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Turbine Potsdam Wer ist Turbines Spielerin der Hinrunde?
Sportbuzzer Turbine Potsdam Wer ist Turbines Spielerin der Hinrunde?
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20:15 15.12.2014
Potsdam

Wer ist Ihrer Meinung nach die „Spielerin der Hinrunde“ bei den Fußballerinnen des 1. FFC Turbine PotsdamHier geht's zur Umfrage.

Turbine-Trainer Bernd Schröder setzte in den 13 Spielen 19 Akteurinnen ein. 

Torfrau Anna Sarholz, Inka Wesely, Jennifer Cramer und Genoveva Anonma standen bei allen Spielen von der ersten Minute an auf dem Spielfeld.

Beste Torschützinnen der Hinrunde waren Genoveva Anonma mit sieben und Asano Nagasato mit sechs Toren. 

Stimmen Sie bis 4. Januar ab! Wer soll den Titel der besten Hinrunden-Spielerin bekommen.

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Turbine Potsdam hat eine turbulente Hinrunde hinter sich

Turbo-Start mit fünf Siegen hintereinander; Durststrecke mit Remis beim Bundesliga-Schlusslicht Duisburg; zuletzt fünf Siege in Folge: Die Fußballerinnen des 1. FFC Turbine Potsdam haben eine turbulente Hinrunde hinter sich. „Wir hatten gute Spiele dabei, hatten aber auch eine Serie gehabt, bei der wir nicht das gezeigt haben, was wir können“, meint Nationalspielerin Jennifer Cramer

Zu Beginn der neuen Saison schien die Mannschaft von Trainer Bernd Schröder kaum aufzuhalten zu sein. „Der Heimsieg gegen Frankfurt war dabei das beste Spiel von uns“, so der 72 Jahre alte Coach. „Von diesem Erfolg haben wir uns aber auch blenden lassen.“ Der Motor fing an zu stottern. Es folgte die unglückliche Niederlage in Wolfsburg (1:2), das verdiente 0:1 gegen Bayern München und das 3:3 beim MSV Duisburg. „Jeder von uns hat seine eigene Leistung nicht abrufen können. Dann kommt alles zusammen. Wir haben als Kollektiv nicht funktioniert“, analysiert Cramer.

Das Saisonziel für Turbine Potsdam ist klar: Zurück nach Europa! Viele junge Talente und drei U-20-Weltmeisterinnen im Team sollen den Weg an die Spitze der Champions League ebnen. Die MAZ zeigt den Kader der Saison 2014/2015.

Die letzten fünf Begegnungen wurden gewonnen

„Das Unentschieden war der negative Höhepunkt“, wetterte Schröder. Immer wieder wurde die schwache Defensivarbeit als Ursache für den Misserfolg genannt. Vom defensiven Mittelfeld über die Abwehr bis hin zur Torhüterin – Schröder ist unzufrieden. „Wir waren in den letzten Jahren immer eine Mannschaft, die wenig Gegentore kassiert hat. In dieser Saison haben wir bereits 14 kassiert.“ Der Trainer reagierte und stellte die Trainingsinhalte um. „Wir haben kein Krafttraining mehr trainiert“, erklärt Johanna Elsig. „Das Schnellkrafttraining vom Trainer war wieder der Schwerpunkt bei den Einheiten.“ 

Mit Erfolg. Zumindest was die Ergebnisse auf dem Papier angehen. Die letzten fünf Begegnungen wurden gewonnen. Die Siege seien aber nicht mit spielerischem Glanz eingefahren worden. „Wir müssen aber noch zulegen. Gerade spielerisch“, so Cramer. „Wenn uns das gelingt, ist noch alles möglich. Wir haben zuletzt Rückstände gedreht, dass zeigt, dass wir uns gemeinsam als Mannschaft zurück kämpfen können.“

Platz 3 zum Jahresabschluss lässt alles offen

Davon ist auch Pauline Bremer überzeugt. Platz 3 zum Jahresabschluss lässt alles offen. „Es ist noch alles in Sachen Meisterschaft und Champions-League-Qualifikation drin“, sagt die U20-Weltmeisterin, die in der Hinrunde überzeugte. „Wir sind auf Schlagdistanz um den Titel. Wichtig ist, dass wir uns aus dem Tief wieder rausgespielt haben. Wir werden uns von Spiel zu Spiel steigern.“

Mit welchem Kader der Champions-League-Sieger von 2010 die Rückrunde absolvieren wird, ist noch unklar. Mit Wang Fei (24) soll eine weitere Torhüterin die Fußballschuhe für Turbine Potsdam schnüren. „Wir werden noch zwei weitere Neuzugänge bekommen“, so Schröder, der auch bestätigte, dass „eine Spielerin die Mannschaft im Winter verlässt.“ Einen Namen wollte der Chefcoach noch nicht nennen. „Wir wollen am Samstag in Köln im Pokal eine Runde weiterkommen. Nur das zählt zur Zeit.“

Von Sebastian Morgner

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