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Sportbuzzer Lexi Dannemiller fiebert Heimpremiere entgegen
Sportbuzzer Lexi Dannemiller fiebert Heimpremiere entgegen
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16:49 09.11.2018
Immer für einen Spaß zu haben: Lexi Dannemiller. Quelle: Foto: Friedrich/Verein
Potsdam

Alexa Marie Dannemiller, die alle nur „Lexi“ rufen, ist der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Bundesliga-Volleyballerinnen des SC Potsdam. Die neue Zuspielerin freut sich riesig auf die Saison-Heimpremiere am Sonntag (16 Uhr, MBS-Arena) gegen den VC Olympia Berlin.

„Ich bin nicht nervös, eher positiv gestimmt, weil das hier eine schöne Halle ist. Die Stimmung hat mir schon damals gefallen.“ Damit meint die 25-jährige US-Amerikanerin ihren Auftritt vor zwei Jahren mit dem Schweriner SC in Potsdam. Doch beim deutschen Rekordmeister war sie im Zuspiel nur zweite Wahl hinter Denise Hanke, bekam wenig Einsatzzeiten. Deshalb spielte Lexi Dannemiller in der vergangenen Saison beim französischen Meister Mulhouse und kehrte im Sommer in die Bundesliga zurück. „Weil ich weiß, dass das eine sehr starke Liga ist, hier kann ich mich noch verbessern“, sagt die Akteurin mit der Trikotnummer 5. Trainer Davide Carli ist von seiner neuen Stammzuspielerin überzeugt: „Lexi wird uns besser machen.“ Auch er fiebert dem Heimauftakt entgegen: „Die Saison ist schon zehn Tage alt, aber wir konnten uns noch nicht zu Hause vorstellen. Es wird endlich Zeit.“

Die Mutter als erste Trainerin

Lexi Dannemiller ist in Cincinnati im US-Bundesstaat Ohio aufgewachsen. Ihre erste Trainerin war ihre Mutter Maria, einst Volleyball-Nationalspielerin für Kolumbien. „Weil meine ältere Schwester Kristin nicht zum Volleyball fand, musste ich wohl dran glauben“, erzählt sie mehr im Scherz. „Aber ich hatte von Anfang an Spaß daran.“ Mit den Michigan Wolverines, der Mannschaft der Universität von Michigan, stand sie mehrfach in der Finalrunde um die nationale Meisterschaft.

Dann legte sie ein Jahr Pause ein, versuchte sich im Beachvolleyball. „Aber damit bin ich nicht so richtig klar gekommen. Vielleicht hat mich auch der viele Sand gestört“, lässt sie wieder ihren Humor aufblitzen. „Ich wollte dann zurück zum Hallen-Volleyball und habe mich für Schwerin entschieden.“ Da habe sie gespürt, dass ihre Karriere längst nicht zu Ende ist.

Verliebt in Potsdam

Lexi Dannemiller, deren Mutter im Management tätig ist, während Vater Robert als Ingenieur arbeitet, fühlt sich sehr wohl in Potsdam. „Die Stadt gefällt mir sehr. Ich mag das viele Wasser ringsum. Denn Segeln und Kajak fahren sind auch Hobbys von mir.“ Mit ihrer Landsfrau Nia Grant bildet sie eine Wohngemeinschaft. Lexi Dannemiller, die in Michigan Psychologie studiert hat, könnte sich vorstellen, in ein paar Jahren als Krankenschwester zu arbeiten. Deshalb hofft sie auf praktische Erfahrungen auf der Kinderstation des Bergmann-Klinikums, einem Partner des SC Potsdam.

Kein „One-Hit-Wonder“

Aber zunächst will sie auf dem Spielfeld für Furore sorgen. „Wir sind ein starkes Team. Wir kommen gut miteinander aus. Das müssen wir jetzt auch auf dem Feld zeigen“, meint Lexi Dannemiller. Dann soll sie noch erklären, wie sie den Song in der Kabine anstimmt, bevor die Mannschaft in die Halle kommt. „Oh“, wehrt sie ab, „das ist eine besondere, etwas geheime Geschichte. Wir sollten uns was ausdenken. Da habe ich vorgeschlagen, lasst uns singen. Eine Abstimmung unter mehreren Titeln hat es nicht gegeben. Ich habe einfach einen Song vorgeschlagen und dann haben gleich alle mitgemacht und sind begeistert.“ Dennoch wolle sie für den SC mehr sein als ein „One-Hit-Wonder“.

Von Peter Stein

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