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Sportbuzzer Sanogo schießt drei Tore für Cottbus
Sportbuzzer Sanogo schießt drei Tore für Cottbus
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17:40 28.07.2013
Boubacar Sanogo, der Matchwinner. Quelle: dpa
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Cottbus

Sanogo, Sanogo und nochmals Sanogo. Eine Tore-Show des ivorischen Stürmers Boubacar Sanogo hat Energie Cottbus den ersten Sieg in der neuen Saison beschert. Das klare 4:0 (4:0) gegen den SC Paderborn war der höchste Erfolg der Lausitzer seit fast zweieinhalb Jahren in der 2. Fußball-Bundesliga. Sanogo steuerte am Sonntag gleich drei Treffer bei. „Einen besseren Heimspielauftakt hätten wir uns nicht vorstellen können”, erklärte Energie-Kapitän Uwe Möhrle.

Schon nach elf Minuten war die Partie nach Treffern von Sanogo (3./11. Minute) sowie Alexander Bittroff (8.) praktisch entschieden. „Das war der Wahnsinn”, jubelte Möhrle. „Dann hat es einfach nur noch Spaß gemacht, Fußball zu spielen”, meinte Matchwinner Sanogo, der noch vor der Pause (38.) mit seinem dritten Streich den Endstand herstellte. Der Mann von der Elfenbeinküste hatte in der Vorsaison bereits 15 Tore für das Team von Trainer Rudi Bommer markiert. „Das ist sein erster Dreierpack
in der Liga. Man sieht schon, dass er von Jedrisek und Takyi profitiert”, erklärte Bommer.

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Paderborn steht nach zwei Spieltagen noch ohne Punkt und Tor da. „Schlechter kann man nicht spielen, es war nicht zu glauben, es war unfassbar”, kommentierte SC-Coach André Breitenreiter das Spiel. Der FC Energie rückte mit den ersten drei Zählern
in die obere Tabellenhälfte. Höher als 4:0 hatten die Cottbuser zuletzt in Liga zwei im März 2011 gewonnen - 5:0 beim SC Paderborn.  Der höchste Zweitliga-Sieg des FC Energie überhaupt datiert aus dem November 2010 mit 6:0 gegen Erzgebirge Aue.

Damals hatte Uwe Hünemeier noch drei Treffer für Energie erzielt, diesmal ging der nach Paderborn gewechselte Innenverteidiger mit den Ostwestfalen unter. Christian Bickel (42.), Erik Jendrisek (60.) und Sanogo (68.) hatten noch weitere klare Chancen
für die Gastgeber.

Der agile Bickel und der von einer Muskelverletzung genesene Ivica Banovic, die beide neu in die Startelf der Cottbuser gerückt waren, bereiteten gleich in der Startphase zwei Sanogo-Tore vor. „Nach den drei Toren hatten wir schnell Ruhe”, erklärte Verteidiger Michael Schulze.

Bei Temperaturen von über 30 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit bestimmte Energie die Partie vor 7105 Zuschauern nach Belieben. „Die schnelle Führung war bei der Hitze natürlich ein Vorteil für uns. Die Bedingungen waren für alle sehr brutal”, sagte Banovic.

dpa