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Studium & Wissenschaft Kinder- und Jugendjurys küren Siegerfilme
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16:17 03.04.2016
Zur Sehsüchte-Jugendjury gehören Lena Urzendowsky, Sektionsleiterin Friederike Jage (hintere Reihe 2.v.l.), Max Koppitz, Elisa Tscherkesow, Carl-Nikolai Rudat, Clara Rietz, Rosa Domm, Lene Oderich. Quelle: Friedrich Bungert
Babelsberg

Obwohl Rosa Domm in dieser Woche über den schriftlichen Abiturprüfungen schwitzen wird – auf die Jugendjury des 45. Internationalen Studentenfilmfestivals Sehsüchte wollte die Gymnasiastin nicht verzichten. Und reiste dafür sogar aus ihrer Heimat Bielefeld an. „Ich habe auf der Facebook-Seite der Filmuni den Aufruf gesehen und mich beworben“, erzählte die 17-Jährige. Sie habe am Sonnabend „sehr berührende, inspirierende“ Sehsüchte-Filme gesehen und den Austausch mit ihren Jury-Kollegen genossen.

40 Mädchen und Jungs wollten in die Jurys – deutlich mehr als 2015, sagte Friederike Jage, Leiterin der Sehsüchte-Sektion Kinder- und Jugendfilm. Dafür mussten Bewerbungsaufgaben gelöst werden. Die Kinder reichten Mini-Drehbücher zum diesjährigen Festivalmotto „Space“ ein – gemalt oder gebastelt. Die Jugendlichen schrieben Kurzrezensionen zu Lieblingsfilmen. An- und aufregende Stunden samt Popcorngenuss haben die Kinder- und Jugendjurys in der Filmuniversität „Konrad Wolf“ verbracht.

„Ein großes filmisches Vorwissen“ bescheinigte Friederike Jage bei den Teenagern. Ausgesprochen „munter“ seien deren Diskussionen gewesen, Schauspiel und Filmmusik wichtige Bewertungskriterien gewesen. Die acht Zwölf- bis 17-Jährigen sichteten 13 unterschiedlich lange Beiträge, die sieben Sechs- bis Elfjährigen neun Kurzfilme – und zwar bevor die Besucher zu Sehsüchte (20. bis 24. April) in die Medienstadt Babelsberg strömen. Unter anderem aus China, Belgien, Indien, Großbritannien und aus Deutschland kommen die Spiel- und Animationsfilme fürs junge Publikum.

Meist dramatisch und tragisch ging es bei den Großen auf der Leinwand zu, humorvoller bei den Kleinen. Jüngste war mit sechs Jahren Charlotte Püschel. Die Erstklässlerin kannte keine Scheu und verteilte auch mal Kritik, etwa bei einem Animationsfilm: „Der sah so unecht aus.“ In den Pausen befüllten die Jurymitglieder ihre Energiespeicher mit Erdnussflips und Salzstangen, mit Karottenkuchen und Müslimuffins (gebacken von Medienwissenschaftsstudent Christian Burgis) – und kürten nach ausgiebigen Debatten ihren jeweiligen Gewinner. Verraten wird natürlich nix! Nur so viel: Für den besten Kinderfilm stiftet Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) 2500 Euro. Die gleiche Summe kommt von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) für den besten Jugendfilm.

Kostenloser Eintritt zu Kinder- und Jugendfilmen

Das 45. Internationale Studentenfilmfestival Sehsüchte lädt vom 20. bis zum 24. April in die Filmuniversität „Konrad Wolf“, Marlene-Dietrich-Allee 11, sowie ins Fx-Center, August-Bebel-Straße 26-53, ein.

Spieltermine: Die Kinderfilme werden am 21. April um 11 Uhr im Kinosaal der Filmuni und am 23. April um 13 Uhr im Fx-Center gezeigt. Die Jugendfilme laufen am 21. April um 11 Uhr im Fx-Center und am 22. April um 11 Uhr in der Filmuni. Der Eintritt ist kostenlos.

Anmeldungen für Gruppen unter kinder_jugendfilm@sehsuechte.de

Von Ricarda Nowak

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