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Sportmix Ehrgeizig zu neuen Aufgaben
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17:24 11.06.2019
Daniel Winter spielt seit zwanzig Jahren Tischtennis beim SC Oberhavel Velten und wurde am Freitag erneut Kreispokalsieger. Quelle: Knut Hagedorn
Velten

Am Freitagabend sicherte sich die Herrenmannschaft des SC Oberhavel Velten zum dritten Mal in Folge den Tischtennis-Kreispokal. Einmal mehr waren die Ofenstädter der Konkurrenz deutlich überlegen. Einer der siegreichen Protagonisten im Veltener Jersey ist dabei Daniel Winter gewesen, der über viele Jahre hinweg erfolgreich auf Landesebene für die Fußballer des SCO agierte. Den Schritt wagt der 37-Jährige nun auch an der Tischtennisplatte und freut sich auf neue Herausforderungen.

Winter ist ehrgeizig – ob auf dem rasen oder an der Platte

„Ich war schon immer recht ehrgeizig, ob beim Fußball oder beim Tischtennis. Von daher freue ich mich auf die neue Herausforderung auf Landesebene. Ich denke, dass ich dort auch an meine sportlichen Grenzen kommen werde, aber das gefällt mir auch“, beschreibt Winter seine anstehenden Aufgaben. Bisher spielte er mit seinem Verein nur auf Kreisebene, wurde dort dreimal Kreismeister, da Velten auf einen Aufstieg aus finanziellen Gründen bisher verzichtete (MAZ berichtete). Nun jedoch löst sich die Tischtennis-Abteilung aus dem SC Oberhavel heraus und gründet mit dem TTC Ofenstadt Velten einen eigenständigen Verein, der dann auch auf Landesebene agieren wird. „Für mich wird das dann Neuland sein, aber ich bin sehr gespannt auf das dortige Niveau“, erzählt der Blondschopf.

Daniel Winter im Fußballdress des SC Oberhavel Velten Quelle: MAZ-Archiv

Mit 17 begann Winter parallel zum Fußball mit dem Tischtennisspielen, eine Leidenschaft die ihn bis heute nicht losgelassen hat. „Während meiner Fußballzeit kam aber das Tischtennis immer ein wenig zu kurz, gerade auch weil die meisten Turniere immer Samstags waren und ich dort halt mit meinem Fußballteam unterwegs war“, schaut Winter zurück. Bei den Fußballern gehörte er über viele Jahre hinweg zum Stammpersonal, beendete dann aber vor drei Jahren seine aktive Laufbahn. „Anschließend habe ich dann wieder intensiver am Tischtennis teilgenommen, die Zeit war ja ab diesem Moment vorhanden.“

Allerdings half Winter auch in der laufenden Landesliga-Spielzeit einige Male bei den Fußballern aus, was allerdings nicht zur Dauerlösung werden soll. „Als man personell große Probleme hatte in der ersten Mannschaft wurde ich gefragt ob ich helfen könnte, was ich gerne tat. Aber voll einsteigen möchte ich nicht mehr, dass habe ich auch klar kommuniziert“, sagt Winter, der seit zwei Jahren auch Nachwuchstrainer beim SC Oberhavel Velten ist.

Freut sich auf eine neue Herausforderung: Daniel Winter. Quelle: Knut Hagedorn

Klare Zielsetzungen für den Tischtennissport setzt sich Winter keine, bleibt aber auch hinter der Platte ehrgeizig. „Ich möchte gefordert werden und ans Maximum gehen müssen. Ansonsten setze ich mir keine Ziele, ich spiele Tischtennis aus purer Lust und Freude.“

Genau das zeigte Daniel Winter auch am Freitagabend beim Pokalfinale eindrucksvoll. Mal fluchte er innerlich nach vermeidbaren Fehlern, mal jubelte er und ließ seinen Emotionen freie Bahn. Winter ist und bleibt in seinem Element.

Von Knut Hagedorn

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