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Sportmix Kampf um die WM-Plätze
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12:20 29.05.2019
WC-Sieg im KIV 500m für Max Rendschmidt (Essen), Max Lemke (Mannheim),Tom Liebscher (Dresden) und Ronald Rauhe (Potsdam/v.r.) in Posen Kajakvierer Quelle: Ute Freise/DKV
Potsdam

Die Potsdamer Kanu-Asse sind ohne Zwischenstopp in der Heimat von Poznan/Polen nach Duisburg weitergereist. Denn an diesem Wochenende steht bereits der nächste Weltcup an. Auf der Regattastrecke Wedau geht es um die allerletzte Chance, sich einen Platz in den Auswahlbooten des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) für die Jahreshöhepunkte zu sichern. Wer bei den Europa-Spielen in Minsk/Weißrussland Ende Juni und bei den Weltmeisterschaften Ende August in Szeged/Ungarn antritt, steht längst noch nicht fest. Aus Sicht des Kanu-Clubs Potsdam im OSC hat vor allem Ronald Rauhe beste Karten. Denn der Kajakvierer mit dem Potsdamer Olympiasieger gewann sein Weltcup-Rennen in Poznan über die olympischen 500 Meter.

Nachholebedarf in Duisburg

Andere haben noch ein wenig Nachholebedarf. Zum Beispiel Sebastian Brendel. Der dreimalige Olympiasieger musste sich in Poznan auf seiner Paradestrecke im Canadier-Einer über 1000 Meter mit dem vierten Platz zufrieden geben. Doch sein Trainer Ralph Welke sieht keinen Grund zur Besorgnis: „Sicher war die Konkurrenz schon sehr stark“, räumte der erfahrene Coach ein. „Aber Sebastian ist im Fahrplan Richtung WM. Mal schauen, wie es in Duisburg läuft, wo hoffentlich die Bedingungen etwas besser sind. Denn aufgrund des Windes herrschten in Poznan zeitweise irreguläre Verhältnisse. Deshalb stehen die Ergebnisse auch unter Vorbehalt.“

Ophelia Preller ist gut dabei

Vor allem im Canadier-Zweier über 1000 Meter will Brendel mit Jan Vandrey im internen deutschen Ausscheid noch mal angreifen. Das Potsdamer Olympiasieger-Duo hat nach Rang fünf in Poznan aber einen schweren Stand gegen die Weltmeister Yul Oeltze/Peter Kretschmer (Magdeburg/Leipzig), die in Polen siegten.

Hoffnungsvoll zurückgemeldet hat sich Ophelia Preller, die im Vorjahr nach einer Schulterverletzung ausfiel. Die Potsdamerin wurde in Poznan mit der Berlinerin Lisa Jahn Weltcup-Vierte im Canadier-Zweier über 500 Meter. „Das war schon recht ordentlich“, findet Welke, der aber auch hier weitere Steigerungen erwartet. Unter den Erwartungen blieb in Poznan der Kajak-Vierer der Frauen mit der Potsdamerin Franziska John auf Platz vier. Auch hier soll es auf der Heimstrecke in Duisburg wieder Richtung Podium gehen.

Von Peter Stein

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