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Auto & Mobiles Start der 24. Brandenburgischen Jugend- und Familienrallye in Germendorf
Thema Specials Auto & Mobiles Start der 24. Brandenburgischen Jugend- und Familienrallye in Germendorf
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20:56 24.04.2016
Almuth Hartwig-Tiedt, Staatssekretärin im Familienministerium, schickt das erste Team auf die Strecke der Familienrallye Quelle: Fotos: Ulrike Gawande
Germendorf

Das Ziel der Brandenburgischen Jugend- und Familienrallye ist stets ein großes Geheimnis. Ein so großes Geheimnis, dass es selbst die Partner der Organisatoren nicht erfahren. „Ich kann meinen Mann nerven und drängeln, der verrät nichts“, erklärt bedauernd und doch lachend Stephanie Timmermann aus Velten. Ihr Partner Rico Grüneberg ist einer von siebzig ehrenamtlichen Helfern, die seit 1994 diese in Deutschland einmalige, zweitägige Rallye der Verkehrswacht in Oranienburg auf die Beine stellen.

Stephanie Timmermann mit ihrem Frauenteam SATO. Quelle: Ulrike Gawande

Am Sonnabendmorgen gab Staatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt, als Vertretung für Familienministerin Diana Golze, die als Schirmherrin fungierte, in Germendorf den Start frei für die 24. Auflage der Rallye. 76 Teams mit insgesamt rund 300 Teilnehmern waren angetreten. Die Autos, die direkt vor dem Start auf ihre Verkehrssicherheit überprüft worden waren, reichten vom historisch rosa Trabanten bis zum modernen Siebensitzer. Mindestens zwei Personen bilden stets ein Team.

Fahrerbesprechung in Sonnabendmorgen in Germendorf Quelle: Ulrike Gawande

Denn es geht nicht um Geschwindigkeit bei dieser Wettfahrt, sondern um korrektes Verhalten im Straßenverkehr, die Beherrschung des eigenen Wagens und die Beantwortung von Wissensfragen zu den Bereichen Erste Hilfe, Auto, Straßenverkehr sowie zum Land Brandenburg. Aber vor allem ist es gemeinsam verbrachte Zeit mit der Familie.

Interessiert besieht sich die Staatssekretärin den Trabbi mit Wohnwagen. Quelle: Ulrike Gawande

„Die Rallye ist immer wie ein kleiner Urlaub. Die Familie macht etwas zusammen und keiner kann ausweichen“, begeistert sich die 18-jährige Marie Uhlmann, die mit ihren Eltern und der jüngeren Schwester Anne mit der Startnummer eins auf die Strecke ging. Auch wenn der Erfolg für sie nicht im Vordergrund stehe, konnte die Familie sich 2014 über einen fünften Platz freuen. „Da gehört auch Glück dazu“, so Vater Jens Uhlmann. Besonders das Fahren über kleinere Straßen gefällt dem Oranienburger, der mit seiner Familie im Wohnmobil schon durch ganz Europa gereist ist. „Die Familie hat ein schönes Wochenende und sieht etwas von der Landschaft.“

Familienrallye 2016 Quelle: Ulrike Gawande

Der Erfolg der Tour hat sich in Deutschland herumgesprochen. Teilnehmer kommen sogar aus Hessen und Hamburg. „Die Jugend- und Familienrallye ist eine tolle Idee. Wobei das Besondere die Kombination aus Erhöhung der Fahr- und Verkehrssicherheit, der Familienzeit und Tourismus ist“, begeistert sich auch die Staatssekretärin. Sie lobt die Organisation, bei der Klaus-Dieter Berndt, Vorsitzender der Verkehrswacht, den Hut auf hat. Den Fahrern der Autos, die im Minutenabstand starten, übergibt er die Karte und schickt sie mit guten Worten auf die Strecke, die in diesem Jahr nach Boitzenburg führen wird.

„Besonders die Suchbilder unterwegs sind eine Herausforderung“, berichtet Christin Kühnrich aus Schmachtenhagen, die zum dritten Mal mitfährt. Da zum Ende des Tages die Konzentration nachlasse tritt das Team aus Schmachtenhagen neben Hund und zwei Kindern mit zwei Fahrern an. „Dieses Jahr haben wir Verstärkung aus Berlin. Denn unser Ziel ist es, nach einem 54. Rang und letztes Jahr einem 27. Platz, nun einstellig ins Ziel zu kommen.“

Christin Kühnrich und ihr Schmachtenhagen-Berliner Team. Quelle: Ulrike Gawande

Aber eigentlich gehe es bei der Rallye nicht ums gewinnen, so Kühnrich, sondern um den Spaß dabei. „Der Weg ist das Ziel, das Sightseeing während der Tour“, erklärt auch der Neuzugang aus Berlin. Start frei. Die Uhr tickt.

Von Ulrike Gawande

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