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Sportbuzzer Neuruppiner Tennisclub Grün-Weiß setzt auf die Jugend
Sportbuzzer Neuruppiner Tennisclub Grün-Weiß setzt auf die Jugend
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17:42 19.09.2018
Der Neuruppiner Tennisclub Grün-Weiß legt viel Wert auf die Nachwuchsarbeit mit den Trainern Eugen Wiskow (l.) und Christian Schlinke (r.). Quelle: fotos (2): Dirk Becker
Neuruppin

Es ist schon ein Kleinod, was den Tennisfreund im Wald vom Neuruppiner Ortsteil Gildenhall erwartet. Was auf einem alten Betonplatz begann, präsentiert sich jetzt mit schmuckem Vereinsheim und vier ausgezeichneten Ascheplätzen. Die Rede ist vom Vereinsgelände des Neuruppiner Tennisclubs Grün-Weiß.

Hier tummeln sich Woche für Woche die Spielerinnen und Spieler, die in zwei Damen und fünf Herrenmannschaften in der Saison um Punkte in den unterschiedlichen Ligen kämpfen. Eugen Wiskow, Mannschaftsleiter der Herren, ist mit dem Abschneiden seines Teams in der Freiluftsaison ganz zufrieden. Obwohl es mit am Ende Platz drei nicht für den erhofften Aufstieg von der Bezirks- in die Oberliga gereicht hat. Zuwenig Spieler standen zur Verfügung. „Bei zwei entscheidenden Spielen war einer verletzt und einer im Urlaub“, so Wiskow, „die Punkte hätten wir sonst gewonnen.“

Es fehlen Spieler zwischen 18 und 30 Jahren

An der Situation der Bezirksliga-Mannschaft macht sich auch das Manko des Vereins bemerkbar. „Es fehlen Spieler zwischen 18 und 30 Jahren. Da klafft ein Riesenloch.“ Eugen Wiskow und Christian Schlinke, Teamleiter der Herren-30-Mannschaft, sind seit ihrer Jugend im Verein. „Wir sind übrig geblieben, alle anderen sind nicht mehr da.“

Wiskow und Schlinke kennen sich mit der Fluktuation aus. Beide betreuen den Nachwuchs des Tennisclubs. Drei Mannschaften gibt es mit zwei U18-Teams im männlichen und weiblichen Bereich und einer männlichen U14-Mannschaft, die unter Teamleiter Thomas Hoffmeister in der Bezirksoberliga die Klasse halten konnten. „Thomas ist einer, der in drei, vier Jahren im Männerbereich spielen kann“, sagt Wiskow. Auch U18-Leiter Thomas Böthig hat Wiskow im Blick für den Männerbereich. Für die beiden Nachwuchsspieler gilt wie für jeden anderen auch: „Wir wollen sie sukzessiv aufbauen, wenn sie Talent haben und Lust weiter zu machen.“ In den letzten Jahren habe das ganz gut geklappt. Auch wenn Rückschläge an der Tagesordnung sind. „Im letzten Jahr habe ich eine Truppe von Mädchen trainiert, die nach dem Abi dann geschlossen weg sind“, berichtet Wiskow. Eine ganze Damenmannschaft ging so zum Tor des Vereinsgeländes hinaus.

Attraktives Umfeld geschaffen

Die Nachwuchsarbeit nahm im Verein schon zu DDR-Zeiten einen hohen Stellenwert ein und hatte einen guten Ruf. Brigitte Hoffmann, Tochter von Herbert Hoffmann, der die Grundlage für eine gute Arbeit mit den jungen Spielern legte, war in den 1960er Jahren mehrfach DDR-Meisterin und nach der Wende Senioren-Weltmeisterin 2008 mit der deutschen Mannschaft. Heute gibt es zwei Damen-Teams, die in der Verbands- und Bezirksliga 40 erfolgreich unterwegs waren mit zwei dritten Plätzen in der Saison.

Angehende Profis sind zur Zeit unter den jungen Spielern wohl keine zu finden, ist sich Wiskow sicher, der seit gut fünf Jahren hauptverantwortlich den Nachwuchs betreut. Davor war ein kleines Loch entstanden. „Es war ein bisschen wenig los, aber es ist uns gelungen, das wiederzubeleben.“ In Schulen wurde die Werbetrommel gerührt, Schnupperkurse und Feriencamps angeboten. „Das spricht sich herum, die Zahlen sind jetzt relativ stabil.“

Ein attraktives Umfeld, in dem es Spaß macht, Tennis zu spielen, unterstützt die Arbeit, Freunde des weißen Sports zum Bleiben zu bewegen. Vorbei die Zeiten, wo es nur eine primitive Holzbaracke zum Umziehen gab, ohne Toiletten und Waschmöglichkeiten wie zu Beginn der Vereinsgeschichte. 1996 entstand das Vereinsheim, 2011 zum 60-jährigen Jubiläum wurde die Anlage auf vier Plätze erweitert.

Von Dirk Becker

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