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Lifestyle & Trends Ufa-Star Carola Höhn im Filmmuseum
Thema Specials Lifestyle & Trends Ufa-Star Carola Höhn im Filmmuseum
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16:27 08.03.2016
Carola Höhn wird im Filmmuseum gewürdigt. Quelle: Privat
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Potsdam

Die frühere Ufa-Schauspielerin Carola Höhn (1910-2005) wird mit einer Ausstellung im Potsdamer Filmmuseum gewürdigt. Unter dem Titel „Fange nie an aufzuhören“ werden vor allem Fotos aus Film, Theater und Privatleben gezeigt, die aus dem Nachlass der Schauspielerin stammen, wie das Filmmuseum am Dienstag mitteilte. Die Foyerausstellung wird am Donnerstag eröffnet uns ist bis zum 8. Mai zu sehen.

Karriere in der NS-Zeit in mehr als 30 Filmen

Carola Höhn wurde am 30. Januar 1910 in Geestemünde bei Bremerhaven geboren und starb am 8. November 2005 in München. Ihre Karriere umspannte den Angaben zufolge fast 80 Jahre auf der Bühne und vor den Kameras. Ihr Start ins Berufsleben habe wie in einem Ufa-Film begonnen, hieß es. So habe sie zunächst als Verkäuferin, dann als Mannequin gearbeitet und schon bald darauf ein Millionenpublikum als Theater- und Filmstar begeistert.

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In den 1920er Jahren ging Carola Höhn nach Berlin und nahm dort Schauspielunterricht, ihr Bühnendebüt gab sie 1933 am Schlosspark-Theater in Berlin-Steglitz. In der NS-Zeit stand die Schauspielerin in mehr als 30 Filmen vor der Kamera. In der Bundesrepublik wirkte sie in mehr als 60 Filmen und später auch in Fernsehproduktionen mit und spielte unter anderem in der Berliner Vorabendserie „Praxis Bülowbogen“ von 1987 bis 1996 die Schwiegermutter der Hauptfigur Doktor Brockmann.

Carola Höhn lieh ihre Stimme auch Katharine Hepburn

Carola Höhn sei in ihren Rollen nie süßlich oder tragisch gewesen, sondern habe meist eine moderne, unsentimentale, oft berufstätige Frau gegeben, erklärte das Museum. Als Synchronsprecherin lieh sie ihre Stimme in deutschen Fassungen internationaler Filme unter anderem Katharine Hepburn, Danielle Darrieux und Hedy Lamarr. 1997 beendete Carola Höhn im Berliner Theater des Westens ihre Karriere mit der Rolle der Mrs. Higgins in „My Fair Lady“. 1990 wurde sie für ihr langjähriges Wirken im deutschen Film mit dem Filmband in Gold ausgezeichnet, 1997 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz.

Von MAZonline

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