt der Weltranglisten-Zehnte Dominic Ressel (bis 81 Kilogramm) als aussichtsreichster Kandidat. Ziel ist eine bessere Ausbeute als 2016 in Rio, als am Ende nur einmal Bronze stand.

Kanu: Die Rennkanuten um den dreimaligen Olympiasieger Sebastian Brendel zählen zu den Medaillen-Garanten. Sportdirektor Jens Kahl erwartet sechs bis sieben Medaillen. Vor allem beide Kajakvierer fahren um Gold, dazu die beiden Kajak-Zweier. Weitere Medaillenchancen ergeben sich aufgrund der Doppelstarts auch für die Canadier-Spezialisten um Brendel, der neben dem Zweier auch noch im Einer wie Conrad Scheibner um Gold fährt. Im Kanuslalom werden von den vier Startern zwei weitere Medaillen anvisiert.

Karate: Europameister und Ex-Weltmeister Jonathan Horne gehört in der Gewichtsklasse über 75 Kilogramm zu den Favoriten. Neben dem Pfälzer hat auch Noah Bitsch bei der Olympia-Premiere seiner Sportart gute Aussichten, kämpfte bis zuletzt aber noch mit Knieproblemen. Ilja Smorguner und Jasmin Jüttner in der Disziplin Kata bräuchten schon einen extrem guten Tag, um eine Medaille mitzunehmen.

Klettern: Bei der Olympia-Premiere der Sportart sind Alexander Megos und Jan Hojer als deutsche Starter dabei. Megos (27) ist einer der besten Felskletterer der Welt und in der Teildisziplin Lead sehr stark, Hojer (29) muss als erfahrener Wettkampftyp eher auf Bouldern und Speedklettern setzen. Medaillen werden in der Kombination der drei Disziplinen vergeben. Beide Sportler haben Medaillenchancen, Topfavoriten sind andere. Bei den Frauen sind keine Deutschen dabei.

Leichtathletik: Der Deutsche Leichtathletik-Verband muss ohne eine Reihe von Leistungsträgern in Tokio an den Start gehen. Die Olympiasieger von 2016 in Rio, Thomas Röhler (Speer) und Christoph Harting (Diskus), fehlen. Als einziger der drei Medaillengewinner von vor vier Jahren ist der Rio-Dritte Daniel Jasinski (Diskus) dabei. Der Kreis der großen Hoffnungsträger für Tokio ist klein: Malaika Mihambo (Weitsprung), Konstanze Klosterhalfen (10 000 Meter), Johannes Vetter und Christin Hussong (beide Speer) sowie Zehnkampf-Weltmeister Niklas Kaul.

Moderner Fünfkampf: Fabian Liebig und Annika Schleu zählen durchaus zu den Medaillen-Kandidaten. Der Kreis der Favoriten aber ist nicht klein. Patrick Dogue und Rebecca Langrehr waren schon im Team bei der WM erfolgreich, sind im Einzel in Tokio aber Außenseiter.

Pferdesport: Das Dressur-Team zeigte sich zuletzt in Topform und ist damit auch Topfavorit. In der Vielseitigkeit ist hingegen Ingrid Klimke ausgefallen, die erfolgreichste Reiterin in dieser Disziplin. Immer für eine Medaille gut ist der dreimalige Olympiasieger Michael Jung. Im Springen gab es gleich mehrere Ausfälle, darunter Weltmeisterin Simone Blum mit ihrem Erfolgspferd Alice.

Radsport: Der deutsche Straßenrad-Meister Maximilian Schachmann war schon im Juni in herausragender Form, verzichtete zugunsten der Sommerspiele sogar auf die Tour de France. Der Berliner ist bereits in Tokio und ein ernsthafter Medaillenkandidat. Die meisten Medaillen sollte es in der zweiten Woche in den Bahnwettbewerben geben, hier sind die Augen auf Dreifach-Weltmeisterin Emma Hinze gerichtet. Im BMX Freestyle gehört Lara Lessmann zu den Medaillenkandidatinnen, allerdings zog die Berlinerin sich Ende Juni einen Schlüsselbeinbruch zu und kämpft um ihre Fitness.

