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Sportbuzzer Rennsteiglaufsieger spielt zwischen Zossen und Ludwigsfelde seine Erfahrung aus
Sportbuzzer Rennsteiglaufsieger spielt zwischen Zossen und Ludwigsfelde seine Erfahrung aus
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17:45 02.01.2019
Das Läuferfeld beim Start zum 41. Silvesterlauf von Zossen nach Ludwigsfelde. Quelle: Hans-Jürgen Burow
Ludwigsfelde

Es ist eine schöne Tradition, der die Laufenthusiasten des Landkreises Teltow-Fläming seit mehr als vier Jahrzehnten folgen. Begonnen 1978 mit dem ersten Silvesterlauf von Zossen nach Ludwigsfelde, wird das Jahr sportlich verabschiedet. Dazu finden sich am 31. Dezember Läuferinnen und Läufe aus Nah und Fern auf dem Marktplatz in Zossen ein.

Seniorenweltmeister Goldammer wieder mit von der Partie

2018, bei der 41. Auflage dieses Traditionslaufes, waren am Montag 120 Frauen und Männer der Einladung der Ludwigsfelder Leichtathleten über die Strecke von 17,8 Kilometer gefolgt. Unter ihnen Lokalmatador Daniel Schröder vom SC Trebbin, Marita und Teresa Wahl aus Blankenfelde und vom heimischen LLV Sylvia und Helena Landstorfer. Mit Klaus Goldammer vom OSC Berlin war jedoch auch der letzte DDR-Marathonmeister und mehrfache Seniorenweltmeister über 10 000 Meter und im Marathon mit von der Partie.

Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch den stellvertretenden Zossener Bürgermeister erfolgte um 9.10 Uhr der Ehrenstart vor dem Rathaus. Gemeinsam liefen die 120 Silvesterläufer im ruhigen Trab zum scharfen Start am Ortsausgang in Richtung Nächst Neuendorf. Im bunten Feld war Daniel Schröder einer der Favoriten auf den Sieg. Marita Wahl, die Siegerin des Jubiläumslaufes im vergangenen Jahr, und Tochter Teresa aus Blankenfelde ließen es ruhig angehen. Gemeinsam wollten sie das Ziel im Ludwigsfelder Waldstadion erreichen. Mit Frank Merbach vom Ultrateam der LG Nord Berlin – er gewann im Mai 2017 beim Rennsteiglauf den langen Kanten von Eisenach nach Schmiedefeld über 73,5 Kilometer in sagenhaften 5 Stunden und 18:52 Minuten – stand ein weiterer Sieganwärter an der Startlinie.

Entscheidung fällt zwischen Werben und Wietstock

Um 9.19 Uhr war es dann soweit. Der Startschuss zum 41. Silvesterlauf fiel. Schnell zog sich das bunte Läuferfeld weit auseinander. An der Spitze Schröder und Merbach. Bei Halbzeit des Rennens, am Reiterhof in Werben, führte Schröder vor dem Berliner. Weiter ging es in Richtung Wietstock. Hier spielte Merbach seine Erfahrungen als Rennsteiglaufsieger aus. Er überholte den Lokalmatador aus Trebbin. Nach einer Stunde und 5:21 Minuten überquerte der Berliner im Ludwigsfelder Waldstadion als Sieger den Zielstrich. 20 Sekunden später folgte Schröder auf Platz zwei. Dritter wurde Frank Druska vom TV 06 Thalmässing in 1:08:35 Stunden.

Bei den Frauen lief ein Berliner Trio auf die Podestplätze. Carolin Mattern, die bei der WSG 81 Königs Wusterhausen groß wurde und nun für den OSC Berlin startet, gewann nach 1:11:42 h vor Annika Koil (LTC Berlin/ 1:18:12 h). Dritte wurde Katrin Grigalat von der LG Nord Berlin Ultrateam in 1:20:33 h.

Zwischenzeitlich erreichte Lothar Naumann aus Königs Wusterhausen als erster Walker nach 56 Minuten und 52 Sekunden das Ziel im Waldstadion. Insgesamt 25 Walker waren am letzten Tag des alten Jahres um 9.30 Uhr auf ihre acht Kilometer lange Strecke gegangen. Zeitgleich überquerten mit Karola Drescher und Petra Lieber-Ende (beide LLV Ludwigsfelde) die schnellsten Frauen in 01:05:39 h den Zielstrich im Waldstadion.

Laufen in Familie ist der Renner

Teresa und Marita Wahl setzten ihr Vorhaben um und liefen gemeinsam bis ins Ziel. Auf Platz 5 und 6 bei den Frauen waren sie nach einer Stunde und 26 Minuten im Ziel. Gleiches gelang den Ludwigsfelder LLV-Läuferinnen Sylvia und Helena Landstorfer etwas mehr als drei Minuten später. In einer Zeit von 1:29:30 Stunden erreichten sie als siebte und achte Frau das Ziel.

Der zweifache Seniorenweltmeister Klaus Goldammer setzte sich nach 1:21:27 Stunde als Sieger in seiner Altersklasse M65 durch. Mit diesem Ergebnis ist er sehr zufrieden. Getreu seinem Motto „Es ist nie zu spät, um mit dem Laufen zu beginnen, aber es gibt auch keinen Grund, jemals damit wieder aufzuhören“ wird er auch in den nächsten Jahren immer mal wieder in der Teltow-Fläming-Region an den Start gehen.

Von Hans-Jürgen Burow

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