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Sportbuzzer Bundesliga feiert Premiere an der Föhse
Sportbuzzer Bundesliga feiert Premiere an der Föhse
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18:18 23.05.2018
Hans-Jörg Dahl, Sibylle Kumm-Kottke, Manuela Saß, Ulrike Hartmann, Klaus-Dieter Bartsch (v.l.) werben für den Bundesliga-Renntag. Quelle: Foto: Peter Stein
Werder/Havel

Wo, wenn nicht in Werder werden Blütenträume wahr. Und so gönnt sich der 1918 gegründete Ruder-Klub Werder/Havel im Jahre seines 100-jährigen Vereinsbestehens einen ganz besonderen sportlichen Höhepunkt: Am 9. Juni gastiert erstmals die Ruder-Bundesliga an der Föhse. Der zwischen Insel und Festland gelegene Nebenarm der Havel ist eine traditionsreiche Regattastrecke. Zum Auftritt der besten Achter-Boote Deutschlands wird die „Havel-Arena“ besonders herausgeputzt.

Die Stadt hat nicht gekleckert, sondern geklotzt, lässt extra ein neues Zielhaus errichten. An dem modernen Zweckbau, der auf der Aussichtsplattform nicht nur beste Sicht für die Kampfrichter bietet, sondern auch eine Küche und diverse Räume für die Organisation, wird noch fleißig gewerkelt. Das von der Stadt finanzierte 330  000 Euro teure Haus – geplant war mit deutlich weniger, aber die Handwerkerkosten sind laut 1. Beigeordneten Christian Große immens gestiegen – wird zum Bundesliga-Renntag nicht ganz fertig, aber funktionsfähig sein. Die Außenanlagen inklusive Verputzen stehen danach noch aus.

Neun Achter bei den Frauen, 18 Achter bei den Männern am Start

Werders Bürgermeisterin Manuela Saß warb am Mittwoch auf einer Pressekonferenz für das Ereignis, das ein Anziehungspunkt werden dürfte. Einige tausend Zuschauer werden neben den rund 300 Aktiven beim zweiten von fünf Saison-Rennen der Ruderbundesliga erwartet.

Am neuen Zielhaus für die Regattastrecke wird doch gewerkelt. Quelle: Peter Stein

Die Blütenstadt mischt da nun in einer Liga mit Frankfurt/Main, Leipzig, Minden und Bad Waldsee mit. Zum Auftakt in der Mainmetropole konnte sich übrigens der Havelqueen-Achter – eine Renngemeinschaft aus Potsdamer und Berliner Ruderinnen, auf Platz zwei behaupten. Nun genießt das Großboot auf der Havel quasi Heimvorteil. Während bei den Frauen neun Achter antreten, sind es bei den Männern 18. Da die Strecke nur 350 Meter beträgt, wird der Sprint Bug an Bug „ein beeindruckendes Spektakel“, wie Große ankündigte. Denn nach den Zeitläufen zu Beginn (10 Uhr) stehen ab Achtelfinale bis zum Finale K.o.-Rennen Achter kontra Achter an.

Englische Woche im Rudern

Hans-Jörg Dahl vom Ruder-Klub Werder zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Stadt für das schmucke Zielhaus. „Das kommt bei den Aktiven an“, sagte er. Der 81-Jährige erinnerte daran, dass er in den 1970er Jahren noch auf einem W 50-Lkw als Regattaleiter gestanden habe. Die 130 Mitglieder des Vereins sind in die Organisation eingebunden und werden Zuschauern wie Teilnehmern als ehrenamtliche Helfer zur Seite stehen.

Zur „Generalprobe“ findet eine Woche zuvor am 2./3. Juni das German Masters statt, die deutsche Meisterschaft für Ruderer von 29 bis über 80 Jahre. Am folgenden Mittwoch wird die Qualifikations-Regatta zum Bundeswettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ ausgetragen. „Die Fußballer würden dazu englische Woche sagen“, meinte Bürgermeisterin Manuela Saß, die nach dem Bundesliga-Wettkampf die Siegerehrungen vornehmen wird – natürlich in Begleitung der Baumblütenkönigin.

Von Peter Stein

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