Ringen: Größter Hoffnungsträger im siebenköpfigen deutschen Team ist der dreimalige Weltmeister Frank Stäbler. Nach überstandener Corona-Infektion und enttäuschender EM im April will der Schwabe trotz Schulterproblemen beim letzten großen Turnier seiner Karriere noch einmal angreifen und sich die lang ersehnte Olympia-Medaille holen. Auch Denis Kudla, der mit Bronze 2016 in Rio das einzige Edelmetall für den DRB holte, und Ex-Weltmeisterin Aline Rotter-Focken, die ihre Laufbahn anschließend ebenfalls beenden wird, sind Podiumskandidaten.

Rudern: Nach zweimal Gold und einmal Silber 2016 in Rio hofft der DRV auf eine ähnliche Ausbeute in Tokio. Die größten Hoffnungen ruhen auf Einer-Fahrer Oliver Zeidler und dem Deutschland-Achter. Weitere Medaillenchancen werden dem Frauen-Doppelvierer und dem leichten Männer-Doppelzweier eingeräumt. Insgesamt ist das Team in den 14 olympischen Bootsklassen nur sieben Mal vertreten. Das sind drei Startplätze weniger als noch in Rio.

Rugby: in der olympischen 7er-Variante ist kein deutsches Team dabei

Schießen: So erfolgreich wie in Rio mit dreimal Gold und zweimal Silber waren die Schützen bei Olympia noch nie. Das diesmal kleinere Team wird angeführt von Christian Reitz, der wie Oliver Geis mit der Schnellfeuerpistole auf Edelmetall aus ist. Silbermedaillengewinnerin Monika Karsch zeigte sich zuletzt mit der Sportpistole ebenfalls treffsicher. Im Gewehr- und Flintenbereich wurden nicht alle Tokio-Tickets gelöst. Dennoch erwartet Sportdirektor Heiner Gabelmann vom kleinen Team mindestens eine Medaille.

Schwimmen: Nach zwei Spielen ohne Medaillen im Beckenschwimmen ist die Hoffnung groß, dass es diesmal wieder klappt. Die besten Chancen hat Doppel-Weltmeister Florian Wellbrock über 1500 Meter Freistil. Der 23-Jährige zählt auch im Freiwasser zu den Medaillenkandidaten. Seine Verlobte Sarah Köhler will als Vizeweltmeisterin wieder Topleistungen bringen. Ebenso wie Routiniers wie Philip Heintz oder Marco Koch wollen auch junge Sportler in die Finals. Die Form ist schwer abzuschätzen, da die letzten Wettkämpfe schon länger zurückliegen.

Segeln: Nach zweimal Bronze in zwei Jahrzehnten startet die DSV-Flotte mit großen Medaillen-Ambitionen in die Regatten in Enoshimas Sagami-Bucht. Allen voran Laser-Weltmeister Philipp Buhl, die Rio-Dritten Erik Heil/Thomas Plößel im 49er und die 49erFX-Europameisterinnen Tina Lutz/Susann Beucke. Das German Sailing Team schickt sechs Boote mit vier Männern (alle zum zweiten Mal bei Olympia) und sechs Frauen (alle erstmals dabei) in Willy Kuhweides Gold-Revier von 1964 auf Medaillenjagd.

Skateboard: Die 14 Jahre alte Lilly Stoephasius ist die jüngste Tokio-Teilnehmerin im deutschen Team. Als Vize-Europameisterin und WM-Dritte darf sich die Berlinerin zum erweiterten Kreis der Favoriten zählen, will aber vor allem Spaß bei der Olympia-Premiere der Sportart haben. Wie der zweite deutsche Starter Tyler Edtmayer geht sie in der Disziplin Park an den Start.

