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Garnisonkirche in Potsdam Webcam: Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam
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11:18 21.03.2018
Quelle: dpa
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Potsdam

Mit einem Festgottesdienst hat die Stiftung Garnisonkirche Ende Oktober 2017 den Startschuss für den umstrittenen Wiederaufbau der einstigen Potsdamer Militärkirche gegeben.

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Der im Zweite Weltkrieg schwer zerstörte Turm war 1968 auf Geheiß der DDR-Führung gesprengt worden. Traurige Berühmtheit bekam die Garnisonkirche mit dem sogenannten "Tag von Potsdam" im März 1933. Damals hatte Reichspräsident Paul von Hindenburg dem neuen Reichskanzler Adolf Hitler in der Kirche die Hand gegeben und so den Nationalsozialisten der Weg geebnet.

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Vor dem Aufbau wird nun zunächst das Fundament geschaffen. Für einen sicheren Stand des hohen Turms werden 38 Betonpfähle 38 Meter tief in die Erde versenkt. Von Mai 2018 an soll der Turm dann wachsen. Der fertige Turm soll laut Stiftungsangaben mit rund 2,5 Millionen Ziegelsteinen das höchste seit 200 Jahren in Europa errichtet Ziegelbauwerk sein.

Zunächst soll für gut 26 Millionen Euro der bloße Turm entstehen, ohne barocken Zierrat und Turmhelm. Das bezuschusst die Bundesregierung als "Projekt von nationaler Bedeutung" mit zwölf Millionen Euro. Die evangelische Kirche gibt Darlehen in Höhe von insgesamt fünf Millionen Euro. Für die endgültige Fertigstellung des Turms fehlen der Stiftung darüber hinaus noch rund zehn Millionen Euro, die durch Spenden zusammenkommen sollen.

In 57 Metern Höhe soll es eine Aussichtsplattform geben. Mit den Einnahmen aus den Eintrittsgeldern will die Stiftung den Betrieb des Turms finanzieren.

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