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Sportbuzzer Pokal-Sensation und Finaleinzug knapp verpasst
Sportbuzzer Pokal-Sensation und Finaleinzug knapp verpasst
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22:03 12.12.2018
Eva Hodanova (l.) steigerte sich wie die gesamte Potsdamer Mannschaft im Duell gegen den Schweriner SC. Quelle: Foto: Gerhard Pohl
Potsdam

Die MBS-Arena geriet am Mittwochabend zum Tollhaus. Der SC Potsdam stand im Halbfinale des deutschen Volleyball-Pokals vor einer Sensation, führte 11:8 im Tiebreak. Aber der große Favorit und Bundesliga-Tabellenführer Schweriner SC schlug mit seiner ganzen Routine zurück. Am Ende unterlag der SCP mit 2:3 (18:25, 25:19, 25:14, 19:25, 12:15). Während die Schwerinerinnen mit ihrem Anhang über den Einzug ins Finale – am 24. Februar 2019 in Mannheim wird Stuttgart nach dem 3:1 in Aachen der Gegner sein – ausgelassen jubelten, flossen bei den Gastgeberinnen Tränen der Enttäuschung.

Wechselbad der Gefühle

Potsdams Trainer Guillermo Naranjo Hernández erlebte drei Tage nach seiner Neuverpflichtung ein Wechselbad der Gefühle, das der Spanier an der Seitenlinie sichtlich auslebte. Sein Funke sprang über. Nach einem verkorksten ersten Satz bot seine Mannschaft, die noch von Neuzugang Magdalena Gryka verstärkt wurde, im zweiten Satz Paroli und spielte im dritten den Rekordmeister beim 25:14 fast an die Wand. Das glich einer Majestätsbeleidigung.

Aber die Schützlinge von Nationaltrainer Felix Koslowski kamen vor 998 Zuschauern dank der eingewechselten Nationalspielerin Denise Hanke im Zuspiel zurück und wendeten das Blatt zu ihren Gunsten. Dazu brachten strittige Schiedsrichter-Entscheidungen die junge Potsdamer Truppe aus dem Konzept und ins Hintertreffen. Dennoch schien im Tiebreak nach einer 3:0-Führung dank dreier Asse von Sandra Szaboova und über 8:5 und 11:8 alles möglich. Das Happy End blieb jedoch aus.

Koslowski: ein geiles Volleyballspiel

„Großes Kompliment an meine Mannschaft. Sie hat alles, was man zum Volleyball braucht. Ich bin einerseits begeistert, andererseits natürlich enttäuscht, das wir es nicht geschafft haben, ins Finale einzuziehen“, sagte Naranjo Hernández. Koslowski sprach von einem „geilen Volleyballspiel. Potsdam hat eine starke Mannschaft und uns alles abverlangt. Das war ein ganz hartes Stück Arbeit. Aber wir wussten vorher, dass es schwer wird“.

Von Peter Stein

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