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Ausbildung & Beruf Landkreis befürchtet Fehlinvestitionen
Thema Specials Ausbildung & Beruf Landkreis befürchtet Fehlinvestitionen
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06:05 08.03.2016
Auf der Suche nach einem W-Lan-Netz. Quelle: foto: dpa/Mascha Brichta
Oberhavel

Den freien und kostenlosen Zugang zum W-Lan in allen Liegenschaften des Landkreises Oberhavel wird es wohl vorläufig nicht geben. So lautet das Fazit der umfassenden Recherche, die das Wirtschaftsdezernat des Landkreises jetzt im Fachausschuss vorgelegt hat. Laut Kreistagsbeschluss vom September 2015 soll der freie und kostenlose Zugang zum W-Lan im Landkreis Oberhavel ausgebaut und sollten im ersten Schritt alle Liegenschaften des Landkreises diesbezüglich betrachtet werden. Die Machbarkeitsstudie hat im Auftrag des Landkreises die Winto-GmbH erstellt und auch gleich Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe zur aktuellen W-Lan-Nutzung befragt.

Danach bieten die Oberhavel- Kliniken in ihren Cafeterien in Oranienburg, Hennigsdorf und Gransee einen W-Lan-Hotspot an. Nach einmaliger Anmeldung kann er kostenfrei und ohne Zeitbeschränkung genutzt werden. Derzeit gibt es in Oberhavel acht Hotspot-W-Lan-Netze unter anderem in der Bibliothek Oranienburg und in den Jugendherbergen Sachsenhausen und Ravensbrück. Davon sind fünf Netze kostenfrei und drei gegen Gebühr zu nutzen. Kein Bahnhof in Oberhavel ist mit dem W-Lan-Angebot der Deutschen Bahn ausgestattet. Jedoch sorgen die Fastfood-Restaurants in den Bahnhöfen Hennigsdorf und Oranienburg für W-Lan-Netze. In den Hotels ist das Angebot fast selbstverständlich.

Kreiswirtschaftsdezernent Egmont Hamelow begründet die Zurückhaltung von Unternehmen beim Thema W-Lan mit: „Keiner traut sich wegen der unglaublichen Dynamik zu investieren. Investitionen von heute können sich morgen schon als Fehlinvestition herausstellen.“ Deshalb will der Landkreis erst einmal ein Haus _ und zwar das Landratsamt in Oranienburg _ mit W-Lan ausstatten lassen.

Das passt Ralf Wunderlich (Linke) nicht. „Was ist denn nun mit dem kostenlosen W-Lan in den Flüchtlingsunterkünften. Wie lange soll das noch dauern?“ Doch mehrere andere Abgeordnete im Wirtschaftssausschuss gaben der Verwaltung Recht. Es gehe nicht nur um Flüchtlinge, sondern um Angebote für alle Nutzer.

Von Marion Bergsdorf

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