Surfen: Zur Olympia-Premiere des Wellenreitens hat es auch ein deutscher Surfer geschafft: Der in Costa Rica aufgewachsene Leon Glatzer vertritt den Deutschen Wellenreitverband. Zu den Topfavoriten zählt der 24-Jährige nicht. Aber: Bei seiner Qualifikation im Rahmen der World Surfing Games in El Salvador zeigte Glatzer bereits, dass er auch im Kreis der weltbesten Wellenreiter überraschen kann.

Taekwondo: Alexander Bachmann ist der einzige Starter der Deutschen Taekwondo Union und einer der Mitfavoriten in der Gewichtsklasse über 80 Kilogramm. Bei den Deutschen Meisterschaften Anfang Juni sicherte sich der Stuttgarter souverän den Titel. Auch wegen einer Corona-Infektion hat der Weltmeister von 2017 in diesem Jahr insgesamt aber erst eine Handvoll offizieller Kämpfe bestritten.

Tennis: Angelique Kerber hielt sich einen Olympia-Start lange offen. Am Donnerstag sagte die diesjährige Wimbledon-Halbfinalistin und Olympia-Zweite ihre Tokio-Teilnahme ab. Die Absagen anderer Topspieler vergrößern die Chancen für Alexander Zverev bei den Herren. Im Doppel fehlt dem zweimaligen French-Open-Sieger Kevin Krawietz sein Erfolgspartner Andreas Mies, er tritt mit Tim Pütz an.

Tischtennis: Die bange Frage lautet: Wie fit ist Timo Boll? Kurz vor der Tokio-Reise verletzte sich der Europameister an der Hüfte. Sollte der 40-Jährige in Tokio ohne Beschwerden spielen können, zählen er und der frühere Weltranglisten-Erste Dimitrij Ovtcharov zu den Medaillen-Kandidaten im Einzel und vor allem mit der deutschen Mannschaft. Denn hinter den übermächtigen Chinesen streiten sich Deutschland und Olympia-Gastgeber Japan um den Status der Nummer zwei im internationalen Tischtennis. Dem deutschen Damen-Team sowie dem Mixed-Doppel Petrissa Solja/Patrick Franziska ist bei einer günstigen Auslosung ebenfalls eine Medaille zuzutrauen.

Triathlon: Der große Medaillenglanz liegt lange zurück. 2008 holte Jan Frodeno Gold. Seitdem gab es viele Tiefpunkte. Zwei Frauen und zwei Männer sollen das nun ändern. Chancen auf einen Podestplatz hat vor allem Laura Lindemann, nach einer Corona-Infektion holte sie sich mit dem EM-Titel im Supersprint noch mal einen Schub. Und dann ist da noch der Mixed-Staffelwettbewerb, bei dem Lindemann, Anabel Knoll, Justus Nieschlag und Jonas Schomburg ein Team bilden werden. 2019 wurde eine deutsche Staffel schon mal Vizeweltmeister, Lindemann und Nieschlag waren dabei.

Turnen: Die Turner bereiten sich gemeinsam im japanischen Joetsu auf die olympischen Wettbewerbe vor und verbreiten Zuversicht. Sowohl die Männer als auch die Frauen wollen sich für das Mannschaftsfinale im Mehrkampf qualifizieren. In Rio war das beiden Riegen gelungen. Insgesamt die größten Medaillenchancen werden dem Unterhachinger Lukas Dauser am Barren eingeräumt. Bei der EM in Basel hatte er mit Platz zwei überzeugt. In der Rhythmischen Sportgymnastik und in den Trampolin-Entscheidungen sind keine deutschen Starter dabei.

Volleyball: kein deutsches Team dabei

Wasserball:kein deutsches Team dabei

Wasserspringen: Bei der EM im Mai und den deutschen Meisterschaften im Juni hinterließen die deutschen Wasserspringer um Rekordeuropameister Patrick Hausding einen guten Eindruck. Der Wunsch des 32-Jährigen wäre die dritte Olympia-Medaille, aber angesichts der großen Konkurrenz vor allem aus China sind die Aussichten schwer abschätzbar. Die persönliche Bestleistung vor einem Monat gibt viel Zuversicht. Als weitere Einzelstarter wollen Martin Wolfram und Tina Punzel überraschen.

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dpa