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Studium & Wissenschaft Plattner-Institut präsentiert Sicherheitslösung
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16:06 21.02.2016
SAP-Vorstandsvorsitzender Bernd Leukert wird zur Konferenz in Potsdam erwartet.
SAP-Vorstandsvorsitzender Bernd Leukert wird zur Konferenz in Potsdam erwartet. Quelle: Privat
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Potsdam

Führende Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft widmen sich am 25. Februar einen Tag lang am Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI) der Digitalisierung von Produktionsprozessen. Im Rahmen der zweiten Industrie 4.0-Konferenz des HPI werden unter anderem Staatssekretär Matthias Machnig (SPD) aus dem Bundeswirtschaftsministerium, Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD), SAP-Vorstandsvorsitzender Bernd Leukert oder Telekom-Vorstandsmitglied Reinhard Clemens Herausforderungen und Potenziale der vierten industriellen Revolution diskutieren. Das Institut präsentiert auf der Konferenz eine neue, spezielle Sicherheitslösung für Funk-Sensoren im „Internet der Dinge“.

Die Teilnehmer werden sich in Arbeitsgruppen einbringen

Auf der Agenda stehen nicht nur Vorträge und Diskussionsrunden zu politischen Rahmenbedingungen, Anwendungsbeispielen oder Zukunftsvisionen, sondern auch sechs Arbeitsgruppen. Diese widmen sich ausgewählten Aspekten wie Technologie, Sicherheit oder Globalisierung. In den Gruppen geben Referenten Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Problemstellungen und regen die Teilnehmer zu aktiver Beteiligung und Diskussion an.

Referenten aus der Bundesdruckerei und wichtiger Unternehmen

Referenten kommen zum Beispiel aus Industrieunternehmen wie Bundesdruckerei, Deloitte Analytics Institute, General Electric, Rolls-Royce oder SAP. Auch Institutionen wie die Fraunhofer-Gesellschaft, der Hightech-Verband Bitkom, der Bundesverband für Mittelständische Wirtschaft sowie die BTU Cottbus Senftenberg sind vertreten.

„Die Anstrengungen zur Umsetzung von Industrie 4.0 lassen in deutschen Unternehmen bisweilen noch zu wünschen übrig“, sagt Gastgeber Christoph Meinel, der Direktor des HPI. Verwiesen werde darauf, dass viele Fragen der Vernetzung und Kommunikation der Maschinen untereinander noch nicht vollumfänglich hätten geklärt werden können.

Das Plattner-Institut will neue Standards setzen

„Das HPI arbeitet bereits an einem neuen Standard, der eine gesicherte Funkverbindung zwischen Sensoren und Aktuatoren in Smart Homes, Smart Factories und Smart Cities ermöglicht“, erläutert Meinel. Sein Institut wird die neue Sicherheitslösung für das Internet der Dinge auf der Konferenz vorstellen.

Nach Dampfmaschine, Fließband und Computer handle es sich letztlich um die vierte Stufe der industriellen Revolution – das voll digitalisierte Unternehmen. Meinel sieht neben den Sicherheitsrisiken für die Produktionssteuerung im „Internet of Things““ aber auch Chancen in den Bereichen Fertigungskontrolle, vorausschauende Instandhaltung sowie Services rund um die Auswertung von Betriebsdaten.

Anmeldungen zu der Veranstaltung auf dem HPI-Campus am Potsdamer Griebnitzsee: www.hpi.de/i40konferenz

Von MAZ online

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