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Tourismus & Reisen Die Bima lässt die Heide wieder brennen
Thema Specials Tourismus & Reisen Die Bima lässt die Heide wieder brennen
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21:15 10.03.2016
Damit die Heide im Spätsommer blühen kann, muss sie kurz gehalten werden. Quelle: Christian Schmettow
Rossow

Die Kyritz-Ruppiner Heide brennt wieder – und das ist auch so gewollt. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima), die Eigentümerin des rund 12 000 Hektar großen Geländes ist, fackelt Jahr für Jahr mehr als 100 Hektar Heide ab. Nur so kann die Heide erhalten, verjüngt und das Entstehen von weiteren Waldflächen verhindert werden.

Allein am Mittwoch haben Förster der Bima insgesamt 55 Hektar geflämmt, vor allem im nordöstlichen Teil der Heide sowie im südwestlichen Bereich in der Nähe von Rossow, sagte am Donnerstag Rainer Entrup von der Bima. Der Förster hofft, dass die Arbeiten in der nächsten Woche fortgesetzt werden können – hat die Bima doch 250 Hektar Heide für das Flämmen vorbereitet. Knapp die Hälfte ist bereits geschafft. Doch es hängt vom Wetter ab, ob die restlichen Flächen ebenfalls in Brand gesetzt werden können. „Es muss kalt sein, am besten frostig“, sagte Entrup. Dann verzögert sich die Rückkehr der Bodenbrüter, wozu Lerchen und Weihen gehören. Die Vögel sollen durch die bewusst gelegten Brände keinesfalls vertrieben werden. Deshalb stimmt sich die Bima vor ihren Arbeiten zum Verjüngen der Heide mit der Naturschutzbehörde des Kreises ab. Immerhin gilt das Gebiet, in dem viele vom Aussterben bedrohte Tiere leben, nicht nur unter Experten als Naturparadies.

Das sogenannte Flämmen hat einen weiteren Vorteil: Danach sehen die Bima-Leute, wo noch immer Blindgänger und Militärschrott liegen – gut 20 Jahre nach Abzug der sowjetischen Armee. Die Munition wird beräumt.

Von Andreas Vogel

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