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Sportbuzzer Achter „Land Brandenburg“ für den Nachwuchs übergeben
Sportbuzzer Achter „Land Brandenburg“ für den Nachwuchs übergeben
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19:36 09.05.2019
Die Ruder-Nachwuchs gestern bei der Bootstaufe für den Achter auf den Namen „Land Brandenburg“. Quelle: foto: Wolfgang Lux
Potsdam

Die Anreise war schon mal nicht alltäglich, aber unbedingt originell. Mit dem Trainerboot kam Brandenburgs Sportministerin Britta Ernst am Donnerstag Nachmittag direkt vom Landtag in der Potsdam City auf dem Wasserweg bis an den „Seekrug“ am Templiner See. Dort stand sie vor einer weiteren Premiere, einer Bootstaufe. Denn dank der 30 000 Euro das Landes Brandenburg konnte ein Achter für den Ruder-Nachwuchs angeschafft werden, den die Ministerin passenderweise auf den Namen „Land Brandenburg“ taufte.

Bootstaufe Achter mit Sportministerin Britta Ernst Quelle: W. LuxW. Lux

Die jungen Ruderinnen von der Potsdamer Sportschule ließen das Boot dann auch gleich zu einer kurzen ersten Ausfahrt ins Wasser. Meike Meyer war begeistert. „Das ist richtig cool, dass wir jetzt so ein schickes neues Boot haben“, sagte die 16-Jährige. „Das macht mich schon ein bisschen stolz, dass ich ab sofort in diesem Boot trainieren kann.“ Lehrertrainer Martin Hagen verriet: „Bei den Deutschen Meisterschaften Ende Juni wollen wir mit dem Boot in der U17 konkurrenzfähig sein.“ Stefan Kötitz, Ex-Nationalmannschaftsruderer und nun Geschäftsführer der Firma Linatec aus Königs Wusterhausen, sponserte und taufte zwei weitere Boote, einen Doppelvierer und einen Einer.

Renovierte Doppelzimmer aus Brandschutzgründen nicht nutzbar

Beim Rundgang mit der Sportministerin konnten einerseits die hervorragenden Trainingsbedingungen etwa mit dem gerade erst mit viel Hightech modernisierten Ruder-Becken demonstriert werden. Andererseits machte Ralf Holzschuher, Präsident des Landesruderverbandes, auch auf Probleme aufmerksam: „Die Übernachtungssituation für die Kaderathleten am Bundesstützpunkt ist nach wie vor nicht geklärt.“ Aus Brandschutzgründen können die renovierten Doppelzimmer im „Seekrug“ nicht genutzt werden. 18 Sportlerinnen müssen sich zum Beispiel eine Dusche teilen. Das Problem ist seit über einem Jahr bekannt. „Aber seitens der Stadt Potsdam kommt da nichts voran“, monierte Holzschuher. „Potsdam ist einer von vier Bundesstützpunkten Rudern in Deutschland. Das ist ein Aushängeschild. Dieses Privileg wird von der Stadt offenbar nicht erkannt.“

Von Peter Stein

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