Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Newtopia Der "Newtopia"-Countdown läuft
Thema Specials N Newtopia Der "Newtopia"-Countdown läuft
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:33 23.02.2015
Die Zufahrt zu "Newtopia".
Die Zufahrt zu "Newtopia". Quelle: Patrick Pleul
Anzeige
Zeesen

Jetzt gibt es kein Zurück mehr: 15 Frauen und Männer ziehen an diesem Montag um 19 Uhr in eine unbeheizte Scheune mitten in den Wäldern Brandenburgs, um ein neues Leben zu beginnen. Das Ergebnis zeigt der Münchner Privatsender Sat.1 in "Newtopia". Die Sendung läuft werktags im Vorabendprogramm. Das Projekt ist zunächst auf ein Jahr angelegt.

Worum geht's?
"Newtopia" ist das TV-Event des Jahres auf Sat.1. Der Sender selbst spricht sogar vom größten TV-Experiment aller Zeiten. Auf einem Gelände in Zeesen, nahe bei Königs Wusterhausen, sollen 15 Kandidaten eine Gemeinschaft aufbauen und starten. Ihnen stehen am Anfang 5000 Euro, ein paar Tiere und ein Unterschlupf zur Verfügung. Sie haben ein Jahr Zeit, eine neue Geselllschaft zu etablieren.

Wen müssen Sie kennen?

Eine Gruppe aus 15 Kandidaten soll unter dem Motto "Alles auf Anfang" ihre eigenen Regeln entwerfen und darf den Hof in Königs Wusterhausen südlich von Berlin nicht verlassen - aber mit der Außenwelt in Kontakt treten.

Es gibt ein Startguthaben von 5000 Euro, ein paar Hühner und Kühe. Ziel ist es, eine Existenz aufzubauen und Handel zu treiben. Die Kandidaten sind bis zu 65 Jahre alt und kommen aus ganz Deutschland - auch eine Potsdamerin ist dabei. Doch auch Kandidaten-Wechsel sind vorgesehen.

Wo spielt sich das Ganze ab?
Sat.1 hat sich für sein TV-Event nach Zeesen (Dahme-Spreewlad) begeben. Warum die Wahl auf Zeesen fiel, liegt nach den Worten von Sat-1-Produktionsleiter Matthias Wolf daran, dass neben "der großen Kooperation der Gemeinde und des Landrates" sowie einer "sehr guten Anbindung an die Großstadt" immer noch eine "Anmutung von freier, wilder Natur" gegeben ist.

Wer gewinnt?
Es gibt keinen Sieger in der Sat 1-Realityshow Newtopia

Was sagt der Erfinder der Show John de Mol?
John de Mol ist naturgemäß von der "Newtopia-Idee" überzeugt. Für ihn ist "Newtopia" die "purste Form von Reality". Es wird nicht von Außen eingegriffen und "es gibt keine Spielchen oder Ähnliches. Außer ein bisschen Startkapital sind die Kandidaten völlig sich selbst überlassen. Sie sollen ihre eigene Welt erschaffen, und am Ende werden wir uns fragen, ob es möglicherweise eine bessere Welt geworden ist".

Was sagen die Zeesener?
Die Zeesener sind gespannnt darauf, was sich da in ihrer Nachbarschaft - hinter verschlossenen Türen - tut. Größtenteils überwiegt die Vorfreude, aber auch kritische Stimmen sind zu hören. Dennoch: bei einer MAZ-Umfrage unter den Anwohnern gab es viele nützliche Tipps für die "Newtopia"-Kandidaten.

Wird "Newtopia" ein Erfolg?
Das Original der Sendung stammt aus den Niederlanden und läuft dort seit Anfang 2014 - ein Ende ist nicht in Sicht. Laut Sat.1 wird das Projekt derzeit auch in der Türkei ausgestrahlt. In den USA wurde es hingegen wegen schwacher Quoten abgesetzt. In Deutschland soll sie werktags ab 19 Uhr jeweils eine Stunde lang gezeigt werden. Ein schwieriger Sendeplatz. Thomas Gottschalk scheiterte beispielsweise in der ARD wegen schwacher Quoten, auch andere Sendungen haben es schwer, sich zwischen 19 und 20 Uhr zu positionieren. Zu dieser Zeit dominieren die Nachrichtensendungen in den dritten Programmen.

Bleibt das Internet. Im Netz läuft "Newtopia" 24 Stunden pro Tag. Gegen Gebühr können die Zuschauer Kameras selbst steuern.

Was sonst noch?
MAZonline.de wird täglich über alles Wissenswerte aus Newtopia berichten. Den Serienstart begleitet die MAZ ab dem 23. Februar 2015 um 19 Uhr mit einem Liveticker. Montags bis freitags steht pünktlich um 20.15 Uhr die Kritik der aktuellen Newtopia-Folge im Netz unter www.MAZ-online.de/newtopia

Newtopia Sat1-Sozialexperiment startet am 23. Februar - Conny aus Potsdam wohnt in Newtopia
23.02.2015
22.02.2015
Newtopia John de Mol über seine Realityshow „Newtopia“ - Von Holland über die USA nach Brandenburg
21.02.2015