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Studium & Wissenschaft Sehsüchte mit Rekord: So viele Filme wie nie
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21:18 15.01.2016
die Filmuniversität „Konrad Wolf“ in Babelsberg. Quelle: Christel Köster
Babelsberg

Aus aller Welt sind rund 3000 Filme für das 45. Internationale Studentenfilmfestival Sehsüchte (20. bis 24. April) in Babelsberg eingereicht worden – etwa dreimal so viele wie 2015! Das hat jetzt Sehsüchte-Sprecherin Lea Busch mitgeteilt. Grund für die Rekordbeteiligung: Erstmals konnten die Beiträge komplett digital über eine Plattform eingereicht werden. Das Brennen, Beschriften und Verschicken von DVDs entfiel, obwohl die Programmgruppe dennoch einige Silberscheiben erreicht haben. Traditionell wird Sehsüchte von Medienwissenschafts-Masterstudenten der FilmuniversitätKonrad Wolf“ organisiert. Europas größtes Studentenfilmfestival, das vor allem in der Filmuni stattfindet, steht diesmal unter dem Motto „Space“: Geschaffen werden soll ein „kreativer Kosmos, der frischen Ideen keine Grenzen setzt“. Neu vergeben wird der Genrepreis für einen studentischen Western, Science-Fiction- oder Actionfilm.

Beiträge Babelsberger Filmstudenten laufen nicht nur bei Sehsüchte, sondern auch bei der 66. Berlinale (11. bis 22. Februar). Vier Filme sind in die Nachwuchssektion Perspektive Deutsches Kino eingeladen worden. Manuel Inacker blickt in seiner Doku „Pallasseum – Unsichtbare Stadt“ hinter die Fassaden eines Berliner Wohnblocks. „Wir sind die Flut“ von Sebastian Hilger (Regie, Filmakademie Baden-Württemberg) und Nadine Gottmann (Drehbuch, Filmuni) erzählt von zwei Physikern, die das Verschwinden des Meeres aufklären wollen. Aline Fischer erzählt in ihrem Diplomfilm „Meteorstraße“ von einem jungen Palästinenser, der nach Orientierung in der Männerwelt sucht. Regisseurin Katarina Stankovic ist mit ihrem mexikanisch-serbischen Kurzfilm „Kreis mit vier Ecken“ vertreten.

Von Ricarda Nowak

Am Montag startet das 37. Filmfestival Max Ophüls Preis. Elf Beiträge kommen von Studenten und Absolventen der Filmuniversität „Konrad Wolf“, neun davon laufen im Wettbewerb – darunter der Kurzfilm „Out of Frame“ von Sophie Linnenbaum.

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Die Potsdamer Zeithistorikerin Franziska Rehlinghaus belegt in einer preisgekrönten Arbeit, dass protestantische Pfarrer über Bestattungsriten im Deutschland des 19. Jahrhunderts neuen Einfluss erlangten. Einst wurde der Leichnam vielerorts einfach still ohne sie und die Angehörigen bestattet. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts interessierte sich der Pfarrer wieder für die Verblichenen.

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In seinem Referat, das er im Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (Pik) hielt, nannte US-Botschafter John B. Emerson das Paris-Abkommen von 195 Staaten zur Minderung klimaschädlicher Treibhausgase einen Vertrag von historischer Dimension. Er setzt auf die Wirtschaft, bereits 150 US- Unternehmen hätten eine Vereinbarung zum Klimaschutz unterzeichnet.

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