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Sportmix Daniela Schultze kämpft um Platz im Auswahlboot
Sportbuzzer Sportmix Daniela Schultze kämpft um Platz im Auswahlboot
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16:34 16.04.2019
Skullerin Daniela Schultze vom RC Potsdam will zur WM. Quelle: Foto: Wolfgang Lux
Potsdam

Die Deutschen Kleinboot-Meisterschaften auf dem Fühlinger See in Köln gerieten am Wochenende auch zu einer Windlotterie. „Auf den Außenbahnen hatte man keine Chance“, sagt Daniela Schultze. Die Skullerin vom Ruderclub Potsdam kämpfte im Einer und belegte am Ende den neunten Platz.

Damit sitzt sie ein wenig zwischen Baum und Borke. Denn bei der Nominierung für die Nationalmannschaftsboote im Einer, Doppelzweier und Doppelvierer geht es inklusive Ersatzfrau um acht Plätze. Bevor Mitte Mai bei der Internationalen Wedau-Regatta in Duisburg die nächste Qualifikation ansteht, heißt es nun erst einmal, unverzagt weiter zu trainieren. „Nach anderthalb Jahren Wettkampfpause bin ich erst einmal froh, dass ich den Anschluss wieder hergestellt habe“, meint die Polizeimeisterin, die im vergangenen Jahr immer wieder von diversen Verletzungen und Krankheit aus der Bahn geworfen wurde.

Pendeln zwischen Potsdam und Berlin

In den vergangenen Monaten konnte die 28-Jährige wieder nahezu planmäßig trainieren, absolvierte ebenso die Auswahllehrgänge in Italien und Spanien. Daheim trainiert sie am Bundesstützpunkt in Berlin auf dem Hohenzollernkanal. Die 30 Autokilometer von Potsdam-Eiche an die Trainingsstätte in der Hauptstadt schaffe sie nur am Wochenende in 35 Minuten, im Berufsverkehr seien eher 60 bis 80 Minuten normal. Da heiße es morgens bereits um 5.30 Uhr Abfahrt, damit sie zum Trainingsbeginn um 7.30 Uhr bereit stehe. Abends sei sie meist erst gegen 19 Uhr zu Hause. „Das schlaucht.“

Wechselvolle Karriere

Die gebürtige Cottbuserin hat bereits eine wechselvolle Karriere hinter sich. 2011 wurde sie U23-Weltmeisterin im Doppelzweier, dann wechselte sie vom Skull- in den Riemenbereich, schaffte auf Anhieb den Sprung in den Achter. Mit dem Großboot belegte Daniela Schultze bei den Olympischen Spielen 2012 Platz sieben. Vier Jahre später in Rio verpasste der Achter indes die Olympia-Teilnahme. Die Potsdamerin wechselte zurück zum Skull. 2017 wurde sie mit dem Doppelvierer Europameisterin und WM-Vierte. Danach begann die Verletzungsmisere.

Die WM ist das Ziel

Inzwischen hat Daniela Schultze auch einen neuen Einer bekommen, griff in Köln jedoch auf ihr altes Boot zurück. „Bei Wind komme ich damit noch besser klar“, deutete sie auch in dieser Beziehung an, ein bisschen zwischen den Stühlen zu sitzen. Nun ist sie gespannt darauf, für welche Doppelzweier- und Doppelvierer-Besatzungen sich Frauen-Skull-Bundestrainer Marcin Witkowski entscheidet. „Ich muss schauen, was wird. Hauptsache mein Po sitzt am Ende in einem Auswahlboot drin“, geht Daniela Schultze pragmatisch an die letzte entscheidende nationale Selektion ran. Die WM Ende August in Linz/Österreich würde sie zu gern aktiv miterleben.

Von Peter Stein

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