Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Sportbuzzer Überraschungs-Finale in Paris: Vondrousova vs. Barty
Sportbuzzer Überraschungs-Finale in Paris: Vondrousova vs. Barty
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:45 07.06.2019
Ashleigh Barty hat sich ins Finale der French Open gespielt. Quelle: Michel Euler/AP
Paris

Marketa Vondrousova und Ashleigh Barty bestreiten am Samstag das Überraschungs-Finale der French Open.

Die 19 Jahre alte Tschechin Vondrousova entschied in Paris ihr Halbfinale gegen die britische Tennisspielerin Johanna Konta mit 7:5, 7:6 (7:2) für sich und erreichte als erster Teenager seit Ana Ivanovic vor zwölf Jahren das Endspiel von Roland Garros. Die heutige Ehefrau von Fußballprofi Bastian Schweinsteiger war ebenfalls 19 Jahre alt, als sie 2007 im Finale gegen die Belgierin Justine Henin verlor.

Die an Nummer acht gesetzte Australierin Barty gewann gegen die 17 Jahre alte Amanda Anisimova 6:7 (4:7), 6:3, 6:3 und beendete damit auch die sensationelle Siegesserie der Amerikanerin. Vondrousova und Barty standen zuvor noch nie bei einem der vier großen Turniere im Finale. Die beiden bisherigen Vergleiche hat Barty gewonnen, 2018 in Cincinnati auf Hartplatz und 2017 in Birmingham auf Rasen. Auf Sand haben Vondrousova und Barty noch nie gegeneinander gespielt.

"Es war ein sehr schweres Match heute, ich bin froh, dass ich nicht nervös geworden bin. Ich bin total happy", sagte Vondrousova. Im ersten Durchgang wehrte die Nummer 38 der Weltrangliste beim Stand von 3:5 aus ihrer Sicht drei Satzbälle ab. Barty führte im ersten Durchgang schon 5:0 und vergab später zwei Satzbälle, kämpfte sich aber trotz des verlorenen Satzes in das Match zurück und gewann schließlich nach 1:53 Stunden mit dem sechsten Matchball. Barty hatte in der dritten Runde die Darmstädterin Andrea Petkovic bezwungen.

Sie war die einzige Top-Ten-Spielerin im Halbfinale, nachdem Naomi Osaka (Japan/1.), Karolina Pliskova (Tschechien/2.), Simona Halep (Rumänien/3.), Kiki Bertens (Niederlande/4.), Angelique Kerber (Kiel/5.), Petra Kvitova (Tschechien/6.), Sloane Stephens (USA/7.), Jelina Switolina (Ukraine/9.) und Serena Williams (USA/10.) schon vorher gescheitert waren.

Zuvor hatte die Damen-Tennis-Organisation WTA die Ansetzungen der beiden French-Open-Halbfinals der Damen als "unfair und unangemessen" kritisiert. Die Veranstalter des Grand-Slam-Turniers hatten nach dem kompletten Ausfall des Spieltags am Mittwoch und wegen der ungünstigen Wetterprognosen für Freitag den Plan verändert. So wurde das Halbfinale zwischen Anisimova und Barty für 11.00 Uhr im zweitgrößten, 10.000 Zuschauer fassenden, Stadion angesetzt.

Konta und Vondrousova standen sich zur gleichen Zeit auf dem drittgrößten Platz der Anlage gegenüber, der 5000 Zuschauern Platz bietet. "Die vier Frauen, die so gut gespielt haben und so weit gekommen sind, haben das Recht, auf der größten Bühne zu spielen", sagte WTA-Chef Steve Simon und bezeichnete die Entscheidung der Roland-Garros-Organisatoren, die Damen-Halbfinals nicht auf dem Center Court zu spielen, in einer Mitteilung auf der Homepage als "extrem enttäuschend".

Auf dem Center Court sind die beiden Herren-Halbfinals zwischen Roger Federer und Rafael Nadal sowie zwischen Novak Djokovic und Dominic Thiem angesetzt. Ursprünglich hätten die beiden Damen-Halbfinals am Donnerstag auf dem Center Court gespielt werden sollen. "Wir glauben, dass es andere Lösungen gegeben hätte im Sinne der Spielerinnen und Fans", sagte Simon.

dpa

Die deutschen Skispringer müssen den nächsten personellen Rückschlag hinnehmen. Olympiasieger Andreas Wellinger zieht sich einen Kreuzbandriss zu und fällt einen Winter aus. Der Bayer lächelt dennoch vom Krankenbett.

07.06.2019

In der Handball-Meisterschaft könnte es enger kaum zugehen. Am letzten Spieltag wird der Titelkampf zwischen Flensburg-Handewitt und Kiel entschieden - aber auch die Abstiegsfrage und die Qualifikation für den EHF-Cup.

07.06.2019

Der Niederländer Michael van Gerwen hat bei der  Team-WM der Darts-Profis in Hamburg nur ein Ziel.

"Mighty Mike" will mit seinem vierten Titel zu Phil Taylor, Adrian Lewis (beide England) und Landsmann Raymond van Barneveld aufschließen und die Niederlande zum Rekord-Titelträger des Wettbewerbs machen.

07.06.2019