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Sportbuzzer Pflichtsieg gegen den VC Olympia Berlin
Sportbuzzer Pflichtsieg gegen den VC Olympia Berlin
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19:43 11.11.2018
Jubel bei den Volleyball-Damen nach dem 3:0-Sieg. Quelle: Bernd Gartenschläger
Potsdam

Zum Schluss hämmerte Anne Hölzig den Ball humorlos und mit voller Wucht ins gegnerische Feld, dann war am 11.11. Schluss mit lustig beim Kontrahenten. Die Volleyballerinnen des SC Potsdam erfüllten am Sonntag zum Bundesliga-Heimauftakt ihre Pflicht und setzten sich gegen den VC Olympia Berlin glatt mit 3:0 (25:20, 25:16, 25:21) durch. Zwar geriet der Erfolg nie in Gefahr, aber die Nachwuchstruppe aus der Hauptstadt – Durchschnittsalter 18 Jahre – leistete harte Gegenwehr, gab nie auf.

Die Bundesliga-Volleyballerinnen des SC Potsdam haben ihren Heimauftakt der Saison 2018/19 mit 3:0 gegen den VC Olympia Berlin gewonnen. 1020 Zuschauern feierten den ersten Dreier in der MBS-Arena.

„VCO hat stark gekämpft, vor allem in der Abwehr. Das hat uns ein wenig gefehlt“, sagte Potsdams Trainer Davide Carli, der sich erleichtert in seinen gepolsterten Trainerstuhl am Spielfeldrand setzte. Denn in den 71 Spielminuten zuvor hatte er allerhand zu tun, musste immer wieder korrigierend bei seiner Mannschaft eingreifen, der man die frühe Saisonphase und am Anfang auch die Nervosität zur Heimpremiere vor 1020 Zuschauern in der MBS-Arena anmerkte.

Viele Aufs und Abs

Zwar dominierten die Potsdamerinnen wie erwartet, aber es gab immer wieder Phasen, da entrückten die Berliner Talente auf drei, vier Punkte oder kämpften sich nach einem ebensolchen Rückstand plötzlich wieder heran. In jedem der drei Sätze gab es solche Aufs und Abs. So verspielten die Gastgeberinnen im ersten Satz eine 16:12-Führung bis zum 18:18. Im zweiten Satz lagen sie zunächst 3:6 zurück, auch im dritten Abschnitt stand es schnell 0:3 und 4:7. Wieder ging es über 10:8, 10:14 hin und her. Erst als Carli beim 16:19 Außenangreiferin Antonia Stautz für Sandra Szaboova brachte, sorgte die eingewechselte Spielerin mit ihren guten Aufschlägen – gleich zwei Asse in Folge – für die Wende.

Keine Zweifel am 3:0-Sieg

„Ich habe trotzdem nie daran gezweifelt, dass wir hier 3:0 gewinnen, selbst im dritten Satz nicht“, resümierte Kapitän Anne Hölzig, nachdem Marta Drpa (21 Punkte) zur besten Spielerin gekürt wurde. „Natürlich haben wir ein bisschen viele Fehler gemacht“, räumte Anne Hölzig ein. „Vor allem im Block waren wir nicht gut. Dafür hat die Annahme ganz gut funktioniert. Damit das Zuspiel besser wird, brauchen wir noch Zeit“, verwies sie auf die vielen Neuzugänge, bei denen vor allem Silvana Chausheva mit ihren wuchtigen Schmetterbällen andeutete, dass sie eine Verstärkung für den SC ist. Aufgrund der Weltmeisterschaftsteilnahme war die Bulgarin erst zehn Tage vor dem Saisonstart nach Potsdam gekommen.

Probleme im Block

Dass sich der Block der Rothemden zum Faschingsauftakt so gut verkleidet hatte, dass er kaum sichtbar war, ärgerte den Trainer besonders. „Das hatten wir ganz anders vorbereitet und besprochen.“ Für die meisten Blockpunkte sorgte noch Diagonalangreiferin Marta Drpa (vier). Allerdings wurde Mittelblockerin Nia Grant, die unter der Woche beim Training mit dem Fuß umgeknickt war, geschont. Die US-Amerikanerin soll nächsten Samstag in Straubing aber wieder mitwirken.

Carli wollte auch nicht mehr lange herumkritisieren. „Hier ging es einzig um die drei Punkte und die haben wir geholt. Das war in Ordnung.“ Alle wissen, dass sich die Mannschaft in den nächsten Partien steigern muss, um die hohen Saisonziele zu erfüllen. Das wird kaum so lustig wie der Fasching.

Von Peter Stein

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