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Sportbuzzer Drei wichtige Punkte im Kampf um Platz vier
Sportbuzzer Drei wichtige Punkte im Kampf um Platz vier
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22:20 13.03.2019
Anne Hölzig im Angriff, SC Potsdam Quelle: Gerhard Pohl
Potsdam

Die Volleyballerinnen des SC Potsdam haben am Mittwochabend einen wichtigen Schritt zur Verteidigung des vierten Platzes in der Bundesliga-Hauptrunde getan. Gegen den VfB Suhl gelang vor 679 Zuschauern in der MBS-Arena zwar ein glatter 3:0 (26:24, 25:20, 25:22)-Erfolg, aber es war ein hartes Stück Arbeit, wie Kapitän Anne Hölzig bestätigte.

„Suhl hat super gut aufgeschlagen und wir hatten anfangs große Probleme in der Annahme. Aber da haben wir uns dann gesteigert, sind stabiler geworden. Ich denke, das gab den Ausschlag für den Sieg. Es war wichtig, drei Punkte zu holen. Wir sind mega happy“, sagte die Außenangreiferin, die sich auch die MVP-Medaille sicherte, nach der Ehrenrunde vor den Fans. Herausragend agierte einmal mehr Marta Drpa. Die Serbin glänzte mit viel Spielübersicht und kam auf beeindruckende 21 Punkte.

Suhl beginnt stark

Trainer Guillermo Naranjo Hernandez begann in der gewohnten Formation. Aber die Mannschaft musste sich erst wieder finden, schien zu Beginn überrascht von der harten Gegenwehr der Suhlerinnen, die noch um die Playoff-Qualifikation kämpfen. Im ersten Satz liefen die Potsdamerinnen lange einem Rückstand hinterher, aber sie waren immer dran, ließen die Gäste nicht enteilen. In der Schlussphase vergaben die Suhlerinnen beim 24:22 zwei Satzbälle. Und Potsdam schaffte tatsächlich die Wende zum 26:24. Anne Hölzig schmetterte den entscheidenden Ball ins Feld.

Im zweiten Abschnitt hielten die Suhlerinnen bis zum 14:14 mit, dann gelangen den Havelstädterinnen drei Punkte in Folge. Diesen Vorteil gaben sie nicht mehr aus der Hand.

Im dritten Satz ein Happy End

Der dritte Satz begann mit einem 0:4-Fehlstart. Hernandez’ Team lag 2:8 zurück , als er im Zuspiel Magdalena Gryka für Lexi Dannemiller einwechselte. Dann deuteten vier Punkte in Serie auf Besserung, aber Suhl enteilte bis zur zweiten technischen Auszeit abermals auf sechs Punkte zum 16:10. Nun zeigten die Potsdamerinnen – angetrieben von den Fans – ihr Kämpferherz, beim 15:16 waren sie urplötzlich wieder dran. Gerade noch rechtzeitig gelang beim 23:22 die erste Führung in diesem Satz, den ein guter Block zum 25:22-Matchball beendete.

Danach waren die Erleichterung und der Jubel groß. Auch Trainer Hernandez sprach von einem verrückten Match. Er und die Mannschaft wissen, dass der Kampf um Platz vier noch lange nicht vorbei ist. Am Samstag soll im vorletzten Hauptrundenmatch gegen Vilsbiburg der entscheidende Schritt getan werden. Dann finden hoffentlich mehr Zuschauer den Weg in die MBS-Arena, um die Mannschaft zu unterstützen.

Von Peter Stein

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