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Turbine Potsdam Musik im Fuß
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17:28 11.12.2014
Natasa Andonova (M.) jubelt mit Lia Wälti und Genoveva Anonma (r.).
Potsdam

Technisch stark, gutes Auge für die Spieleröffnung, aber auch sehr sensibel – Bernd Schröder klingt zufrieden, wenn er über Natasa Andonova spricht. Die Fußballerin des 1. FFC Turbine Potsdam hat sich in dieser Saison einen Stammplatz auf der Außenbahn gesichert. „Sie kann rechts oder links spielen. Natasa muss aber noch komplexer werden. Wir hoffen, dass sie gerade die Defensivarbeit steigern kann.“

Tor des Monats November“

Auch beim Jahresabschluss in der Bundesliga am Freitagabend zu Hause gegen die SGS Essen (18 Uhr/Karl-Liebknecht-Stadion) soll Andonova auf dem Flügel für Gefahr sorgen. „Ich bin sehr glücklich, dass ich in dieser Saison viele Einsatzminuten und das Vertrauen des Trainers bekomme. Dadurch habe ich mehr Selbstvertrauen“, sagt die 21 Jahre alte Akteurin, die seit 2008 für die mazedonische Nationalmannschaft spielt und bei 31 Einsätzen 15 Tore erzielte.

Auch in der Liga glänzte Natasa Andonova schon mit Toren. Ihr Treffer zur 1:0-Führung gegen Bayer Leverkusen per Freistoß wurde vom Deutschen Fußball-Bund zum „Tor des Monats November“ gewählt. „Darüber bin ich sehr glücklich“, so die Potsdamerin. „Die Wahl ist ein großer Schritt für mich. Die Konkurrenz bei der Wahl war groß.“

Auf Traumstart folgte Durststrecke

Mit der Hinrunde ist die Sportmanagement-Studentin nicht ganz zufrieden. „Persönlich lief es in den letzten beiden Spielen nicht so gut“, zeigt sich Andonova selbstkritisch. „Mir sind zu viele Fehlpässe unterlaufen.“ Insgesamt könne sie aber mit Tabellenplatz drei leben. „In jeder Mannschaft kommt es vor, dass es eine Schwächephase gibt. Doch wenn wir gemeinsam kämpfen, dann überstehen wir jeden Tiefpunkt.“ Wie zuletzt in der Liga. Nach dem Traumstart von fünf Siegen in Folge mussten die „Torbienen“ eine kleine Durststrecke überstehen. Höhepunkt war das 3:3 beim Schlusslicht MSV Duisburg. „Doch wir haben die Kurve bekommen“, findet Natasa Andonova. „Die letzten Spiele waren nicht schön. Doch das, was am Ende zählt, sind die Punkte.“

Die wollen die Potsdamerinnen auch am Freitag holen. „Wir hoffen, dass mit Tabea Kemme und Lia Wälti zwei verletzte Spielerinnen zurückkommen“, so Schröder. „Es ist für uns ein wichtiges Spiel. Essen ist unberechenbar. Sie können gut spielen. Können aber auch hoch verlieren. Wir müssen zudem mit den Bodenverhältnissen klarkommen.“ Ein Flutlichtspiel sei immer interessant. „Die Atmosphäre setzt Kräfte frei.“

Fußballschuhe auf dem Wunschzettel

Natasa Andonova möchte gern das Jahr 2014 mit drei Punkten beenden. „Ich möchte zwei Tore schießen“, sagt sie. „Wir wollen dafür sorgen, dass wir 2015 in der Meisterschaft und im Pokal mitmischen.“ Am 22. Dezember geht der Flieger nach Hause. „Bei uns ist Weihnachten erst am 1. und 6. Januar. Wir verbringen die Abende mit der Familie und bekommen Geschenke. Wie auch hier in Deutschland“, erklärt sie in gutem Deutsch. Ganz oben auf dem Wunschzettel stehen neue Fußballschuhe – mit denen sie ihre Qualitäten ausspielen kann.

Vertrag läuft bis 2015

Natasa Andonova begann ihre Karriere beim mazedonischen Verein ZFK Tikvešanka, mit dem sie 2009 Meister und Pokalsieger wurde.

2010 kam die 21-Jährige nach Deutschland und bekam bei Turbine Potsdam einen Vertrag, der noch bis Juni 2015 läuft.

Mit Potsdam wurde sie 2011 und 2012 deutsche Meisterin. Zudem wurde Andonova schon viermal als „Beste Fußballerin Mazedoniens“ ausgezeichnet.

Von Sebastian Morgner

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