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Sportbuzzer Nina Eim ist wie gemacht für die Sprintdistanz
Sportbuzzer Nina Eim ist wie gemacht für die Sprintdistanz
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17:38 08.07.2019
Nina Eim zeigte in Hamburg eine starke Vorstellung sowohl im Einzel als auch in der Staffel. Quelle: foto: Jörg Schüler/IMAGO
Potsdam

Vor zwei Jahren wechselte Nina Eim aus ihrer Heimatstadt Itzehoe (Schleswig-Holstein) an den Bundesstützpunkt nach Potsdam zu Trainer Ron Schmidt. Am Sonntag feierte die 20-jährige Sportsoldatin, die an der Europäischen Sportakademie in Potsdam Sportmanagement studiert, als Vizeweltmeisterin in der Mixed-Staffel, zu der auch ihre Trainingspartnerin Laura Lindemann gehörte, in Hamburg ihren bisher größten Erfolg.

Wie haben Sie die WM-Silbermedaille gefeiert?

Nina Eim: Nicht besonders, ich bin mit meinen Eltern noch essen gegangen. Aber es war toll, dass so viele aus meinem alten Verein in Itzsehoe in Hamburg waren. Ich habe an der Strecke sehr häufig meinen Namen gehört. Das motiviert natürlich sehr während des Rennens.

Am Samstag sind Sie zum ersten Mal im Einzelrennen in der WM-Serie gestartet und haben Platz 28 belegt. Wie schätzen Sie das Ergebnis ein?

Es war eine coole Erfahrung und ich bin mit dem Ergebnis recht zufrieden. Es war eine super Kulisse und eine großartige Stimmung. Das hat mir auch in der Staffel geholfen.

Wann haben Sie von Ihrer Nominierung für die Mixed-Staffel mit je zwei Frauen und Männern erfahren?

Am Vorabend um 21 Uhr bei der Teambesprechung. Das hat mich natürlich sehr gefreut.

Warum sind Sie in der Staffel so gut – Sie haben bereits in den Vorjahren Bronze bei der Junioren-EM und Silber bei der U23-WM in der Mixed-Staffel gewonnen?

Die kurzen Distanzen liegen mir. Da stehen ja nur 300 Meter Schwimmen, sieben Kilometer Radfahren und 1,7 Kilometer Laufen auf dem Programm. Schon als Kind in der Leichtathletik war ich im Sprint ganz gut. Außerdem komme ich mit den Wechseln ganz gut zurecht. Je kürzer die Strecke, desto wichtiger ist es, die Wechselzone möglichst schnell wieder zu verlassen.

Viele Triathleten haben zum Beispiel Probleme, nach dem Radfahren in die Laufschuhe zu kommen. Üben Sie das „Umziehen“ besonders?

Nein, das kommt mit den Wettkämpfen. Denn im Training hat man ja nicht solchen Stress. Da muss man cool bleiben.

Wie haben Sie den Wettkampf erlebt?

Ich bin als Dritte im Team auf die Strecke gegangen. Vor dem Schwimmen war da eine kleine Lücke zu den Vorderleuten, die konnte ich schließen. Auf dem Rad kam alles zusammen. Nach dem Laufen habe als Vierte übergeben, nur die Französin war weg. Nach dem Rennen war ich noch aufgeregter als vorher. Als Justus (Schlussläufer Nieschlag/d.R.) als Zweiter ins Ziel kam, haben sich alle gefreut. Das macht die Staffel so besonders.

2020 ist die Mixed-Staffel erstmals olympisch.

Da will ich dabei sein. Das ist eine zusätzliche Motivation.

Wann folgt der nächste Wettkampf?

Bei den Deutschen Meisterschaften am 3. August im Rahmen der Finals 2019 in Berlin – wieder über die Sprintdistanz. Der Start mit dem Schwimmen wird im Strandbad Wannsee sein, das Ziel am Olympiastadion. Darauf freue ich mich.

Von Peter Stein

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